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Forscher entdeckten: Schimmelpilze wandeln giftiges Blei in Mineral um

Forscher haben nun entdeckt, dass bestimmte Schimmelpilze das giftige Schwermetall Blei umwandeln können. Sie wandeln es in das Mineral Chloropyromorphit um. Dieses ist unschädlich, sehr stabil und unlöslich.

Das bedeutet, dass Blei ist darin gebunden und kann so nicht mehr an die Umwelt abgegeben werden. Dazu benötigt der Vorgang nur die Zugabe von Phosphor. Damit entsteht eine neue, unschädlichere Möglichkeit, vergiftete Böden zu sanieren.

"Diese Erkenntnis verändert auch unser Verständnis des biogeochemischen Kreislaufs von Blei und Phosphor", so ein Wissenschaftler. Wozu die Pilze das Mineral produzieren, ist noch unklar. Möglich wäre, dass sie damit ihr Überleben in kontaminierten Böden sichern.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Natur, Pilz, Mineral, Blei
Quelle: www.scinexx.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2012 14:09 Uhr von alphanova
 
+8 | -1
 
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"Wozu die Pilze das Metall produzieren, ist noch unklar."

wenn ich das richtig verstanden habe, produzieren die Pilze kein Metall, sondern ein Mineral.
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16.01.2012 14:13 Uhr von spencinator78
 
+2 | -0
 
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hab den Fehler schon ändern lassen ;-)
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16.01.2012 14:40 Uhr von irykinguri
 
+1 | -1
 
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coole sache
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16.01.2012 15:18 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -1
 
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Unvollständig: Es wird kein Blei "umgwandelt". Es wird "einfach nur" mit anderen Elementen in eine Molekülverbindung aufgenommen.
Elemente kann man nicht so einfach umwandelt. Man kann nur Spalten oder Fusionieren um andere Elemente zu erzeugen.

Chemische Formel: Pb_5(PO_4)3Cl
Chemische Zusammensetzung: Blei (Pb), Chlor (Cl), Phosphor (P), Sauerstoff (O)

Man muss nicht nur Phosphor sondern auch Chlor hinzugeben.

Im Übrigen ist es ein Pyromorphit
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16.01.2012 16:14 Uhr von Sandkastenrebell
 
+1 | -0
 
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Interessante Sache: Pilze sind schon faszinierend...

Ich bin kein Chemiker, muss daher mal blöd nachfragen. Also, lt. Quelle ist es ein ganz normaler Pilz, dessen Lebensraum an sich sowieso das Erdreich ist.
Heißt, das normale Vorkommen des Pilzes reicht bei verseuchten Böden nicht aus, ist das richtig?

Um wieviel Pilz müssten betroffene Böden angereichert werden, um einen positiven Effekt zu erreichen, wie wären da die Konsequenzen, was passiert mit dem Pilz, was für einen Einfluss hätte die notwendige Menge auf den verseuchten bzw. ent-seuchten Bereich?

Okay, wahrscheinlich wären die Folgen weniger gravierend und leichter zu kontrollileren als eine drohende Trinkwasserverseuchung durch Blei. Geht mir mit der Frage auch nicht um Kritik, sondern um reines Interesse ^^

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