16.01.12 13:25 Uhr
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Afghanistan: Taliban erklärten sich zum offiziellen Sieger des Krieges

Die afghanischen Taliban haben in einem offiziellen Statement ihren Sieg verkündet.

In der "Formalen Proklamation des Sieges des Islamischen Emirats" reklamierte man nun die alleinige Entscheidungsgewalt für sich. Die Verkündung soll offenbar sicherstellen, dass man zu keinen Friedensverhandlungen bereit ist.

Zudem wollen die Taliban ein Verbindungsbüro in Katar eröffnen. Diese Proklamation dient ihrem Image, dass sie zu keinerlei Kompromissen bereit sind.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Militär, Taliban, Sieger, Katar, Friedensverhandlung
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2012 13:30 Uhr von jaycee78
 
+8 | -2
 
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dumm gelaufen: Der Krieg hat nichts gebracht ausser Maertyrer zu schaffen. Um die Islamisten auszuraeuchern haette man schon eine ganze Menge Atombomben werfen muessen.
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16.01.2012 13:46 Uhr von Major_Sepp
 
+4 | -7
 
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Und: damit haben sie auch vollkommen Recht. Ob an dieser Stelle wohl ein Glückwunsch angebracht wäre??
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16.01.2012 13:56 Uhr von gamer9991
 
+5 | -6
 
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@jaycee78: Natürlich hat der Krieg was gebracht, die USA haben das bekommen, auf was sie scharf waren. Die ungeliebte Regierung abgesetzt, eine Marionettenregierung die nach USA Interessen handelt eingesetzt und man mag es glauben, sogar Bodenschätze im Wert von über 1 Billion gefunden

http://www.stern.de/...

2010 gelang dies an die Öffentlichkeit, seit wann es den USA wohl bekannt war... bestimmt vor dem Krieg
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16.01.2012 13:59 Uhr von DeLaVega1990
 
+9 | -6
 
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tja: genauso wie in irak und vietnam. die amis fliegen hin, zerstören das land mit hundertausende von toten und verlieren am ende. das einzige was sie zurück lassen ist ein land in schutt und asche.
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16.01.2012 14:32 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -1
 
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"genauso wie in irak und vietnam. die amis fliegen hin, zerstören das land mit hundertausende von toten und verlieren am ende. das einzige was sie zurück lassen ist ein land in schutt und asche. "

In den USA ist die Rüstungslobby sehr stark. Zum Vergleich hat die Rüstungslobby in Deutschland garnichts zu sagen, was aber eher daran liegt das diese nach dem Krieg zerschlagen wurde. Ohne den verlorenen Krieg hätte Deutschland das gleiche Problem mit dieser kriegstreibenden Wirtschaftsform.

Jedenfalls gehts dieser Lobby nicht darum zu gewinnen sondern um Material zu verkaufen. Egal ob verloren wird hauptsache der Konflikt ist schön lange, je länger desto besser. Und dort wo man weniger Widerstand erwartet da tritt man die Flammen nicht ganz aus sondern läßt es weiter glimmen damit es etwas später wieder einen Grund gibt Krieg zu führen (die beiden Irakkriege).

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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16.01.2012 14:47 Uhr von architeutes
 
+3 | -2
 
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Nun dann können ja die Taliban anfangen gutes zu tun
Infrastruktur , Städte mit fließen Wasser und Strom bauen. ,
Landwirtschaft , Krankenhäuser öffentliche Wahlen usw.
Wir werden sehen...... .
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16.01.2012 16:24 Uhr von architeutes
 
+3 | -2
 
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@1984: 3/4 aller getöteten Zivilpersonen gehen auf das Konto der
Taliban (wiki) . In Afgahnistan geht es um die Macht nicht
um das Volk. Warte einfach mal ab was passiert ,
Afghanistan produziert nichts außer Drogen . Es ist ein
kaltes in Clans aufgeteiltes Land , das nun wieder in einen
blutigen Bürgerkrieg zurückfallen wird . Willkommen in der
Wirklichkeit.Die Taliban haben nicht gewonnen aber die
Verluste für solch ein unlösbares Problem sind zu hoch.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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16.01.2012 17:26 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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@1984: Ein echter Krieg war das doch sowieso nicht , die Truppen
haben versucht in der Region für Stabilität zu Sorgen.
Dadurch waren sie verletzlich für versteckte Bomen und
Mienen . Das ist kein Krieg das ist Terror . Aber gut nehmen
wir mal an die Taliban hätten einen Heldenhaften Krieg
geführt und sind als Sieger hervorgegangen , warum will
man dann die Alleinherschaft ( Artickel ) klingt mir nicht
sehr demokratisch . Aber wer glaubt auch nur einer gibt
seine Waffe ab um irgendwas anderes zu tun der wird sich
wundern .
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16.01.2012 23:39 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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architeutes: Vorsicht, du könntest ihn mit Fakten erschrecken. Dann setzt er wieder die Logik-Abwehrmütze auf... und dann kommt die schlimmste seiner Waffen: Er wird sich tatsächlich über deinen Nick lustig machen, weil ihm nichts besseres einfällt.
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16.01.2012 23:59 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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1984 wieder einmal der Wink mit dem Zaunpfahl, wie wenig Ahnung du von dem hast, worüber du hier referierst.

"sagen die kriegsgegner die jedem toten zivilisten "dropweapons" neben den leichen legen um sie als "taliban kämpfer" in die statistik zu nehmen :)"

Genau das Gegenteil wurde oft genug gefilmt, auch von Taliban-Kameraleuten. Hat aber rein pragmatische Zwecke - "die" können es sich einfach nicht leisten, das ISAF nachher bei E&E Leiche UND Waffe einsackt. Leichen sind recht egal - aber die Waffen sind halt teuer.

"wenn den afghanen etwas nicht gefällt müssen sie eben selber darum kämpfen, was sie auch tun ob mit oder ohne unsere erlaubnis."

....wie man an den Massakern an den Hazara Ende der ´90er gesehen hat, können die sich auch auf den Kopf stellen und Purzelbäume schlagen... hat auch nichts geholfen. Da wurden Afghanen zu Tausenden abgeschlachtet - von deinen heroischen Befreiern.

"die taliban haben im jahr 2000 die opiumproduktion komplett beendet und alle opiumfelder abgefackelt."

...und jetzt finanzieren sie sich durch den Anbau. Aber das ist ja egal. Solange man etwas gegen die Amis ins Feld führen kann...

"man hat im jahre 2010 "zufällig" ressourcen entdeckt deren wert auf ca 1 billion euro geschätzt wird, so ganz mittellos ist afghanistan nicht wenn sie die schürfrechte vergeben."

...die sind schon vergeben. Nach China.
...und nun schürfen Chinesen in chinesischen Camps mit chinesischen Angestellten - und die Afghanen sehen abgesehen von den Schmiergeldern, die zur Schürfrechtevergabe gezahlt wurden von ihrem Reichtum gar nichts.

Das restliche Blabla ist ja unkommentierbar.

...abgesehen vielleicht davon:

"die taliban haben ja auch nie für demokratie gekämpft sondern um die vertreibung der invasoren,"

...die Taliban haben nach ihrem Marsch auf Kabul in erster Linie gegen diejenigen gekämpft, die die Sowjets aus dem Land vertrieben haben. Danach ging es an die Errichtung ihres Kalifats - einem Staat im Staate. Mehr nicht. Architeutes hat recht - es geht einzig und allein um die Macht.
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17.01.2012 09:39 Uhr von architeutes
 
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@1984: Das golden Dreieck liegt im Grenzgebiet zwischen Burma
Laos Thailand . Vietnam war ein großer Fehler der
Amerikaner und nicht gerechtfertigt .Damals galt in den
USA noch die Wehrpflicht , und kein Soldat wollte in einen
sinnlosen Krieg sterben . Die Vietnamesen waren wirklich
stark motivierte Gegner die für ihre gerechte Sache gefochten
haben . Bitte Google mal über Afghanitan und dir Taliban .
Das hast Du eine Menge zu lernen , erst lesen dann schriben.
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17.01.2012 09:54 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Diesen Wegweiser find ich irgendwie kreativ und lustig, er zeigt ganz klar die Realität auf ^^

Mittags sitzen sie alle friedlich in ihren Häusern und winken unseren Soldaten zu und Abends knallts aus allen Richtungen....wer da noch nicht auf die Idee gekommen ist, dass fast das ganze Land von den Taliban besetzt ist, der lebt hinterm Mond....
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18.01.2012 16:11 Uhr von ElChefo
 
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1984: "jedes volk muss sich um seine eigene freiheit selbst kümmern, wenn nötig bewaffnet."

Das tröstet die Millionen Juden, Indianer, Kambodschaner, Armenier, Hazara etc wohl ungemein. Dummerweise sind sie ja schon verbuddelt und können deine hehren Worte nicht mehr hören. Eigene Schuld, was mussten sie unter die Räder der Geschichte kommen. Naja, in deiner Lesart: "Pech gehabt, hätten sie sich mal gewehrt..."

"wenn du die afghanen befreien willst, gebe ich dir einen tip wie el schafo,"

Hätte kein Problem mit Runde Zwei. Wieso auch nicht. Und ein Ticket braucht man sich auch nicht zu kaufen.

Am Rande: Es waren die Taliban, die 1994 einen Demokratisierungs- und Stabilisierungsprozess ablehnten. Nicht Massoud.
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21.01.2012 13:04 Uhr von basusu
 
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Glückwunsch: Angesichts der Tatsache, dass die Invasoren es in 10 Jahren nicht geschafft haben eine halbwegs funktionierende Infrastruktur aufzubauen, es versäumt haben Vertrauen und Zuspruch der Afghanen zu gewinnen, immer wieder mit Leichenschändung, Massakern, Tierquälerei, Kinderschändung und militärischem Versagen auffallen, kann man schon von einem unbeteiligten Sieg der "Taliban" ausgehen.

Wobei das Wort Taliban inflationär für jeden aufständischen/kämpferischen/vom Westen ermordeten Afghanen herhalten muss. Daher verweigere ich den Propagandazwang, Taliban per se zu verunglimpfen.

Ein Afghane der gegen die Besatzung kämpft und respektlose Söldner tötet, die Kinder/Leichen schänden oder vergewaltigend und mordend durch ihr Land ziehen, verdient meinen Respekt.

Erstaunlich ist auch; wie sich der Feind von "Al-Qaida" in "Taliban" verwandelt hat, ohne das es auch jemand bemerkt hat.

RTL- und Bildkonsumenten behaupten sogar, Taliban saßen in den Drohnen die in die WTCs gesteuert wurden, wenn sie nicht grad Superstar oder Jungelcamp glotzen.

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