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EU-Pläne: "Made in Germany"-Siegel soll wesentlich schwerer zu bekommen sein

Wenn es nach der EU geht, soll das begehrte "Made in Germany"-Siegel in Zukunft wesentlich schwerer zu bekommen sein. Mindestens 45 Prozent eines Produktes müssten demnach aus deutschen Wertstoffen bestehen.

Firmen und auch die DIHK sind über das Vorhaben verärgert: "Wenn künftig Herkunft und Wert der Vormaterialien entscheidend sind, werden viele Produkte nicht mehr als deutsch gelten", so DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann .

Bisher gilt ein Produkt auch als "Made in Germany", wenn es zu 90 Prozent im Ausland hergestellt wurde, aber der letzte Schliff in Deutschland gemacht wurde.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, EU, Industrie, Kommission, EU-Kommission, Siegel, Made
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2012 11:23 Uhr von jaycee78
 
+35 | -4
 
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Thunfisch "Made in Germany" (verpackt+etikettiert): und gefischt vor Fukushima
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16.01.2012 11:24 Uhr von CoffeMaker
 
+37 | -2
 
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"Bisher gilt ein Produkt auch als "Made in Germany", wenn es zu 90 Prozent im Ausland hergestellt wurde, aber der letzte Schliff in Deutschland gemacht wurde. "

Jo billig irgendwo herstellen lassen und dann mit deutschem Siegel zu versehen damit es eine Wertsteigerung gibt ist ja wohl auch Betrug am Kunden.
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16.01.2012 11:25 Uhr von kingoftf
 
+19 | -4
 
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Das: Siegel "Made in Germany" war ja früher eine Warnung....

Das britische Handelsmarkengesetz vom 23. August 1887 (Merchandise Marks Act 1887) schrieb vor, dass auf Waren unmissverständlich das Herkunftsland anzugeben sei. Dies sollte dem Schutz der britischen Wirtschaft vor importierten Waren – speziell solcher vom Kontinent – dienen, deren Qualität generell als minderwertiger galt.
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16.01.2012 11:35 Uhr von TeKILLA100101
 
+25 | -1
 
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@kingoftf: genau aber der schuss ging ganz ordentlich nach hinten los... ich glaube, dass ist mal eine der wenigen sachen wo wir uns bei den inselaffen bedanken können :)

ich finds richtig, dass es erschwert wird. das made in germany muss wieder an bedeutung gewinnen...
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16.01.2012 11:50 Uhr von Sarein
 
+12 | -1
 
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warum nur 45 mindestens 51: wenn noch nciht mal die hläfte ist verdient es immer noch nicht made in germany
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16.01.2012 11:53 Uhr von Kappii
 
+2 | -4
 
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irgendwie verstehe: ich die News nicht richtig. Ein "Made in Germany" Produkt soll zu 45% aus deutschen Wertstoffen bestehen, Problem ist aber doch, das Deutschland ein Rohstoffarmes Land ist und wo keine Rohstoffe sind, da könne auch wenig Wertstoffe sein. Deutschland erfindet, baut zusammen und überprüft die Qualität, das sind doch die Dinge die "Made in Germany" ausmachen. Ob das Eisen jetzt aus China oder Japan kommt, ist dann doch egal.
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16.01.2012 11:57 Uhr von weg_isser
 
+6 | -1
 
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Finde ich gut. "Made in Germany" ist nicht mehr viel wert, selbst in Luxusartikeln wie Uhren werden zum Teil bspw. Uhrwerke aus Asien eingebaut.
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16.01.2012 12:31 Uhr von KingPiKe
 
+18 | -0
 
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der letzte Schliff in Deutschland: "Bisher gilt ein Produkt auch als "Made in Germany", wenn es zu 90 Prozent im Ausland hergestellt wurde, aber der letzte Schliff in Deutschland gemacht wurde. "

Als "letzter Schliff" ist wohl einfach nur der Aufdruck "Made in Germany" gemeint ;)
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16.01.2012 12:50 Uhr von jpanse
 
+4 | -0
 
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Leuchtet ein: "Firmen und auch die DIHK sind über das Vorhaben verärgert: "Wenn künftig Herkunft und Wert der Vormaterialien entscheidend sind, werden viele Produkte nicht mehr als deutsch gelten", so DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann."

Wenn was zu 90% im Ausland gefertigt wurde und hier anschliessend nur geprüft und verpackt wird dann ist das nicht MADE in Germany...höchstens geprüft und verpackt in Germany...

Was nützt es wenn außen auf dem TV Made in Germany steht und auf den Komponenten steht Made in China.
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16.01.2012 13:15 Uhr von newschecker85
 
+3 | -0
 
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in meiner alten Firma war es so das so 80% des Produktes aus rein deutschen Erzeugnissen waren, nur ein paar Kleinigkeiten waren aus dem Ausland.

Dafür das es 80´% des Produktes rein deutsch war, konnte man auch qualtitativ und am Preis sehen, immerhin gehört ja meine alte Firma zu den führenden Premium-Herstellern der Branche.
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16.01.2012 13:17 Uhr von KingPiKe
 
+5 | -0
 
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@jpanse: "Wenn was zu 90% im Ausland gefertigt wurde und hier anschliessend nur geprüft und verpackt wird dann ist das nicht MADE in Germany...höchstens geprüft und verpackt in Germany..."

Dem kann ich nur zustimmen.
Ein Huhn aus Käfighaltung wird auch nicht zum Freilandhuhn, nur weil es kurz vorm Grillen nochmal über den Hof rennen darf.
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16.01.2012 13:20 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -2
 
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Was soll der Müll? "Mindestens 45 Prozent eines Produktes müssten demnach aus deutschen Wertstoffen bestehen."
Was sind denn bitte "deutsche Werkstoffe"?
Wir haben in Deutschland nahezu keine Bodenschätze. Und somit auch keine "deutschen Werkstoffe".
Meinen die damit etwa Kruppstahl? .... -.-*

Ich bin eher dafür, dass mindestens 51% der FERTIGUNG in Deutschland sein muss!
Denn bei BMW (z.B.) wird oftmals nur das Logo BMW eingedreht und die Endkontrolle in Deutschland durchgeführt. Dafür bekommt es noch immer das Logo "Made in Germany". Die eigentliche Fertigung ist im Ausland geschen.
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16.01.2012 14:30 Uhr von Homechecker
 
+1 | -0
 
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was meint ihr warum: es mitlerweile ein "assembled im Germany" gibt ;)
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16.01.2012 14:33 Uhr von eini1
 
+2 | -1
 
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Im Prinzip nicht schlecht: aber das wird leider nicht so einfach sein wie sich das die EU vorstellt.
Beispiel Fernseher, weils hier schon gefallen ist.
Panels, Dioden, Widerstände, Chips, etc. gibts praktisch nicht aus Deutschland. Selbst wenn das Gerät komplett in DE gefertigt wurde, das Gehäuse, Soundsystem, Plantine mit Bestückung, etc. Wird man warscheinlich nicht auf die 45% Materialanteil kommen. Der Arbeitsanteil liegt aber bei mindestens 80% in DE.
Und vorallem wie rechnet man das? Wenn ein Gehäuse aus Kunststoff in Deutschland gegossen wird, mit chinesischem Rohmaterial und ich das in nem deutschen Fernseher verbaue, ist er dann Made in Germany? Die Bauteile kommen ja aus Deutschland. Oder muss ich einen Herkunftsnachweis bis zum Sandkorn aus dem das Silizium für die Dioden gezogen wurde führen. Dann gibts nämlich wirklich kein Made in Germany mehr, Rohstoffe kommen ja bekanntlich nur noch sehr wenige aus dem Inland.

Ich denke mal das ein 45%-Anteil an Arbeitsstunden viel aussagekräftiger wäre.
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16.01.2012 15:14 Uhr von uhrknall
 
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nur die Werkstoffe? Dann schicken wir unsere Plastikflaschen nach China und können dann bei den fertigen Klamotten "Made in Germany" draufschreiben. Ist trotzdem Betrug.

Aber schon zu DDR-Zeiten haben wir direkt selbst gefertigte Waren mit "Made in U.S.A." in den Westen liefern dürfen.
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16.01.2012 17:09 Uhr von no_trespassing
 
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Versteh ich nicht: Wenn deutsche Produkte teilweise aus bis zu 90% aus ausländischen Vorprodukten bestehen, dann müssen diese ja importiert werden. Mit einer starken DM müssten deutsche Produkte ja dann billiger werden.
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16.01.2012 17:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Noch besser als "Made in Germany" ist aber die freie Bezeichnung: "schwäbische Handarbeit". Das kann jeder Betrieb für jedes Bundesland oder auch als "deutsche Handarbeit" oder "Qualitätsprodukt" auf seine Ware schreiben. In jeder Sprache der Welt.
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16.01.2012 18:37 Uhr von no_trespassing
 
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@Halma: Aber da wir dank starker Währung dann viel günstiger an die Vorprodukte kommen, während andere ihre Vorprodukte mit weichen Währungen teurer beziehen müssen, können wir doch dann die Preisvorteile an die Kunden weitergeben. So viel teurer werden die Waren dann bestimmt nicht.
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16.01.2012 22:57 Uhr von Laz61
 
+2 | -0
 
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Made in Germany: Aus einer Firma in der ein Bekannter gearbeitet hatte:

Material: China (60-70%), Taiwan, Thailand, Japan, BRD.
Montage in Tschechien
Endkontrolle bzw Nachjustierung in BRD.

Dicker Aufkleber: Made in Germany

Und wenn Geschäftskunden kamen, wurden die Kartons mit "Made in China " versteckt.

[ nachträglich editiert von Laz61 ]
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18.01.2012 06:20 Uhr von cyrus2k1
 
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Können es ja so machen wie apple: Designed in germany.

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