Forscher entwickelten Methode, um Leberschäden durch Medikamente zu vermeiden
Forscher aus den USA haben eine Methode entwickelt, die Leberschäden durch die Einnahme von Medikamenten vermeiden könnte.
Giftige Abbauprodukte gelangen durch Verbindungskanäle in den Leberzellen in das gesamte Organ und können es schädigen. In Tests mit Mäusen haben die Forscher diese Kanäle blockiert. Erreicht haben sie das durch die Gabe eines Medikaments oder der Genmutation der Kanäle.
Die Mäuse wiesen nach der Gabe von stark leberschädigenden Substanzen kaum Organschäden auf. Das Mittel wird nun für den Menschen entwickelt. Vor allem im Zusammenhang mit einer Paracetamol-Überdosis. Das Medikament ist für 50 Prozent aller Fälle von akutem Leberversagen verantwortlich.