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Pflegeberufe: Künftig längere Schulpflicht?

Die EU plant Pflegeberufe nur noch für Menschen zugänglich zu machen, die zwölf Schuljahre hinter sich haben. Derzeit können auch Haupt- und Realschüler eine Ausbildung in einem Pflegeberuf beginnen. Dieses Vorhaben stößt in Deutschland auf Protest.

Wichtiger wäre es, Pflegeberufe attraktiver zu machen, was eine höhere Bezahlung mit sich ziehen müsste. Es herrscht ein stetiger Mangel an Pflegepersonal. Jedoch sind die Anforderungen in den letzten Jahren gestiegen, was eine höhere Schulbildung notwendig macht.

Zwölf Schuljahre seien nicht notwendigerweise mit dem Abitur gleichzusetzen, so der Bundesverband für Pflegeberufe. Es können auch zehn Schuljahre (zum Beispiel Haupt- oder Realschule) und zwei Jahre in einer Berufsfachschule von Vorteil sein.


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WebReporter: Nilkaras
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schule, Beruf, Pflege, Krankenschwester, Abitur
Quelle: www.dw-world.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 19:17 Uhr von Pikatchuu
 
+2 | -2
 
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Wie geht das ?? *zwölf Schuljahre in einer Berufsfachschule von Vorteil sein.*

Wie kann man den 12 Jahre in die Berufsschule gehen ...
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15.01.2012 19:21 Uhr von Nilkaras
 
+3 | -0
 
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mist Ich bin mir ganz sicher, da "zwei Schuljahre in einer Berufsfachschule" geschrieben zu haben....
Ich werd´s melden, damit das wieder geändert wird :)
Das ergibt nämlich wirklich keinerlei Sinn :)

Danke, dass du aufgepasst hast :)
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15.01.2012 20:16 Uhr von ChaosKatze
 
+2 | -0
 
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verwirrung generell find ichs nicht verkehrt, wenn man wenn man in der richtung was machen will auch n gewisses alter hat, damit auch sichergestellt ist, dass die jungen leute damit auch klar kommen und nicht dass der 18-jährige, der grade ausser ausbildung kommt dann wie ein ochse vorm berg steht mit den ganzen stress und ähnlichen, was diese berufe auch eben mitbringen, zumal auch ein emotionaler stressfaktor mit bei ist..

ausserdem bin ich ebenfalls dafür, dass man diese berufe besser bezahlen sollte, schliesslich kümmern sich diese menschen um uns... was ist mehr wert? ein produkt, dass ich auf den markt schmeisse, ein design was ich produziere und somit meine kreativität verkaufe, oder jemand, der wirklich hautnah beim menschen ist? na?

ich bin dafür, dass wenn die jugendlichen ihre 10 jahre realschule + 2-3 jahre berufsschule dann hinter sich haben, dass das dann langt um den beruf auszuüben. zusätzliche kurse können ja dann das programm vervollständigen...

in diesem sinne
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15.01.2012 21:27 Uhr von Heuwerfer
 
+1 | -0
 
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Dieses Vorhaben stößt in Deutschland auf Protest. Kein Wunder... War nicht sogar schon einmal im Gespräch, Langzeitarbeitslose in Deutschland unter anderem in der Altenpflege einzusetzen?

Derlei Pläne dürften sich im Falle einer Umsetzung dieses EU Vorhabens wohl erledigt haben.

Die Plegebedürftigen werden es aber sicherlich begrüßen, wenn sie dadurch vor unqualifiziertem Pflegepersonal beschützt werden.
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15.01.2012 23:03 Uhr von Neutrum
 
+1 | -2
 
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Das find ich vernünftig: die Anforderung ein wenig Bildung mitzunehmen um die Arbeit qualitativ besser ausführen zu können ist richtig.
Wenn wir arbeiten gehen nehmen wir eine andere soziale Position in unserem Leben ein begleitet mit gewissen Rollenerwartungen. Der Mensch ist Wirtschaftswissenschaftlich ein Gut, Humankapital. An diesem sind halt Rollenerwartungen geknüpft wie zum Beispiel Bildung, denn neben der körperlichen Kraft ist unser gebildeter Geist das Wertvolle...
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16.01.2012 03:02 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Bei dem Ärztemangel, der herrscht kann das: Pflegepersonal gar nicht genug auf dem Kasten hat. Und nichts gegen deutsche Krankenschwestern aber manchmal fehlt denen schon was. Dazu kommen noch Sinnlosigkeiten wie, denen kein Blut mehr abnehmen zu lassen. Dafür Daumen hoch für den deutschen Rettungsassistenten!
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16.01.2012 06:05 Uhr von JustMe27
 
+1 | -0
 
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@Pika: "Es können auch zehn Schuljahre (zum Beispiel Haupt- oder Realschule) und zwei Jahre in einer Berufsfachschule von Vorteil sein."

Das ist doch ein klarer, verständlicher und fehlerfreier Satz, was verstehst du daran denn nicht?
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16.01.2012 10:41 Uhr von Seridur
 
+1 | -0
 
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bescheuert: wenn man bedenkt was pfleger oft leisten muessen ist es wirklich eine frechheit wie wenig sie verdienen. ich muss gestehen, dass ich so einen job nicht machen koennte. und das pflegepersonal das ich bisher kennengelernt habe schien mir immer recht kompetent. was sollen pfleger denn noch machen? medikamente ohne aerztliche diagnose verordnen und dann verklagt werden?
regelmaessige fortbildungen koennen sicherlich von nuetzen sein (vielleicht gibt es die schon regelmaessig, ich weiss es ja nicht), aber mehr arbeit muss man den leuten wirklich nicht aufbrummen.
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16.01.2012 14:29 Uhr von Nattchen
 
+0 | -0
 
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Was soll das? Ich bin selber Altenpflegerin in Ausbildung und ich seh ja was da in den Heimen abläuft.In meinem Theorieblock wenn ich Schule habe soll ich am Wochenende arbeiten kommen und dann sind so 21 Tage am Stück ohne Ausgleich keine Seltenheit.Die Leute sollen mit besserer Bezahlung gelockt werden.Ich glaub unsere Gesetzgeber haben den Knall nicht gehört.Wenn die Leute jetzt noch studiren sollen können se ja auch gleich Ärzte werden, die werden wenigstens besser bezahlt.Echt mal was soll das?
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14.02.2012 12:12 Uhr von bigX67
 
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das studium für krankenpflege-berufe wird kommen.

sie versuchen zu unterscheiden zwischen studierten kräften, ausgebildeten kräften und hilfskräften.
dabei werden ärztliche tätigkeiten immer mehr in die pflege verlagert. für wenige wird dies bedeuten, dass sie mehr verdienen (die studierten), einige werden in ihrer lohnklasse gehalten und der rest (hilfskräfte) werden zu dumping-löhnen eingestellt.

fortbildungen gibt es. viele besuchen sie nicht. ob du fortbildungen machst oder nicht schlägt sich nirgends nieder.

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