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Trotz Studium: 28-Jähriger isst mit seiner Familie nur Essen aus dem Müll

Raphael Fellmer ist 28 Jahre alt und wohnt mit seiner 27-jährigen Freundin Nieves und seiner vier Monate alten Tochter Alma Lucia in Berlin. Eine eigene Wohnung haben sie nicht. Stattdessen hat ein Berliner Anwalt ihnen eine Einliegerwohnung in seiner Villa eingerichtet.

Dort lebt die Familie mietfrei und bekommt sogar Strom und Wasser vom Hausbesitzer bezahlt. Dafür hütet Raphael Fellmer für den Anwalt das Haus, kocht, putzt, repariert Sachen oder hilft im Garten. Mehrmals besorgt er in der Woche nachts Bio-Essen aus den Mülltonnen verschiedener Bio-Supermärkte.

Viele Lebensmittel sind noch originalverpackt und das Mindesthaltbarkeitsdatum ist oft noch nicht abgelaufen. Dabei hat er eigentlich ein Europa-Studium an der Universität in Den Haag absolviert und war einer der besten. Er und seine Familie haben trotzdem beschlossen, ihr Leben künftig so zu leben.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Familie, Essen, Müll, Studium
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 18:59 Uhr von aminosaeure
 
+14 | -45
 
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15.01.2012 18:59 Uhr von el_padrino
 
+26 | -5
 
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kann ich nachvollziehen: ich hab arbeite zwar,hol mir die sachen aber auch aus dem müll. unglaublich was alles weggeworfen wird.
ps.: der titel ist etwas missverständlich!
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15.01.2012 19:11 Uhr von phal0r
 
+35 | -4
 
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Finde ich gut: Jeder sollte sich aus dieser Leistungsgesellschaft ausklinken, in der wir bei einer gerechten Verteilung des Wohlstands viel weniger arbeiten müssten dank ständig steigender Produktivität!
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15.01.2012 19:12 Uhr von koakalaka
 
+9 | -3
 
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crushial: hat wieder zugeschlagen.. btw.. die Überschrift ist mehr als unglücklich gewählt
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15.01.2012 19:16 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -0
 
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zitat: "Bio-Essen aus den Mülltonnen verschiedener Bio-Supermärkte"

EHEC ahoi! ;-)

nein, aber mal im ernst. die news ist schlecht wiedergegeben, weil sie das wesentliche verfehlt. ich empfehle daher jedem, die quelle zu lesen.
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15.01.2012 19:18 Uhr von Maku28
 
+6 | -0
 
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find: ich gut.
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15.01.2012 19:23 Uhr von LimLim
 
+5 | -1
 
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Kam vor Wochen im TV: http://www.prosieben.de/...
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15.01.2012 20:45 Uhr von dommen
 
+8 | -0
 
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Hab den Typen mal im Fernsehen: gesehen. Er übertreibt es ein wenig bzw. scheint sich schon ziemlich übertrieben reingesteigert zu haben (Urin sammeln, damit man damit das Klo spülen kann und kein weasser dafür verschwendet). Andererseits kommt einem schon das Kotzen, wenn man sieht, was alles an Lebensmitteln weggeworfen wird, nur weil es nicht gekauft wird. Oder noch schlimmer: Gar nicht erst dort ankommt, weil es nicht das Geschmäcklein von Herr und Frau Müller trifft...
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15.01.2012 20:51 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -1
 
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@aspartam_gift: Er kriegt ja was dafür. Und wahrscheinlich sind das auch sehr angenehme Nachtbarn. Wenn ich da so an meine denke.

b2t

Naja die Idee ist ja super. Funktioniert aber nur solange andere ihn mitziehen. Soll heißen das nicht jeder so leben kann. Geld wurde ja nicht von den Banken erfunden um scheiße zu bauen sondern um Dienstleitungen zu vergüten und an anderen Orten abzurufen.

Dieses System funktioniert wahrscheinlich super in kleinen Gemeinschaften. Aber mehr auch nicht.
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15.01.2012 22:59 Uhr von Floppy77
 
+7 | -2
 
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Für so ein Leben hätte er aber nicht studieren: brauchen, da hat er jemand anderem den Studienplatz "geklaut" der vielleicht mehr daraus gemacht hätte.
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16.01.2012 00:48 Uhr von flokiel1991
 
+3 | -0
 
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OMG: Die News hat keinerlei Übereinstimmung mit dem Original. Es geht hier nicht darum, dass ein Student nichts zum essen hat, sondern darum, dass er kein essen kaufen muss um zu überleben und die Gesellschaft vieles unnötiger weise weg schmeißt.
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16.01.2012 01:12 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -1
 
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Was hats damit zu tun, ob jmd. studiert oder nicht und wie dann dessen Lebenswandel sich gestaltet? Drecks Karriere-zombies, geht woanders euren Bossen das Bein ablecken. Ist ne interessante Möglichkeit so zu leben, werd ich mal ähnlich handhaben, aber was Essen +Energie anbelangt, mach ich mich doch lieber autark.
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16.01.2012 08:46 Uhr von dziebel
 
+1 | -0
 
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weis jetz nich was daran schlimm sein soll?
ich meine schön, er hat studiert, aber wenn sie beschlossen haben so weiterzuleben, dann kanns uns doch egal sein...
immerhin bezahlt er gar nichts: kein strom, wasser, miete, verpflegung. klingt doch eigentlich ganz toll, zudem er noch beim anwalt wohnt, der ihn aus der sch**sse reiten kann wenn er mal erwicht wird.
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16.01.2012 10:06 Uhr von RoB-D
 
+1 | -1
 
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pack: Hauptsache nix haben aber Kind
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16.01.2012 11:36 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Das "Pack" und die "Schmarotzer" sind für mich eher die, die ihren Konsumwahn auf den Schultern von anderen Menschen (Kindern!) ausleben und die soviel an Fabrikfrass kaufen, dass sie die Häfte davon wegwerfen - ganz abgesehen von den Lebensmitteln, die schon in der Produktion weggeworfen werden, weil sie nicht "normgerecht" sind.

Und: Der Mann leistet was für seine Unterkunft. Dass die Familie "Müll" isst, hat nicht einmal Chrushial so formuliert: "Viele Lebensmittel sind noch originalverpackt und das Mindesthaltbarkeitsdatum ist oft noch nicht abgelaufen."
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19.01.2012 10:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Intention Springers nicht durchblickt: Diese News hätte man besser schreiben können. Springer geht es doch gar nicht um einen "Mülltaucher" (...die Straßen sind voll davon). Ihnen geht es um Hartz-V. Die News ist Teil eines systematischen Hirnwäscheprogramms.

Ich hätte es so geschrieben:

Welt-Online: Ernährung aus Müll klappt prima

Das Springerblatt „Welt-Online“ weist in einem aktuellem Artikel auf ein vielversprechendes Lebenskonzept einer jungen, bescheidenden Familie in Berlin hin, die sich ihr Essen aus dem Müll fischt und dank eines gütigen Villenbesitzers „gratis“ eine Souterrain-Wohnung bewohnt - gegen Hausmeisterarbeiten.

Ohnehin seien es vor allem freundliche Millionäre, die dem Lebensentwurf der jungen Leute mit Respekt begegnen, während Alt-Linke dies mit „Neid“ betrachten: Familienvater Raphael Fellmer (28) fischt Nacht für Nacht weggeworfene Lebensmittel aus dem Müll von Supermarktcontainern und benötigt so kein Geld.

Damit ernährt der „Mülltaucher“ seine Lebensgefährtin Nieves (27) sowie Töchterchen Alma Lucia. Das Angebot ist reichlich, sein als Kühlschrankersatz dienendes Lebensmittelregal ist „zum Bersten gefüllt“. Mit viel Glück findet sich sogar noch ein gefrorenes Brathendl. Sogar Tauschbörsen im Internet gibt es schon.

Bemerkung:
Heißa, wir leben im Paradies. Ja, wofür eigentlich noch Hartz4, mag sich sicher nicht zufällig manch findiger Leser denken. Erkärt uns Springer hier auf Umwegen die nächste Zukunfsvision der Inititative für Neue Marktwirtschaft (INSM)? Warum nicht – Gutscheine auf Lebensmittel im Müll von Supermärkten oder vielleicht auch Schlachtabfälle. Das Hilfte ALG-II einsparen und den Lohnabstand zwischen den unteren Lohngruppen wieder herzustellen. Der Vorteil: Es gäbe wieder Spielraum nach unten. Und wir wissen doch alle: „Sozial ist, was Arbeit schafft“.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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