15.01.12 18:36 Uhr
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Spanische Arbeitslosigkeit steigt auf astronomische 23,3 Prozent

Die spanische Arbeitslosenquote stieg im vierten Quartal 2011 offenbar so stark wie seit der Lehmann-Krise nicht mehr. Offiziell soll die Statistik erst am 27. Januar bekannt gegeben werden, doch bereits am Samstag sprach der neue Premierminister Mariano Rajoy von "astronomischen 5,4 Millionen" Menschen ohne Job.

Gegenüber dem dritten Quartal 2011, als Madrid 4,978 Millionen Arbeitslose registrierte, würde dies einen Zuwachs von 400.000 Arbeitslosen und somit einen Anstieg von 21,5 Prozent auf 23,2 Prozent bedeuten. Schon 21,5 Prozent bedeuteten ein 15-Jahreshoch und Rekord in der industrialisierten Welt.

Experten erwarten eine Rezession für das erste Viertel 2012. Angesichts der jüngsten Absenkung der spanischen Kreditwürdigkeit durch Standard & Poor´s um zwei Stufen, warnte Rajoy vor weiteren Verschleppungen wachstumsfördernder Maßnahmen am Arbeitsmarkt.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Spanien, Anstieg, Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.google.com
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15.01.2012 18:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Das muss das sein, was Angela Merkel als „lobende Entwicklung“ bezeichnet. Spanien, gerade mal 47 Millionen Einwohner „groß“, leidet unter 5,4 Millionen Arbeitslosen, soviel wie zur großen Depression in Deutschland zu Beginn der 30er Jahre. Der Euro scheint einigen Ländern eben wie Blei an den Füßen. Sie werden mit dieser Währung wohl kaum mehr wettbewerbsfähig werden. Die Kunstwährung zum Wohle deutscher Export-Fürsten wird wohl kaum noch lange am Leben bleiben, wenn die Politik die Partner nicht über kräftige Bar-Transfers sowie Gelddrucken bei Laune hält.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]