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Linde-Vorstand meint Deutschland kann vom Euro-Austritt profitieren

Wolfgang Reitzle, der Vorstandschef des Linde-Konzerns, hält es für möglich, dass Deutschland Vorteile aus einem Austritt aus der Eurozone ziehen könnte.

Die durch den Austritt und die folgende massive Aufwertung der neuen deutschen Währung entstehende hohe Arbeitslosigkeit könnte den Druck auf Arbeitnehmer erhöhen, wettbewerbsfähiger zu werden. Dann könnte die deutsche Wirtschaft auch mit asiatischen Ländern konkurrieren.

Für den Fall, dass die EU die Pleitekandidaten in der Eurozone nicht "disziplinieren" könne, hält Reitzle den Austritt für den richtigen Weg.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Währung, Lösung, Austritt, Linde
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 16:58 Uhr von culturebeat
 
+5 | -6
 
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Ich halte eine Abspaltung von nichtsnutzigen Schuldenstaaten wie Griechenland für den einzigen gangbaren Weg.

Leistungsfähigkeit sollte der alleinige Massstab dafür sein, ob jemand zur Gemeinschaft dazu gehören darf oder ausgestossen wird.

Auch die Staatsverschuldung Deutschlands dürfte durch einen Austritt implodieren. Seine Schulden in den dann noch viel wertloseren Euros könnte man mit der harten D-Mark-2 spielend leicht bezahlen.
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15.01.2012 17:23 Uhr von Clemens1991
 
+10 | -2
 
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Raus aus dem Euro!! Und die Politiker durch echte Volksvertreter ersetzen, die auf das Wohl des Deutschen Volkes und der Deutschen Nation achten!
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15.01.2012 17:31 Uhr von Katzee
 
+18 | -0
 
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Da fantasiert: jemand gefährlich von Raubtierkapitalismus. Wie anders soll man verstehen, daß unsere Arbeitnehmer einem steigenden Druck ausgesetzt werden sollen, um wettbewerbsfähiger zu werden und so mit den asiatischen Staaten (Achtung: Billiglohnländer) konkurrieren zu können. Solche Typen gehören auf dem Müllhaufen der Geschichte. "Lohnsklaven" gibt es bei uns schon genug. So kommen wir nicht aus der Krise.
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15.01.2012 17:47 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
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Linde handelt vor allem mit Gasen die sind ein wenig mehr vom Import abhängig und daher überrascht dies Aussage kaum.

Doch leider wird Deutschland durch einige Dutzend Export-Fürsten regiert, die das Land am liebsten auf China-Niveau halten würden und alles für Lohn-, Sozial- und Renten-Abschmelzung tun. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass man seine Angestellten in einer viel zu schwachen Währung bezahlt.

Anschließend lässt man auch noch die dadurch entstehenden Verwerfungen im künstlichen Währungsraum durch die heimischen Untertanen finanzieren:
Denen ist nur recht, wenn die EZB Geld druckt und der EMS Geld bei hiesigen Arbeitnehmern einsammelt, um es an anschließlich an seine Abnehmerstaaten in Südeuropa zu verteilen - etwa für die Fortsetzung der Eurozone-auf-Pump - nur diesmal als dauerhaftes Transfermodell.

Gemäß der wohlbekannten Devise:
Gewinne privatisieren - die Kosten sozialisieren!

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.01.2012 17:47 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -2
 
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Recht hat er: nur nicht mit der Schlussfolgerung. Ich selbst sehe genau das gleiche auf uns bei einem Austritt zukommen:

Hohe Arbeitlosigkeit und sehr starke Währung für ein Exportland bedeuten nunmal dass die Unternehmen noch viel billiger produzieren müssen und es dank Arbeitsplatzmangel und den damit verbundenen Zwang der Leute jede Arbeit anzunehmen müssen auch möglich ist. Am Ende verliert also nur der Arbeitnehmer bei einem Austritt aus der Euro-Zone.

Ich verstehe daher nicht, wieso immernoch soviele davon überzeugt sind dass es besser wäre.

@Wolfsburger
"Schlimmer kann es eigentlich nicht werden, ergo stehen die Chancen zur Besserung mit dem Austritt gut. "

Warte nur ab was passiert wenn noch weniger Einzahler und noch mehr Hartz IV Empfänger kommen, wie schnell sich dann alle Hartz IV oder ihren "schlechtbezahlten" Job zurückwünschen.
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15.01.2012 18:00 Uhr von xjv8
 
+3 | -0
 
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Reitzle: sollte sein Büro prüfen lassen, vielleicht kommen da irgendwelche Gase von der Produktion rein. Die Mitarbeiter von BMW wussten schon warum sie ihn abgelehnt haben. Und die von der PAG war froh als siei ihn los waren.
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15.01.2012 18:12 Uhr von culturebeat
 
+1 | -10
 
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Anmerkung zur Konkurrenzfähigkeit: Ein Land, in dem manche Menschen lieber arbeitslos sind als schlecht bezahlte Arbeiten zu verrichten, ist nicht konkurrenzfähig.

Diese Menschen sind auch nicht besser als die Griechen und verdienen eine ähnliche Behandlung durch den Staat.

Während man in Deutschland die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes 1 von Fall zu Fall unterschiedlich - und meist deutlich höher als 1 Jahr - festlegen sollte, sollte man bei Hartz IV eine Höchstbezugsdauer einführen (auch fallabhängig, z.B. mehr bei jungen Müttern).

Ist die abgelaufen, wird einfach die Miete nicht mehr gezahlt und der Langzeitarbeitslose darf ins städtische Obdachlosenheim ziehen.
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15.01.2012 18:43 Uhr von culturebeat
 
+1 | -8
 
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@U-ASG du verwechselst da was: Die USA sind durch dem Krieg gegen den Islam und die unvernünftige Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung fast pleite gegangen. Das ist also Verdienst von Al Quaida und Demokraten.

http://www.spiegel.de/...

Plötzlich 46 Millionen Menschen zusätzlich die medizinische Versorgung zu zahlen kann sich das Land nicht leisten.

Der Kapitalismus hat in den USA früher toll funktioniert. Jeder, der fähig und fleissig war, konnte an die Spitze aufsteigen. Die Menschen waren früher allein schon hoch motiviert, hart zu arbeiten, um sich eine Krankenversicherung leisten zu können. Heute nicht mehr.
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15.01.2012 19:07 Uhr von linuxu
 
+4 | -0
 
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wenn ich sowas lese: "könnte den Druck auf Arbeitnehmer erhöhen" kommt mir das Essen wieder hoch.
Ich vermisse bei solchen Aussagen immer wieder die Kommentare der Gewerkschaften.Man hört so gut wie nichts von denen.

Mich würde auch mal Interessieren was unser Politiker und die Manager der Großkonzerne dazu sagen würden wenn
der Arbeitsmann mal für 2-3 Monate streikt.

Aber das ist ja nur Wunschdenken und Utopie hier in Deutschland.

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