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Forschung: Erkrankung der "Schmetterlingskinder" verhinderbar

Professor Jouni Uitto von der Jefferson University in Philadelphia, USA, erforscht seit Jahren die Erkrankung Epidermolysis bullosa. Umgangssprachlich nennt man Betroffene "Schmetterlingskinder".

Verschiedene Genmutationen bewirken das Ober- und Unterhaut den Kontakt verlieren und so schwerste Hautverletzungen entstehen können. Sollte in einer Familie die Veranlagung da sein und ein Kinderwunsch bestehen, ist die Präimplantationsdiagnostik eine mögliche Variante.

"Mittlerweile können wir freie DNA vom Fötus im Blut der Mutter schon ab der fünften Schwangerschaftswoche isolieren und untersuchen",sagt der Forscher. Sollte sich die Erkrankung zeigen, ist ein früher Schwangerschaftsabbruch möglich. Meist sterben Babys mit einer schweren Form der Krankheit innerhalb von Wochen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schwangerschaft, Forschung, Haut, Erkrankung, Abbruch, Schmetterling
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 16:55 Uhr von Bokaj
 
+6 | -1
 
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kranke Kinder verhindern durch Abreibung muss: der Titel lauten

Die Krankheit ist nicht heilbar, es wird hier eine frühdiagnostische Untersuchung empfohlen, um kranke Kinder abzutreiben.
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15.01.2012 21:23 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Was ist das denn für eine dumme Überschrift. Aber die Quelle macht es nicht besser.

Zum Glück muss ich solche Entscheidungen nicht treffen @ quelle.
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15.01.2012 21:25 Uhr von Guschdel123
 
+4 | -0
 
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Über PID lässt sich freilich diskutieren und ist in ethischer Hinsicht eine subjektive Entscheidung. Allerdings muss ich nur ´´Epidermolysis bullosa´´ googlen und in meinem Kopf entsteht unausweichlich die Frage, ob man solchen Kindern diese Schmerzen antun muss, obwohl man es eigentlich besser wüsste.

Ich hoffe wirklich, dass ich nie in meinem Leben eine solche Entscheidung fällen muss..

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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16.01.2012 14:45 Uhr von dziebel
 
+0 | -1
 
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krass mal ehrlich: kann man das dann nich bei vielen krankheiten so machen, die man durch genanalyse erkennen kann?
einfach in der fünften woche n bissl blut vom embryo abzapfen, auf genetische mutationen/disfunktionen untersuchen und - sollte was schlimmes entdeckt werden - dann einfach abtreiben.
wenn man sich das mal so durchliest, klingt das fast wie früher zur zeit der euthanasie ... also irgendwie krank.

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