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Zentralverband des Deutschen Handwerks will Lehrlinge aus Spanien holen

Da in Spanien zurzeit jeder zweite Jugendliche keinen Arbeitsplatz hat, will der Zentralverband des Deutschen Handwerks Lehrlinge aus Spanien nach Deutschland holen.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, sagte zudem, dass im Jahr 2011 in Deutschland 11.000 Lehrstellen nicht besetzt werden konnten.

Nun müssten laut Schwannecke die Einzelheiten geprüft werden. Dabei ginge es um die Qualifikation der spanischen Jugendlichen sowie auch um die Unterbringung in Deutschland.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Spanien, Handwerker, Lehrling
Quelle: www.open-report.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 12:49 Uhr von ZzaiH
 
+14 | -1
 
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joar: sinnvolle sache, da wir in de ja ne jugendarbeitslosigkeit von 0,0% haben, nicht auszudenken, wenn die ins negative rutschen täte...
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15.01.2012 12:49 Uhr von culturebeat
 
+6 | -5
 
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bitte auch welche aus Griechenland holen: Die Griechen gehen sonst weiter massenhaft in die Türkei und machen dort die Löhne kaputt. In Deutschland ist noch Spielraum nach unten.
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15.01.2012 12:50 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -2
 
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Nicht nur der ZDH: Auch Fr. Merkel ist offenbar bereit, Zugeständnisse zu machen.

Herr Sarkozy erinnerte sie kürzlich darn, dass in Frankreich eine Jugendarbeitslosigkeit von 40 Prozent herrscht. Zudem scheint die großzügig gewährte Arbeitnehmer-Freizügigkeit.an ihre Toleranzgrenzen stößt. Siehe: http://www.shortnews.de/...

Die Arbeitgeber haben freilich ganz andere Ansichten: Sie wünschen sie ein zweites China - ein endloses Reservat von Armen um Firmen wie Foxconn aus dem Boden zu stapfen...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.01.2012 14:11 Uhr von architeutes
 
+6 | -0
 
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.......wenn Betriebe keine Azubis bekommen sollten unsere
Obrigkeit sich vieleicht mal überlegen warum ???
Manchmal glaubt man das das europäische Ausland mehr
über uns weis als wir selber . Das geht hier alles den Bach
runter , und kein Schwein intressiert sich dafür .
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15.01.2012 17:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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Stimmt: Ich arbeite an einer Hauptschule, Berufsschule und in einer außerschulischen Maßnahme.

Die Kids die einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Ausbildungsplatz suchen finden mind. zu 80 % einen.

Die Vorraussetzungen dazu sind:

Ein Hauptschulabschluss (ohne 5er)
Keine unentschuldigten Fehlzeiten
Bewerbungsmappen vor dem Juli zusammen stellen.


Das trifft nur leider auf eine sehr geroßen Teil der Hauptschulabsolventen nicht zu und man kann den Unternehmen nicht vorwerfen das sie diesen Kids nicht nach rennen. Ja der Staat subvetioniert die Firmen wenn sie solche Kids nehmen, es gibt tonnenweise Hilfsangebote...

Hier in der Region Rhein-Main-Neckar gibt es mehr als genug Ausbildungsplätze.

Klar nicht jeder kann deinen Wunschberuf bekommen, aber das war auch schon vor 20 oder 25 Jahren so.
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15.01.2012 18:20 Uhr von skipjack
 
+3 | -1
 
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Brechzeiz: bekomme ich bereits bei dem Wort "Zentralverband"...

**Noch mehr Brechreiz bekomme ich allerdings bei solchen "Visionen".

PISA hin PISA her:
Fakt ist doch, dass manch AG einfach neben seinen Schuhen steht. Das Studium abgeschlossen, soll, will manch HRler nen Azubi einstellen...

1. Wofür bitte braucht nen Azubi Schuhverkäufer Abitur?
2. Warum bitte sollte ein Schlosser-Azubi Abitur haben?
3. Da sitzen x wieder Leute in Positionen, die schon vor Vertragsbeginn eine Fehlbesetzung waren!!!

***Ehe nun manch Geleerte mir hier die Welt erklären wollen:
(Das "h" fehlt absichtlich!)
-Ich kenne die Industrie, ich kenne Werksunterricht und ich habe selbst schon Azubis eingearbeitet.

Und nicht nur Azubis, auch Studenten "durfte" ich einarbeiten.

Fragt euch doch nur x eins:
*Wo bitte ist in unserem Zeitalter das Menschliche geblieben, gerade im Zeitalter des angeblichen "Fachkräftemangels"???
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12.07.2012 13:59 Uhr von deichhase
 
+1 | -0
 
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Mir bleibt echt die Spucke weg Als ich heute morgen die Nachrichten gehört habe, glaubte ich im falschen Film zu sein... Es ist wohl lachhaft, wir haben ja keine Jugendlichen ohne Lehrstelle. Und die, die ausgelernt haben, sitzen auf der Straße?
Fachkräftemangel? Wie viele Ü40 und Ü50 (dazu gehöre ich) sitzen da und kriegen keine Arbeit mehr? Nur mal so nebenbei - habe Sekretärin gelernt, Betriebswirt gemacht, Kinder gekriegt, dann angeblich nicht mehr auf dem nötigen Wissensstand - erneute Weiterbildung, dann ungelernt in die Altenpflege (körperlich und mental am Ende), jetzt noch einmal eine Ausbildung gemacht im Wachgewerbe mit IHK-Prüfung und allem Schnickschnack und werde von meinem "Betreuer" in der ARGE ( der ist jünger als mein Sohn) gefragt, ob ich weiter im Vermittlungsstatus bleiben will, wenn mein ALG ausgelaufen ist. Da versteh ich die Welt nimmer.
Hier sitzen Tausende junge Leute, die nicht ordentlich beschult werden, weil das Geld im Bildungssystem immer weniger wird, die außer "eh Alter" und "du dumme Schlampe" nichts raffen und jetzt holen wir uns noch mehr ins Land, die sich verbal kaum verständlich machen können?Wie wird das dann eigentlich werden mit den Einstellungstests? Kriegen die Spanier dann einen Ausländerbonus gegenüber den deutschen Jugendlichen, die sich wirklich bemühen und krampfhaft nach einer Lehrstelle suchen? Und was machen wir Älteren? Vielleicht ist die Vision aus dem Film "Aufstand der Alten" gar nicht mal so weit entfernt...

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