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15.01.12 12:32 Uhr
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Ursula von der Leyen (CDU) will eine Finanztransaktionssteuer

Die Erhebung einer Finanztransaktionssteuer hat jetzt auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gefordert.

Genau wie die FDP will auch die CDU so eine Steuer für sämtliche 27 Staaten in der EU. Sollte dies aber nicht möglich sein, sollte innerhalb der Euro-Staaten darüber diskutiert werden.

Die Ministerin sagte: "Wir werden die Diskussion beharrlich und intensiv in Europa, aber auch mit unserem Partner führen. Es gehört sich so in einer Koalition, dass man nur miteinander Entscheidungen fällen kann. Alleingänge kann es da nicht geben."


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: CDU, Minister, Ursula von der Leyen, Transaktionssteuer
Quelle: www.open-report.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Was für ein dummes Zeug!   
 
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15.01.2012 12:48 Uhr von DerBelgarath
Da wird den Leuten das Märchen erzählt, es gelte, "die Banken" an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen.

Ja, wer wird denn die Finanztransaktionssteuer bezahlen?

Sicherlich nicht die Banken, die wird samt Nebenkosten an die Bürger weitergereicht.

Zahlen etwa die deutschen Handwerker die Mehrwertsteuer?

Nein, zahlen sie natürlich nicht, die findet jeder von uns auf seiner Handwerkerrechnung, weshalb die Mehrwertsteuer hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen Arbeitsplätze gekostet hat.

Und da andere Länder schlau genug sind, das nicht mitzumachen, werden diejenigen Anleger, die es sich leisten können, auf andere Finanzplätze wie London, New York oder Hongkong ausweichen.

Das heißt, deutsche Michel zahlt die Verlagerung von tausenden Arbeitsplätzen von deutschen Banken in andere Staaten.

Schlau gemacht, Frau von der Leyen!

[ nachträglich editiert von DerBelgarath ]
Kommentar ansehen Welcome to Deutsche Bank   
 
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15.01.2012 12:57 Uhr von bertl058
Channel Islands, Cayman, Mauritius

http://www.dboffshore.com/

(Der Igel ist schon da)

[ nachträglich editiert von bertl058 ]
Kommentar ansehen @DerBelgarath   
 
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15.01.2012 13:32 Uhr von artefaktum
Vielleicht sollten wir alle Steuern in Deutschland abschaffen, die man an Kunden weiterreichen kann!? Dann zahlt nur noch der Bürger alle Steuern (Handel, Handwerk, Industrie usw. sind ja steuerfrei gestellt) was das Beste für den Bürger ist! ;-) Jetzt müssen wir nur noch genug Dummköpfe finden, die uns diesen Blödsinn abnehmen!

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
Kommentar ansehen die Frau will wohl Bundespräsident werden   
 
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15.01.2012 13:36 Uhr von culturebeat
oder warum biedert die sich so am Volk an.
Kommentar ansehen Welche Kompetenz   
 
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15.01.2012 13:46 Uhr von Gothminister
zeichnet diese Frau eigentlich aus, so etwas zu fordern und damit auch noch Gehör zu finden?

Erst Familienministerin - gut, bei der Gebärfreudigkeit noch irgendwo platziert und nachvollziehbar

Dann Arbeitsministerin - hier wird es schon spannender

Nun auch noch "Wirtschaftsweise" ? ^^
Kommentar ansehen @ artefaktum   
 
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15.01.2012 13:47 Uhr von DerBelgarath
Dennoch sollte man weiter denken als bis zur Nasenspitze!

Wenn man mehr Geld braucht und die Bürger schröpfen will, dann sollte man das ganz ehrlich beim Namen nennen.

"Wir wollen die Anleger abzocken!" wäre ehrlich. "Wir wollen die Banken an den Kosten beteiligen!" ist aber unehrlich.

Und wenn man Steuern neu einführt oder erhöht, dann erwarte ich eine saubere Analyse der "Risiken und Nebenwirkungen"!

All das ist hier nicht erfolgt!
Kommentar ansehen @DerBelgarath   
 
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15.01.2012 14:05 Uhr von artefaktum
"Wenn man mehr Geld braucht und die Bürger schröpfen will, dann sollte man das ganz ehrlich beim Namen nennen."

Normalbürger zocken nicht mit Riesensummen, die sie ständig hin- und herbewegen.

Mit dem Todschlagargument "Zahlt eh alles der Bürger" kannst du jede Form der Steuer auf Unternehmen in Frage stellen.

Zudem: Wenn bei Einführung der Steuer eh alle Banken zum Spekulieren ins Ausland gehen (Kapital ist bekanntlich ein scheues Reh ;-)) fallen die Kosten ja dann eh nicht an, die deiner Meinung nach dann der Bürger tragen soll.

Kurz: Diese ganzen Ausreden sind recht durchsichtig.
Kommentar ansehen @ artefactum   
 
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15.01.2012 21:16 Uhr von DerBelgarath
"Zudem: Wenn bei Einführung der Steuer eh alle Banken zum Spekulieren ins Ausland gehen (Kapital ist bekanntlich ein scheues Reh ;-)) fallen die Kosten ja dann eh nicht an, die deiner Meinung nach dann der Bürger tragen soll."

Am leichtesten lassen sich Darstellungen widerlegen, die nie gemacht wurden.

In meinem Beitrag oben kannst Du es in Ruhe noch einmal nachlesen:

Da stand nicht, daß alle Banken zum Spekulieren ins Ausland gehen, sondern daß die Anleger, die es sich leisten können, ins Ausland gehen.

Im übrigen sollen die Finanztransaktionssteuer keineswegs nur die zahlen, die spekulieren - die werden erst Recht ins Ausland gehen, wenn sie vorhaben, häufiger die Anlageform zu wechseln - sondern alle, die an der Börse Wertpapiere kaufen oder verkaufen.

Also auch die, die solide Kapitalanlagen erwerben, ohne damit wild zu spekulieren, sondern diese nach den Erfordernissen des Marktes umschichten, was eine konservative Anlagestrategie darstellt.

Dieses normale Anlageverhalten wird durch die Steuerpflicht ebenfalls verteuert, weshalb viele Normalbürger mehr Steuern zahlen, und zusätzlich die Kosten für die arbeitslosen Exbanker an der Backe haben, während sich die Spekulanten eins ins Fäustchen lachen.

[ nachträglich editiert von DerBelgarath ]
Kommentar ansehen ich hoffe   
 
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15.02.2012 16:47 Uhr von Criseas
ich hoffe für den Interbanken Markt und für FOREX unsere lokalen Börsen wie XETRA etc. könnten das echt nicht gebrauchen!!

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