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USA: Spendenaufruf - Wikipedia soll sich am Protest-Blackout beteiligen

ShortNews berichtete bereits von den geplanten Anti-SOPA-Protesten in den USA. Nun soll Druck auf Wikipedia ausgeübt werden, damit sich auch das Online-Lexikon an dem Protest-Blackout beteiligt.

Auf einer Webseite wird dazu aufgerufen, dass Internetnutzer mindestens einen Dollar an Wikipedia spenden sollen.

Unklar ist auch noch, in welcher Form sich Wikipedia an dem Protest beteiligt, wenn sich die Community dazu entscheidet. Die Seite soll vermutlich nicht vom Netz gehen, sondern die Nutzer sollen sich erst Informationen zu SOPA ansehen müssen, ehe Wikipedia-Inhalte angezeigt werden.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Protest, Wikipedia, Blackout, Spendenaufruf
Quelle: netzpolitik.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2012 11:35 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -2
 
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Popups: Ist das nicht eine andere Form von "Popups"?
Immerhin muss man sich erstmal etwas durchlesen, was einen garnicht interessiert!

Spendenaktion gut und schön, aber wenn man erst spenden "muss" ist das nicht gerade schön. So wird wenigerverdienern der Zugang zu Bildung und Wissen eingeschränkt.
Also ein weiterer Schritt in eine Zweiklassengesellschaft (oder auch mehr).
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15.01.2012 12:59 Uhr von culturebeat
 
+0 | -3
 
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Wikipedia ist unabhängig: Wenn gegen diese Maxime verstossen wird, kann sich Wikipedia auch gleich an die Musikindustrie verkaufen. Die zahlen besser als Spender.
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15.01.2012 15:14 Uhr von medienstar
 
+1 | -0
 
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@MC_Kay: Ich glaube, du hast da was falsch verstanden...

Hier wird niemanden irgendein Zugang verwehrt, außer Wikipedia nimmt an dem Blackout teil, dann wird ALLEN der Zugang verwehrt.

Die Leute, die in diesem Fall spenden, wollen, dass die Seite für ALLE unzugänglich gemacht wird.

Der Begriff Zweiklassengesellschaft ist hier fehl am Platz, da nirgends eine Unterscheidung gemacht werden wird.

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