Kanzlerin Angela Merkel offenbar genervt von der Debatte um Christian Wulff
Kurz angebunden war Angela Merkel auf der Pressekonferenz zum Abschluss der CDU-Vorstandsklausur in Kiel am gestrigen Samstag. Sie bekräftige lediglich ihre gemachten Äußerungen. Auch weitere Abgeordnete äußerten sich zurückhaltend zur "Affäre Wulff". Lieber würde man die Diskussion darüber schlichtweg beenden.
Das sieht auch die Kanzlerin so und war besonders verärgert über Peter Altmaier, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, der die Tage twitterte, "Wulff möge seine Anwälte an die Leine nehmen". Damit habe er die Debatte angeheizt und andere dazu ermutigt, Wulffs Rücktritt zu fordern.
Auch wenn die Parteispitze weiter hinter Christian Wulff steht, befürchtet man mögliche negative Auswirkungen für die Partei. Gleichwohl begrüßte Frau Merkel, dass sich die Anwälte von Christian Wulff nun doch bereit erklärten, die Medienfragen und die Antworten des Bundespräsidenten offenzulegen.