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Wissenschaftlern gelingt Fortschritt im Kampf gegen die Pest

Einem Forscherteam aus Deutschland und den USA ist nun ein Fortschritt im Kampf gegen die Pest gelungen. In Europa gilt der "Schwarze Tod" als ausgerottet, jedoch ist er immer noch in Madagaskar, Peru und dem Kongo zu finden. Erschreckend ist, dass das Bakterium resistenter gegen Antibiotika wird.

Der Erreger benötigt zum Überleben das Enzym FabV, um für seine Hülle Fettsäuren zu produzieren. Ohne das Enzym stirbt der Erreger ab. Die Forscher veränderten Pyridone, die sich an dieses Enzym normalerweise anlagern und als Hemmstoff dienen.

An dem isolierten Enzym wurde dann im Reagenzglastest geschaut, ob der entwickelte Hemmstoff das Enzym wirklich schwächt. Die Wissenschaftler konnten zusehen, wie die Moleküle den Erreger hemmten. Ob sich daraus ein Medikament fertigen lässt, ist noch unklar. Weitere Tests sind dazu nötig.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kampf, Forschung, Fortschritt, Pest, Enzym, Hemmstoff
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2012 18:59 Uhr von Nebelfrost
 
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der schwarze tod, könig aller seuchen.
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14.01.2012 19:23 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja jetz: 500 jahre danach xD

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