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Brandenburg: Kompletter Ortsverband tritt aus der FDP aus

Die acht Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Treuenbrietzen und Niemegk in Brandenburg wollen komplett aus der FDP austreten. Stattdessen wollen sie ihre Arbeit in einem liberalen Bürgerverein fortsetzen.

Ein Grund für diesen Schritt ist unter anderem die "Ein-Themen-Ausrichtung" auf Steuerpolitik der FDP, eine Arbeit an der Basis werde somit unmöglich. Auch die schlechten Umfragewerte der FDP um die zwei Prozent waren ein Grund für diesen Schritt.

Auch die Basis anderer Landesverbände ist verzweifelt über den "gehobenen Dilettantismus" der FDP-Führung. Viele Mitglieder befürchten zudem, dass es die FDP bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein nicht in den selbigen schafft. FDP-Chef Rösler ist derzeit das Schlusslicht im ZDF-Politbarometer.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, FDP, Brandenburg, Philipp Rösler, Austritt, Enttäuschung, Ortsverband
Quelle: www.bild.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2012 17:26 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -0
 
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Jo...wenn das so weiter geht kann sich die FDP dann doch langsam auflösen..ich meine im Saarland gab´s das vor kurzem ja auch schon so ähnlich.

Im Grunde ist diese Partei tot und wird nur durch die Koalition mit der CDU / CSU künstlich am Leben erhalten, die will keiner mehr.
Im übrigen, würde die CSU allein zur Wahl antreten müssen, wäre sie gleichfall´s raus aus dem Bundestag!
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14.01.2012 19:06 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -6
 
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Austritte: "[...] wollen komplett aus der FDP austreten. Stattdessen wollen sie ihre Arbeit in einem liberalen Bürgerverein fortsetzen."

Die FDP sind doch die Liberalen ^^

"Auch die schlechten Umfragewerte der FDP um die zwei Prozent waren ein Grund für diesen Schritt."

Tja. ABER nicht der Name macht die schlechte Politik, die zu schlechten Umfragewerten wie auch geringen Stimmen führt. Sondern die Taten der Mitglieder!
Was bringt es also auszutreten und eine andere Partei in Missgunst zu bringen?

Aber BITTE bleibt alle in der FDP!
Denn so weiß man in welcher Partei die Idioden sind, damit man sie nicht wählen kann.
Würden nun alle FDP-Parteimitglieder austreten und in eine andere Partei eintreten, könnte man die auch nicht mehr wählen.
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16.01.2012 18:41 Uhr von montvache
 
+1 | -0
 
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Deutsche Demokratie? Eigentlich sollte eine Regierung doch des Volkes Wille
(also die Mehrheit) durchsetzen. Und wer ist die Mehrheit,
doch nicht Parsteien mit 5 bis 19 % Wähleranteilen.
Nach meiner Ansicht sollten die stärksten Parteien
koalieren und die Regierung bilden, wenn diese auch sehr
unterschiedlicher Meinung sind. Da müssen sie halt so lange verhandeln, bis sie eine Einigung erzielt haben. Nur so wäre gewährleistet, das des Volkes Mehrheit beachtet wird.
Dann würden die Wünsche von Parteien wie FDP sofort unterbunden und unsinnige Entscheidungen entfallen.
Es wäre besser, es kämen weniger unsinnige Gesetze zustande - dann bräuchte man auch weniger Beamte, für die man zukünftig die Pensionen nicht mehr aufbringen kann.

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