14.01.12 17:00 Uhr
 629
 

Update: Apple-Zulieferer mit schlechten Arbeitsbedingungen - Sogar Kinderarbeit

Apple hat zugeben müssen, dass bei seinen Zulieferern schlechte Bedingungen für die Beschäftigten herrschen. So würden nur 28 Prozent der Zulieferer an einer maximalen Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche festhalten. Auch wird nicht garantiert, dass es einen freien Tag pro Woche gibt.

Zudem zeigten sich bei der Untersuchung ein Drittel der Zulieferer nachlässig, wenn es um den Umgang mit giftigen Substanzen geht. Außerdem war bei der Untersuchung sogar herausgekommen, dass es bei Zulieferern Fälle von Kinderarbeit gegeben hatte.

Zuvor hatte der Konzern eine Liste veröffentlicht, welche die Zulieferer von Apple aufzeigt. Insgesamt wurden 156 Zuliefererfirmen benannt. Diese beliefern Apple unter anderem mit Teilen für die Produktion des iPhones oder des iPads.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Update, Apple, Zulieferer, Kinderarbeit
Quelle: www.tagesschau.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verkehrsminister Dobrindt: Lufthansa soll Großteil von Air Berlin bekommen
Insolvente Air Berlin könnte zu neuen Umbauplänen bei Flughafen BER führen
Trotz Insolvenz ist Gehalt von Air-Berlin-Chef durch Bankgarantie sicher

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.01.2012 17:00 Uhr von Borgir
 
+15 | -0
 
ANZEIGEN
Was soll man dazu sagen. Nicht nur Apple wird von solchen Lieferanten bedient. Aber um auf schlechte Arbeitsbedingungen zu treffen muss man denke ich in vielen Betrieben nicht allzu lange suchen.
Kommentar ansehen
14.01.2012 18:13 Uhr von GamefreakX
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Nicht nur Apple: Foxconn produziert nicht nur für Apple, sondern auch für HP, Dell, Nintendo, Sony, Microsoft, Intel und viele mehr.
Mit den anderen Zulieferern sieht es sicherlich ähnlich aus. Daher ist es nicht nur an Apple sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen.
Kommentar ansehen
14.01.2012 18:17 Uhr von kingoftf
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Netter Bashingversuch: aber erkundige dich mal, für welche anderen Hersteller die Firma noch produziert......

Foxconn ist einer der größten Hersteller von Elektronik- und Computerteilen weltweit. Als Auftragshersteller produziert das Unternehmen unter anderem für HP, Dell sowie Apple. Der Konzern produziert im Auftrag auch die Spielekonsolen Nintendo DS, Wii, Xbox 360 und die PlayStation.[3]
Foxconn gilt außerdem als Haus-und-Hof-Lieferant für Intel. Etwa 75 % der unter dem Namen Intel verkauften Mainboards werden von Foxconn gefertigt. Mit 42 Millionen verkauften Mainboards im Jahr 2005 ist man Marktführer im Bereich Mainboards. Zudem wurden 2005 mehr als 52 Millionen PC-Gehäuse verkauft. Auch damit ist man Marktführer. Weltweit ist Foxconn Nr.-1-Hersteller von Prozessorsockeln, Nr.-5-Hersteller von Konnektoren und Nr.-2-Hersteller von Kühlkörpern mit 25 % Marktanteil. 2008 erzielte Foxconn 59 Milliarden US-Dollar Umsatz.[2] Damit ist es das größte privat geführte, produzierende Unternehmen aus Taiwan. Zeitgleich ist Foxconn der größte Exporteur Chinas mit den größten ausgelieferten Stückzahlen.
Kommentar ansehen
14.01.2012 19:10 Uhr von bimmelicous
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
ein wenig einseitig widergegeben: sowas wäre noch interessant gewesen:

Ferner wurden eine Million Arbeiter von Apple über Gesetze, Arbeitsrechte und Sicherheitsrichtlinien aufgeklärt. Durch die Ausweitung der Überprüfung von Altersnachweisen konnte die Kinderarbeit in den Zulieferbetrieben weiter eingedämmt werden. In vielen Betrieben bietet Apple kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen für die Belegschaft an und arbeitet mit einigen ortsansässigen Universitäten zusammen um Arbeitern einen Abschluss zu ermöglichen.
Kommentar ansehen
14.01.2012 19:31 Uhr von timsel87
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Apple-Zulieferer: Apple-Zulieferer? Toshiba und Microsoft sind Hauptabnehmer, Apple kommt auf Platz 5.
Kommentar ansehen
14.01.2012 19:31 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
wer die haselnüsse: für die ferrero produkte pflückt interessiert fast niemanden ....merkwürden.
Kommentar ansehen
14.01.2012 20:39 Uhr von Floetistin
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Wundert euch das? Wir sind es doch selbst, die Kinderarbeit, Billiglöhne und unmenschliche Arbeitsbedingungen unterstützen und teils indirekt sogar fordern.

Anstatt sich hierzulande für höhere Löhne einzusetzen wollen wir nur billig, billig und noch billiger kaufen.
Was?? 1 kg Kartoffeln aus dem heimischen Betrieben kostet 3 Euro??? Dann lieber 1kg aus Spanien oder Niederlande für 1,50 Euro.

Ein T-Shirt, hergestellt in Deutschland, für 30 Euro? Nee, dann lieber für 5 Euro einen 3-er Pack aus Albanien.

Mal ehrlich, uns sollte langsam klar sein, dass ein erheblicher Teil unseres Lebensstandards nicht unserem Fleiß geschuldet ist, sondern der Tatsache das andere für uns billig herstellen und verkaufen, sprich ausgebeutet werden.

Wobei ich sagen muss, dass bei einer anständigen Bezahlung, guten Arbeitsbedingungen und ausserhalb der Schule nichts dagegen spricht auch Kinder "arbeiten" zu lassen. Nichts extrem körperlich anstrengendes aber trotzdem, wieso nicht?
Kommentar ansehen
16.02.2012 12:01 Uhr von Chris9988
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Floetistin: Da beschwerst Du dich, das es hierzulande Leute gibt,
die auf billige Lebensmittel zurück greifen ?

Dann sorge doch erst mal dafür das unser Niedrig-Lohn über den der umliegenden Länder steigt, so das man mehr als 700,-EUR netto im Monat hat.

Vieleicht kümmerst Du dich ja auch noch darum,
das der Berg an Politikern die wir Bürger mit unseren Steuern so weit unterstützen das JEDER von den über 7500,-EUR Diäten (was für ein Hohn dieses Wort schon ist) bekommt, sich mal verringert.

Dann können wir uns auch hochwertige Lebensmittel leisten.
Kommentar ansehen
16.02.2012 12:08 Uhr von Chris9988
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Blödsinn was für Kommentare sind das denn:
..."aber Nintendo..., aber Intel..... , aber ....."

Wenn jemand ermordet wird kann man sich ja auch nicht davon freisprechen in dem man laut ruft "...aber die anderen haben ja vor mir auf xxx eingestochen" .

Wobei eines verstehe ich wirklich nicht,
das iPhone kostet in der Billigherstellung ca. 30,-EUR
aber hier haben die Leute 400,- für so ein halbfertiges Spielzeug (muss ja ständig ein neues her weil ja immer etwas an dem Vorgänger fehlt oder nicht funktioniert) über.......

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terror in Barcelona: Mindestens 13 Tote
Terroranschlag in Barcelona: Verletzte und Tote
Nazi-Chiffriergerät: Hobbyschatzsucher entdecken bei München "Hitlermühle"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?