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Windpocken: Zweite Impfung wird empfohlen

Kindern, die bereits gegen Windpocken geimpft worden sind, wird eine zusätzliche zweite Impfung empfohlen. Eine erster Schutz sei nur zu 86 Prozent wirksam. Dies geht aus einer Studie von der Yale School of Medicine hervor.

Ein fast 100 Prozentiger Schutz sei erst nach einer zweiten Impfung wirksam. In Deutschland gibt es pro Jahr rund 750.000 Windpockenerkrankungen.

Eine Impfung gegen Windpocken wird jedem Menschen empfohlen. "Sie schützt alle Geimpften ein Leben lang nicht nur vor Windpocken, sondern auch vor Gürtelrose", sagt Tomas Jelinek vom Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin CRM.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Impfung, Windpocken
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2012 15:44 Uhr von SNnewsreader
 
+10 | -5
 
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Aber HALLO!!!!!!!! Diese "Impfmüdigkeit" kotzt mich an und ich weiß wovon ich schreibe. Meine Eltern haben es unterlassen und heute, mit 50 Jahren, habe ich die Quittung bekommen. Ich erblinde auf einem Auge.

DURCH WINDPOCKEN!!!

Es ist nicht nur lästig, weil der Augenmuskel abstirbt und man erst den grauen und dann den grünen Star bekommt (bereits 2 OP), es tut sehr weh und ein KFZ zu bewegen geht nur noch am "lichtem" Tag, da ich komplett Nachtblind bin. In der Dämmerung schon laufe ich gegen Wände und war deswegen schon oft in der Notaufnahme zum "flicken".

Lasst Eure Kinder impfen!!! Geht zur Nachimpfung. Das zahlt die Krankenkasse. Bitte!
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14.01.2012 16:16 Uhr von Katzee
 
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Ich höre heute: zum erstenmal, dass es eine Impfung gegen Windpocken überhaupt gibt. Sowohl als ich ein Kind war als auch in der Zeit, in der meine Kinder klein waren, hat nicht ein Arzt eine Impfung gegen Windpocken auch nur erwähnt.
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14.01.2012 17:00 Uhr von SNnewsreader
 
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@Katzee: Ist heute in den Kombi-Impfungen mit drin.

http://www.netdoktor.de/...

http://www.gesundes-kind.de/...

Meine Frau sagt auch das es relativ neu ist als "Combi". Also zu meiner Zeit gab es die noch nicht. Wäre ich überhaupt geimpft, dann wäre das Immunsystem etwas vorbereitet gewesen.
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14.01.2012 18:03 Uhr von Katzee
 
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@ SNnewsreader: Danke für die Artikel. Darin steht aber auch, dass erst seit 2004 gegen Windpocken geimpft wird. Daher war das weder in Deiner Kindheit noch in meiner oder dem Kleinkindalter meiner Kinder aktuell.
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14.01.2012 22:03 Uhr von SNnewsreader
 
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@katzee: schrieb ich ja auch das es relativ neu ist. Allerdings hätten mich generell die Impfungen etwas sensibilisiert. Vielleicht wäre es dann nicht zu dieser, zugegeben, recht seltenen Form der Erkrankung gekommen. Ich weiß nur das ich bei jedem Besuch in der Uni-Klinik einen Rattenschwanz an AIP (Arzt im Praktikum) habe, die alle mal gerne sehen wollen. Ich habe beim letzten mal schon gesagt das ich Eintritt nehme. Die Lichter auf der Netzhaut sind sehr sehr unangenehm. Man kann es sich vorstellen als wenn einem eine Zigarette am Auge ausgedrückt wird.

Also, auch wenn es relativ neu ist: Lasst Euch impfen!

PS: Das gibt es auch mit Rötel-V

Edit: Wer gibt denn ein Minus bei meinem Bericht? Da hätte ich doch gerne eine Erklärung.

[ nachträglich editiert von SNnewsreader ]
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14.01.2012 23:59 Uhr von silent_warior
 
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@ SNnewsreader: (+) für deinen Beitrag

Es gab doch schon zu DDR Zeiten eine Windpocken-Pflicht-Impfung ... die allerdings auch nicht von jedem DDR Bürger für wahr genommen wurde.

Das Problem ist dass die Ärzte oft nicht sagen was man generell alles machen sollte, die Ärzte könnten auch sagen dass z.B. eine Auffrischungsimpfung gemacht werden muss. (alle 5 oder 10 Jahre)

Ich habe auch nicht den Überblick über das was alles gemacht werden müsste und Hilfestellungen bekommt man nicht.

Wenn man krank ist und wissen möchte an was es liegt muss man ins Internet und ein paar Tage suchen was es sein könnte und ob die Anzeichen darauf passen.

Beim Arzt ist es dann so dass er abwartet oder lieber ein Standardmedikament verschreibt.

Wenn es um Laboruntersuchungen geht muss man gute Argumente haben und auch dann nehmen die nur die aller billigste Variante.
Die Laboruntersuchungen werden so weit verringert dass die Krankenhäuser jetzt schon alles mögliche an zentrale Labore schicken da die Anzahl der zu untersuchenden Proben zu gering ausfallen würde.

Wo ist da die Vorsorge?
Ich habe schon gesehen wie Augenflüssigkeit, Blut, Urin usw. maschinell untersucht wurden, viele Tests sind auch sehr günstig.

Steht in der neuen Gesundheitskarte wenigstens auf was man alles untersucht wurde?

Gibt es da einen Link auf die Laborergebnisse, Antibiotika-Liste die man schon mal genommen hat, Allergien, irgend welche anderen wichtigen Daten, alle in der Vergangenheit gemachten Röntgenaufnahmen ... ?

Werden die Daten irgendwo zentral hinterlegt?
Kann man die sich auf einen USB-Stick kopieren?

Ich frage nur deshalb weil die Ärzte diese ganzen Informationen nicht rausrücken wollen, oft darf man nicht mal einen Blick drauf werfen obwohl man das ja bezahlt hat und laut Gesetzt die Materialien/Ergebnisse/Daten mitnehmen darf.

Ich bezahle jeden Monat ein Haufen Geld für die Gesetzliche Krankenversicherung und die knausern dann bei allem rum.
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15.01.2012 00:12 Uhr von SNnewsreader
 
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@silent_warior: Danke für die Infos.

Deine Krankenkasse hat alle Infos und die darfst Du erfragen. Auch darfst Du zu jeder Zeit Deine Akten beim Arzt einsehen. Das sind Rechte, die es in der DDR nicht gab. Aber auch jetzt (und auch in den alten Bundesländern) tun die sich auch sehr schwer damit, kenne ich aus Erfahrung. Geh hin, verlange Deine Akte und wenn die das nicht wollen, dann nimm das Handy, wähle 110 und sag das hier eine Straftat vorliegt. Schon ist das Aktenkundig und geht seinen Weg.

OK, das ist mit einer Kanone auf Spatzen schießen. Es reicht eigentlich das Handy zu nehmen und zu sagen:"Entweder ich bekomme die, oder ich lasse sie beschlagnahmen". Das hat sogar in einem Amt gar Wunder bewirkt. Ganz schnell wurde die gesamte Akte kopiert.

Bei mir ging es um Behandlungsfehler und Fristen. Immerhin habe ich erfolgreich die ARGE verklagt, da ich nicht mehr arbeiten kann und die meine besondere Belastung (hohe Arztkosten etc.) nicht anerkannt hatten und die behindertengerechte Wohnung. Sollte in eine kleinere, teurere Wohnung in ein Hochhaus ziehen. 6. Stock und ich kann kaum Treppen gehen. Zudem 200 Euro teurer, aber gehörte der Stadt. Da wird man stutzig!!!

Also nu ist das ausgeufert. Du darfst jederzeit Deine eigene Akte sehen!!!

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