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Kreditaffäre des Bundespräsidenten: Investitionen wurden als Eigenkapital angegeben

Ein Bericht der "FAZ" bringt etwas Licht in die Modalitäten um Christian Wulffs BW-Bank-Kredit. Das Wohnhaus Wulffs hatte einen Kaufpreis von 415.000 Euro. Wulff nahm sich 500.000 Euro bei der BW-Bank auf, sagte in einem Interview jedoch, es habe sich nur um eine 60-Prozent-Finanzierung gehandelt.

Die BW-Bank bestätigte nun, dass Investitionen des Landes Niedersachsen in die Wertermittlung mit einflossen. Das Haus erhielt beispielsweise schusssichere Scheiben und einen Panikraum. Der Wertzuwachs des Hauses wurde auf diese Art mit 250.000 Euro angesetzt.

Bei der BW-Bank mutmaßt man mittlerweile jedoch, ob dieser Wertzuwachs nicht allzu großzügig bemessen sei, denn viele der für einen Staatsmann sinnvollen Sicherheitseinrichtungen seien für den Normalbürger und potenziellen Kunden eher unattraktiv.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niedersachsen, Kredit, Bundespräsident, Christian Wulff, Eigenkapital, Kreditaffäre
Quelle: www.faz.net
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2012 12:34 Uhr von s3xxtourist
 
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Super...ein Politiker lässt sich auf Kosten des Steuerzahlers sein Haus aufpimpen, und darf das dann auch noch als Eigenkapital geltend machen. Müsste er nicht dann auch den geldwerten Vorteil versteuern, der ihm dadurch entstand?
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14.01.2012 13:13 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -4
 
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Das Haus ist aber nicht schön, zumindest außen. Es tut einem ja fast leid, dass er deswegen jetzt so viele Probleme hat.

Die Sache mit dem "geldwerten Vorteil" und der "Steuerhinterziehung" hört sich aber sehr interessant an. Daraus kann man bestimmt noch etwas machen.

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