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Forscher entwickeln kleinsten Datenspeicher - Ein Bit auf zwölf Eisenatomen

Ein Forscherteam aus Deutschland und den USA hat nun den kleinsten magnetischen Datenspeicher entwickelt.

Hierfür benutzten die Forscher erstmals antiferromagnetisches Material. Auf zwölf Eisenatomen kann nun ein Datenbit gespeichert werden. Damit ist die Speicherdichte 100 Mal höher als auf herkömmlichen Festplatten und damit vergleichbar mit der Speicherdichte der menschlichen DNA.

"Angesichts der Miniaturisierung der Elektronik wollten wir wissen, ob man diese Entwicklung bis an die Grenze einzelner Atome weitertreiben kann", so einer der Forscher der Max-Planck-Gesellschaft. Jedoch ist der neue Magnetspeicher nur bei einer Temperatur von minus 268 Grad Celsius stabil.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Eisen, Magnet, Bit, Speicherkapazität
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2012 11:25 Uhr von Botlike
 
+9 | -3
 
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bei einer Temperatur von minus 268 Grad Celsius Kein Problem für ne ordentliche Wasserkühlung... :D
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14.01.2012 13:47 Uhr von Sh@dowknight99
 
+2 | -0
 
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@Autor: Die Temperaturangabe bezieht sich nur auf den Cluster aus 12 Atomen.

Es wird vermutet, dass Anordnungen ab 100+ Atomen bereits bei Raumtemperatur stabil sind.
Und erst da wird die Speicher dann ja auch interesant.
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14.01.2012 18:06 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -2
 
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NUR 100 mal höhere Speicherdichte? Damit ist die Speicherdichte 100 Mal höher als auf herkömmlichen Festplatten .....

Dann ist man ja ziemlich an der Grenze bei Festplatten.
1999 oder so hatte mein erster PC gigantische 2GB, der nächste im Jahre 2004 schon 200GB, jetzt sind 2TB Standard.
Also wird so eine 200 Terabyte-Festplatte nicht mehr erreichbar sein schätze ich.
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14.01.2012 18:20 Uhr von Sh@dowknight99
 
+4 | -0
 
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@Petabyte-SSD: Die momentane Magnetspeicher-Technik soll laut einer Roadmap seitens Hitachi bei ca. 650tb liegen.
Bis wir an diese Grenze stoßen, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern.

Die hiesige Methode müsste wenn schon mit dem obigen Grenzwert multipliziert werden. Damit würde eine theoretische neue Grenze von 65 Petabyte definiert werden.

Stellt sich die Frage, ob wir das dan noch mit erleben werden :)

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