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Erschreckende Studie: Klima auf Deutschlands Straßen wird immer rauer

Zu einem erschreckendem Ergebnis kommt jetzt eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer. Diese zeigt auf, das die Moral auf Deutschlands Straßen immer mehr sinkt. So fühlen sich zum Beispiel nur noch rund die Hälfte aller Befragten sicher oder sehr sicher auf Deutschlands Straßen.

Das ist bedeutend weniger als noch 2008, zwei Drittel waren es damals noch. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernd Witthaut, bestätigt den Trend zur Rücksichtslosigkeit. Diese ist seiner Meinung auch für einen guten Teil der wieder ansteigenden Zahl von Verkehrstoten verantwortlich.

Erschreckend ist auch eine andere Zahl. Rund 80 Prozent der Befragten gaben an, im vergangenem Jahr mindestens eine rote Ampel missachtet zu haben. Jedoch lediglich drei Prozent von ihnen hätten Angst gehabt überhaupt erwischt zu werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutschland, Studie, Recht, Verkehr, Ampel, Verstoß
Quelle: www.autobild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2012 13:01 Uhr von Katzee
 
+32 | -0
 
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Das Klima: im Umgang der Menschen miteinander wird immer rauer. Da sind Verkehrsrüpel nur ein kleines Indiz.
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13.01.2012 13:04 Uhr von Jaecko
 
+12 | -5
 
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Logisch wird der Umgang immer rauer. Wovor sollen denn die Täter Angst haben? Vor unsrer "Justiz"? Aber mit Sicherheit nicht...
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13.01.2012 13:06 Uhr von vmaxxer
 
+10 | -2
 
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Tja: Die Moral allgemein sinkt, also muss es ja auch im Strassenverkehr bemerkbar sein.
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13.01.2012 13:13 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -1
 
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Die Entwicklung sehe ich ebenso gut, ist in Aachen auch kein Problem....da habe ich letztens erst gelernt, warum die Aachener die Blinkmuffel Nr. 1 sind.
Wenn ein oecher Autofahrer sieht, dass einer Blinkt und damit zum Beispiel die Spur wechseln will oder abbiegen oder einparen etc, dann tut der gemeine oecher Autofahrer/Verkehrsteilnehmer alles, damit dem blinkenden Autofahrer diese Sache erschwert wird (also Luecken dicht machen etc). Daher blinken dort nur noch die wenigsten...In Koeln sieht das zum Beispiel schon anders aus.

Halte ich mich an die Verkehrsregeln und/oder fahre Spritsparend (gut, wenn Platz ist, dann ziehe ich auch bei herannahenden Folgenden auch auf den Seitenstreifen) hat man immer Neugierige hinter sich, die wissen wollen, was man im Kofferraum hat. Ueberholverbote gibts fuer viele nicht mehr. Generell hat man das Gefuehl, dass die Verkehrsteilnehmer mit Tunnelblick unterwegs sind und sie meinen, dass alles sich nur noch um einen selbst dreht...von Vorraussicht und Umsicht keine Spur.

Ich war wahrlich auch nicht die Unschuld auf der Strasse und entsprach darin auch Teile der obigen Beschreibung. Die Zeiten habe ich aber hinter mir...aber selbst ein Rowdy auf vier Raedern ist noch ok, wenn er bei Fehlern erstmal an sich selber denkt und danach, wenn er immer noch meint im Recht zu sein, dann mit den Finger auf andere zeigt...Nirgendswo sehe ich es so haeufig, wie im Strassenverkehr, dass die Teilnehmer die Fehler immer bei anderen sehen, aber nicht bei einem selber...
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13.01.2012 13:19 Uhr von magnificus
 
+3 | -6
 
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Und ich möchte wetten, dass dieses "Fachblatt" die selbe Schlagzeile schon vor
5-10-15-20.......Jahren brachte.

Zu wenig Kontrollen bei zu geringen Strafen.
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13.01.2012 14:02 Uhr von zabikoreri
 
+7 | -1
 
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@magnificus: Ich glaube nicht, das es zu wenig Kontrollen gibt. Fragt sich nur, ob die immer an den richtigen Stellen stattfinden.
Für die Kommunen (nicht die Polizei!) ist es wesentlich lukrativer, den Durchgangsverkehr auf den Bundes- und Landstraßen zu ´fotografieren´, als zu kontrollieren, wie viele Leute nicht wissen, dass sie auf Spielstraßen maximal 7 km/h fahren dürfen (die meisten glauben ja, Schriftttempo wäre gleichzusetzen mit Tempo 30!).
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13.01.2012 14:05 Uhr von blicker2
 
+3 | -1
 
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Puh! Na zum Glück nur im Strassenverkehr!!!!
Wäre ja furchtbar wenn es mit der Gesellschaft generell bergab gehen würde.

Nochmal Glück gehabt. :))))
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13.01.2012 14:07 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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Ich meinte nicht: Geschwindigkeitskontrollen.
Kontrollen aller Art.
Handy- Parken- Blinken- Abstand- Rechtsfahrgebot usw usw
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13.01.2012 14:45 Uhr von 1234321
 
+0 | -6
 
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Ich glaube, es hat einen ganz simplen Grund: Die drehmomentstarken Dieselmotoren verführen zur digitalen Fahrweise.
Demgegenüber stehen entspannte ältere Menschen, die einfach nur sicher von A nach B kommen wollen.
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13.01.2012 15:11 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -3
 
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Diese Entwicklung: wundert mich jetzt kein bisschen.
Täglich stehen wir in Staus und stehen unter Zeitdruck.
Jeder will der Erste sein... Früher oder später bekommt man dann die Rechnung.
Wartets ab, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen wird kommen, auch wenn viele sowas nicht hören wollen. Dann wirds richtig lustig auf unseren Strassen.

Ick freu mir...
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13.01.2012 15:37 Uhr von Petaa
 
+3 | -3
 
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@SN_Spitfire: Jede Geschwindigkeitsbegrenzung bedeutet, dass zeitgleich mehr Autos auf den Straßen sind, weil die Fahrzeit steigt. Wenn die Deppen aus Berlin wirklich 120 auf allen Autobahnen einführen, müssten sie wahrscheinlich JEDE bisher km/h freie Autobahn um eine Spur breiter machen um zumindest ein totales Chaos zu vermeiden. Für mich würde das umgerechnet auch 10 Minuten mehr Arbeitsweg bedeuten aber für Vielfahrer wäre das eine echte Katastrophe!

Das mit den roten Ampeln ist mir aber in letzter Zeit auch besonders in Berlin aufgefallen. Die Leute glauben rot + 3 Sekunden ist noch ok und wundern sich wenn schon wer hupend von der Seite kommt weil der schon bei rot-gelb mit Vollgas los gedonnert ist.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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13.01.2012 15:37 Uhr von c0rE_eak_it
 
+7 | -4
 
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Am meisten heulen doch die notorischen Mittelspurschleicher, die Linksspurblockierer, die Strich-40-Fahrer und Tiefenentspannten im Verkehr. Ich fahre mehr als 40.000km im Jahr und der Verkehrs ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ... Ellenbogengesellschaft.
Ich persönlich, geb ich ganz offen zu, bin im Verkehr kein Heiliger. Wenn ich einen Fehler mache, dann bin ich mir dessen auch bewusst. Ich rede jetzt nicht davon andere Menschen zu nötigen, zu drängeln oder gar in Gefahr zu bringen. Diese Leute sollte öfter zur Rechenschaft gezogen werden - da sie auch (meistens!) den Fehler nicht einsehen und mit Tunnelblick durch die Gegenfahren (ebenso wie Linksspurschleicher oder Hilfssheriffs die einen Ausbremsen müssen)

PS: Das ganze hat auch nichts mit Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen oder schnellen Autos zu tun ... sondern ganz allein mit unserer Gesellschaft.
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13.01.2012 20:59 Uhr von Chris9988
 
+1 | -3
 
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Alles im sinne unseres Staates lehrt uns doch unser Staat,
alles ist möglich, solange man sich an das Gesetz hält,
menschlickeit braucht dabei doch keiner.
Zumindest die Justiz und die Politik in unserem Lande sind so gestrickt.

Mp3 downloader 5Jahre ab in den Knast,
Vergewaltiger, Pädophile, U-Bahnschläger mit einem guten Anwalt sind dann plötzlich selber arme Opfer......

Und da soll man sich noch über etwas wundern ?
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14.01.2012 05:37 Uhr von 1234321
 
+3 | -2
 
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@ Originell: überleg doch mal, wo 40% der Autofahrer ursprünglich herkommen, und wie dort gefahren wird. Das Hupen auf den Strassen gab es hier früher nicht. Und Teppiche auf dem Amaturenbrett auch nicht.

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