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Neuer Wirbel um Christian Wulff: Fragen um Lufthansa-Upgrade bei Urlaubsreise

Die "Bild"-Zeitung sorgt für neue Vorwürfe an Bundespräsident Christian Wulff. Diesmal geht es um fragwürdige Lufthansa-Upgrades, die der Politiker bei einer Urlaubsreise mit seiner Familie in die USA genutzt haben soll.

2007 habe Wulff seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn ein Upgrade von der Economy-Class in die Business-Class ermöglicht, für die er private "Miles & More"-Punkte eingesetzt habe.

Die Lufthansa teilte mit, dass ein Upgrade während des Fluges eigentlich nicht möglich sei. Man müsse Business-Class von Anfang an buchen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Flug, Lufthansa, Christian Wulff, Wirbel, Kreditkarte, Upgrade
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2012 12:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Ja ist der Mann immer noch im Amt ?? das ZDF soll sich auf eine wöchentliche Endschuldigungsrunde einrichten.
Jeden Mittwoch 20:15 - 21:00:
"Wulff endschuldigt sich"
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13.01.2012 12:56 Uhr von Really.Me
 
+2 | -11
 
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Oh mein Gott was wird noch gefunden.
Das er Klopapier 5 Cent billiger bekommen hat?

In meinen Augen hat er nichts falsches gemacht.
Privatkredit - wo ist das Problem?
Ein kostenloses Upgrade - hatte ich auch schon...
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13.01.2012 12:58 Uhr von Katzee
 
+7 | -3
 
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Verstehe ich nicht: "Dieses Lufthansa-Programm existiert jedoch erst seit 1993."

Wenn Wulf 2007 seine privaten Punkte - lassen wir es mal dahin gestellt, ob es wirklich möglich ist oder nicht - für ein Upgrade eingesetzt hat, wieso ist das nicht möglich, wenn das Programm bereits seit 14 Jahren existiert?
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13.01.2012 13:05 Uhr von Klecks13
 
+7 | -2
 
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Naja: Auch wenn ich ebenfalls der Meinung bin, dass der Mann nicht mehr tragbar ist: Man muss nicht jede Sau durchs Dorf treiben.

Er hat für das Upgrade seine privaten Prämienmeilen verwendet, wo ist also das Problem?
Und auch
"Die Lufthansa teilte mit, dass ein Upgrade während des Fluges eigentlich nicht möglich sein. Man müsse Business-Class von Anfang an buchen."
zählt nicht wirklich. Wenn noch genug Plätze in der Buisness-Class frei sind, wird das bei Vielfliegern öfter mal auf Kulanz gemacht. Da kann man nicht mal von Promi-Bonus sprechen.

Die Schlagzeile zu dieser News müsste also eher lauten "Bild macht Wirbel um Fragen, die es nicht gibt!" ;-)

Der Satz
"Dieses Lufthansa-Programm existiert jedoch erst seit 1993."
in Zusammenhang mit
"2007 habe Wulff ..."
Macht so überhaupt keinen Sinn. Will der Autor damit ausdrücken, dass es in 14 Jahren nicht möglich wäre, genügend Meilen für das Upgrade zu sammeln? ;-)
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13.01.2012 13:07 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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Ich bin hin und hergerissen zum einem moechte ich dieser arroganten Person nicht laenger zusehen, wie sie das Amt des BP beleidigt.
Zum anderen finde ich die Kampagnen, die die Medien fahren immer laecherlicher...da wird auf Biegen und Brechen was gesucht, um diesen Herrn (vieleicht gerechterweise, aber nicht richtigerweise) zu diffamieren.
Natuerlich, der Herr BP war frueher auch nicht kleinlich, was solche Flugaffaeren anging und hat Konkurrenten wegen sonstigen Einerlei in die Schranken verwiesen, das ist auch der Grund, warum ich ihn nicht mehr in diesem Amt sehen moechte, aber das nun so Kampagnenartig aufzuziehen, laesst die Journalisten auch in keinem guten Licht stehen.

Andererseits, Wulff will es ja auch anscheinend nicht anders, wer so arrogant und intransparent handelt und meint, dass das alles schon in einem Jahr wieder vergessen sei, der kann dem Guttenberg gerne bei Internetfragen unterstuetzen...
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13.01.2012 13:11 Uhr von lesender
 
+1 | -0
 
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@Klecks13: absolute Zustimmung. Muss jetzt nichts eigenes mehr schreiben.
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13.01.2012 13:19 Uhr von netzantichrist
 
+3 | -2
 
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Miles&More: die affäre wäre laaaange aus den medien,wenn sich Wullf korrekt verhalten hätte,
so wühlt man natürlich immer tiefer in seinen schubladen,
die ja auch immer noch inhalt haben,oder nicht?
nur weil die "verfehlungen"kleiner werden,sind sie ja immer noch relevant,viele vergessen,es geht hier nicht um eine Privatperson,sondern um einen menschen in einem amt,und um dieses geht es hier.
Menschliches verhalten seinerseits,und alles hätte anders ausgesehen,aber sich konstant hinter lügen,und den noch schlechteren lügen seiner anwälte zu verstecken,nimmt eben immer unmoralischere züge an,die sich für eine person seines ranges nicht ziemen...


es war einmal ein ministerpräsident,
den man heute bundespräsi nennt,
und dieser begab sich auf einen flug,
doch ein sitz,war ihm nicht genug,
es mussten noch frau und kind mit rein,
es sollte ja ein urlaub sein,
und wie man nun in der economy sitzt,
ringsum das volk,furzt,stinkt und schwitzt,
töne,aus der bürger mund geboren,
reiben schmerzhaft in den edlen ohren,
knie sich an den rücksitzen reiben,
"Christian,hier können wir nicht bleiben",
sagt seine gattin,das gesicht schon lang,
da wird ja unser söhnchen krank,
als minister,eh ganz kess,
ruft er gleich,die stewardess,
und sagt,das er viele bonusmeilen habe,
und nun in die Business-Class trabe,
die sagt,das sie es nicht erlauben würde,
zuwenig meilen,auf der meilen-card,sind hier die hürde,
er sieht sie an,die maske wird kalt,
ich will,das ich das für meinen posten erhalt´,
dann wird seine stimme frostig samt,
"vorne fliegt,wer hoch im amt..."

[ nachträglich editiert von netzantichrist ]
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13.01.2012 13:25 Uhr von Klecks13
 
+2 | -2
 
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@ Really.Me, hoenipoenoekel: @ Really.Me:
"In meinen Augen hat er nichts falsches gemacht."

Doch, mehr als genug. Aber nicht den Kredit oder seine Urlaubsreisen an sich.

"Privatkredit - wo ist das Problem?"

Nirgens, wenn er ihn offengelegt hätte, wie er es eigentlich schon als Ministerpräsident hätte tun müssen. Selbst wenn er die Karten offengelegt hätte, als die Springer-Presse es zum Skandälchen aufgebauscht hate, wäre es ein Sturm im Wasserglas geblieben.
Mit seinem Verhalten in der Sache -von Anfang an alles zur Verschleierung unternehmen, dann abstreiten, schließlich scheibchenweise immer nur das zugeben, was er sowieso nicht mehr leugnen kann und zu guter letzt auch noch einen Chefredakteur bedrohen- erweckt den hässlichen Verdacht einer Vorteilsnahme und/oder -gewährung. DAS ist das eigentliche Problem.

@ hoenipoenoekel

"Mir persönlich ist es vollkommen egal welche Kredite der Bundespräsident jemals aufgenommen hat, mir ist egal wo der Urlaub gemacht hat, vollkommen egal womit und wie oft der geflogen ist, total egal ob der jemals gelogen hat oder nicht!"

Jein... Kommt darauf an, in welchen Punkten er gelogen hat und warum. Waren der Kredit und die Urlaube gewöhnliche Freundschaftsdienste, für die niemand eine Gegenleistung erwartet hat, ist es mir auch egal.
Hat er aber im Gegenzug jemanden Kraft seiner Ämter einen Vorteil verschafft, sieht die Sache ganz anders aus. Und die Vorgeschichte sowie seine Reaktionen auf die Veröffentlichungen lassen den Eindruck entstehen, dass es zumindest so sein könnte...

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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13.01.2012 13:36 Uhr von netzantichrist
 
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interessant ist auch der anwalt wulffs,Gernot Lehr:
"Praxisgebiete sind Presse- und Äuße­rungs­recht, Rundfunkrecht, Recht der neuen Medien, Urheberrecht, Glücksspielrecht, Medienver­fas­sungs­recht."

lässt dann vermuten,das seine "stückeltaktik",in sachen informationen,eine recht durchdachte sein sollte,oder??

" Als Anwalt vertrat Lehr 1999 und 2000 den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau in der Düsseldorfer Flugaffäre." (auszug wikipedia)
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13.01.2012 14:41 Uhr von sub__zero
 
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Katzee: es fehlt ein kleine Info aus der Quelle:

Auf Nachfragen der Zeitung habe Wulffs Anwalt die ursprüngliche Stellungnahme sechs Tage später um den zusätzlichen Hinweis ergänzt: "Das Meilenkonto besteht seit Ende der achtziger Jahre. Herr Wulff nutzt für alle privaten Ausgaben ausschließlich die Kreditkarte der Lufthansa." Der Lufthansa zufolge bestehe das Bonusmeilen-Programm Miles & More jedoch erst seit 1993. Eine Miles & More-Kreditkarte gibt es nach Lufthansa-Angaben erst seit 1999.

Notwendige Bonusmeilen für diese "Umbuchung": 210.000 bzw. 210.000 Euro Umsatz mit seiner Kreditkarte.


Lieber Herr Bundespräsi,

lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...und irgendwas sagt mir, dass sich der Springerverlag auf Wulff eingeschossen hat...
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13.01.2012 17:54 Uhr von Klecks13
 
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@ sub__zero: "und irgendwas sagt mir, dass sich der Springerverlag auf Wulff eingeschossen hat..."

Woran das wohl liegen mag?

Ich geh dann mal ´ne Präsentation vorbereiten. Titel: "Verantwortlicher Umgang mit Anrufbeantworten im Zusammenhang mit Pressereaktionen" ;-))
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13.01.2012 22:30 Uhr von Katzee
 
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@ sub__zero: Danke für die zusätzliche Info. Damit ist der Artikel verständlicher. Allmählich ist es ziemlich offensichtlich, dass Herr Wulff Dreck am Stecken hat. Wieso sonst sollte er seinen Anwalt immer wieder Lügen verbreiten lassen? Nach dem Moto "mitgefangen, mitgehangen" solte man auch den Herrn Anwalt zur Rechenschaft ziehen.

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