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"Verblendung" - Remake über eine Beziehung und die Widerwärtigkeit einer Familie

Das Remake von David Fincher erzählt die Geschichte einer jungen, sehr begabten Hackerin, Lisbeth, und eines Journalisten, Mikael Blomkvist, die gemeinsam einen Mörder finden sollen. Zusammen geraten sie in einen Sumpf aus Perversion, Faschismus und Gewalt einer deformierten Familie.

Obwohl Rooney Mara es nicht schafft die innere Härte auszustrahlen, die Noomi Rapace der Lisbeth 2009 noch gab, hat es Fincher mit Daniel Craig geschafft, Blomkvists abgebrühter und lässiger Art durch genug Weichheit und Emotionalität im richtigen Moment eine menschliche Seite zu verpassen.

Durch diese Abweichung erschafft er aus einem gesellschaftskritischen Krimi einen Thriller, der mehr auf die tragische Beziehung der Protagonisten eingeht. Einer nach Nähe sehenden Frau, die jedoch nur in der Einsamkeit Schutz sucht. Der Film ist ab Donnerstag, dem 19.01.2012 in den deutschen Kinos.


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WebReporter: Pssy
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Familie, Beziehung, Remake, Verblendung
Quelle: www.rp-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2012 09:45 Uhr von muhschie
 
+7 | -1
 
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Diesen Hollywoodgespühlten Schrott: brauch hier kein Mensch.
Lest die Bücher und schaut euch die Filme von 2009 an.
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13.01.2012 13:04 Uhr von DanFresco
 
+3 | -0
 
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Bin gespannt auf die Neuverfilmung, da ich 1. David Fincher für einen sehr fähigen Regiesseur halte und 2. das Drehbuch sehr nah am Buch ist.
Wobei noch spannend bleibt, ob die Nähe zum Buch nicht ermüdend wirkt, da man sich zumindest im ersten Buch schon durch das erste Drittel "durchbeissen" muss. Aber immernoch besser als ein auf Hollywood getrimmtes Drehbuch.

Daniel Craig halte ich für ne nicht so gelungene Besetzung, klar, er ist ein Top-Schauspieler, aber der "Buch-Blomkvist" mit Waschbrettbauch??? Naja....:)

[ nachträglich editiert von DanFresco ]

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