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Priester gibt sexuellen Missbrauch zu (Update)

Ein katholischer Priester aus Salzgitter hat vor Gericht den sexuellen Missbrauch von neun- bis 15-jährigen Jungen in insgesamt 280 Fällen gestanden. Ereignet haben sich die Fälle bei Kommunionunterricht und in Ferienlagern.

Eine Mutter hatte den Priester angezeigt. Die Verhandlung wird vor dem Amtsgericht Braunschweig geführt. Der Priester wurde inzwischen vom zuständigen Bistum suspendiert, dort zeigte man sich entsetzt. Dort war der Priester auch bereits 2006 wegen Zudringlichkeit ermahnt worden.

Der Täter behauptet, er habe nie Leid erzeugen wollen, er habe nur Nähe gesucht und daraus sei das Sexuelle entstanden. In einem Fall hatte er gegen den Willen des Opfers Nacktfotos gemacht.


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WebReporter: U.R.Wankers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Missbrauch, Priester, Sexueller Missbrauch, Katholische Kirche
Quelle: www.tz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2012 06:27 Uhr von U.R.Wankers
 
+6 | -2
 
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Schlimme Sache wenn man bedenkt, welche Traumas solche Erlebnisse verursachen können. Das er bereits ermahnt wurde hinterlässt einen faden Beigeschmack.
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13.01.2012 08:41 Uhr von Bender-1729
 
+12 | -0
 
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Soviel zur These der Kirche "Das Zölibat sei nicht Schuld an den Mißhandlungen."

"Der Täter behauptet, er habe nie Leid erzeugen wollen, er habe nur Nähe gesucht."

Ich möchte jetzt mal ganz einfach behaupten, dass er die benötigte Nähe ohne Zölibat auch woanders bekommen hätte als bei kleinen Jungen.

Bin ich froh, dass ich aus dem Verein ausgetreten bin. Natürlich bekommt die Kirche trotzdem noch genug meiner Steuergelder vom Staat in den Rachen geschmissen, aber mit dem Wegfall der Kirchensteuer kann man das ganze zumindest schonmal minimieren.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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13.01.2012 11:23 Uhr von custodios.vigilantes
 
+4 | -1
 
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seltsame Logik vom Täter: das er schwul ist, ist allein seine Sache, aber Missbrauch von Minderjährigen geht ja gar nicht.
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13.01.2012 16:26 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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wäre ich richter würde ich ihm 2 urteile zur auswahl stellen

1. 25 jahre haft ohne vorzeitige entlassung mit anschließender kastration, oder

2. lebenslang bis zum ableben.
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13.01.2012 17:25 Uhr von Philea
 
+0 | -1
 
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schnipp-schnapp: Schniedel ab!

Man muss doch Priester nicht noch weiter beschäftigen, wenn die wegen Zudringlichkeit ermahnt werden müssen.
Einfach weg mit ihm!
Auch auf Verdacht!
Welchen Schein wollen die denn wahren? Wir sind doch nicht mehr im "die Welt ist eine Scheibe, um die sich alles dreht-Zeitalter"
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13.01.2012 21:15 Uhr von Noseman
 
+0 | -0
 
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@DerBelgarath: Vom Einsammeln der Kirchensteuer profitiert der Staat nicht. Das Einsammeln würde den Kirchen ganz erheblich mehr kosten, wenn sie es selber tun müssten. sie geben - je nach Bundesland - 2- 4% ab; nach EKD-Schätzungen wären für diese Aufgabe 15% nötig.

Übrigens ist die Kirchensteuer steuerlich absetzbar; allein dadurch entgehen dem Staat schon Milliarden (2004 laut Bundesregierung etwa 3. 75 Mrd €).

Zu guter Letzt kommt noch der Schaden hinzu, der den Unternehmen entsteht: die Berechnung der individuellen Kirchensteuer ist arbeitsaufwändig und wird dem Betrieb nicht vergeltet, sodass dem Betrieb Mehrkosten entstehen.

Die natürlich weitergegeben werden - letztlich an alle Staatsbürger.

[ nachträglich editiert von Noseman ]
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23.01.2012 21:37 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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"Der Priester wurde inzwischen vom zuständigen Bistum suspendiert, dort zeigte man sich entsetzt. Dort war der Priester auch bereits 2006 wegen Zudringlichkeit ermahnt worden."

Dann sollte auch das zuständige Bistum zur Rechenschaft gezogen werden, weil sie ihn weiter haben gewähren lassen! Ekelhafte Bande!

[ nachträglich editiert von sooma ]

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