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Der 1947 gefundene Skizzenblock über Auschwitz wird komplett veröffentlicht

Der bereits 1947 im Konzentrationslager Auschwitz gefundene Skizzenblock, der Szenen dort stattgefundener Alltagsabläufe zeigt, wird nunmehr erstmals komplett im Auschwitz-Museum in einem Sammelband veröffentlicht.

Auf 22 Postkartenzeichnungen hatte der unbekannte Künstler diverse Geschehnisse aus dem Todeslager dargestellt. Aus den Inhalten der Zeichnungen gehen teilweise so manche Überlebenskämpfe, aber auch Ermordungen kranker Häftlinge hervor.

Die bildhaften Darstellungen zeigen deutlich die wahren Beweggründe des Zeichners: Er hatte vor, die Skizzen über die KZ-Vorgänge der Nachwelt zu hinterlassen. Der Zeichnungsblock lag nahe der Gaskammern und Krematorien, worin 1,1 Millionen Gefangene, meist Juden, ermordet wurden.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Veröffentlichung, Auschwitz, Konzentrationslager, Skizze
Quelle: www.vienna.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 22:10 Uhr von custodios.vigilantes
 
+19 | -23
 
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"ich denke nicht, also bin ich nicht": es gab einen Knall, und weg war er....

"Die Absichten des unbekannten Zeichern sind wilde Theorie"

natürlich, dabei ist historisch erwiesen, das Auschwitz nur ein missverstandenes Ferienlager mit lustig kostümierten Menschen war, die so etwas wie Räuber und Gendarm gespielt haben.

Aber mal ganz im Ernst: dort starben über 1 Millionen Menschen.

"ein Soldat einfach nur akute Langeweile hatte "
Langeweile dürfte deren kleinstes Problem gewesen sein.

Was bleibt ist das übliche Relativierungsgewäsch von Ewig-Gestrigen.
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13.01.2012 01:26 Uhr von horus1024
 
+7 | -13
 
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und jetzt schämt euch; sofort! Und haltet ja die Fresse!

[ nachträglich editiert von horus1024 ]
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13.01.2012 02:18 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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MiaWuaschd: Die Formulierung mit "lag" klingt für mich auch sehr komisch, in der Quelle steht einfach "in der Nähe der Gaskammern entdeckt". Wie man sich das genau vorzustellen hat weiß ich auch nicht, womöglich lag es unter Trümmern, da die Nazis 1945 die Krematorien sprengen ließen.
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13.01.2012 04:00 Uhr von hofn4rr
 
+9 | -3
 
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die russen: übernahmen das lager, sowie über weitere 1400 andere lager, und pferchten ihrerseits dort ihre häftlinge ein.

da die gaskammer offenbar nicht gesprengt wurde, tauchte die skizze wohl recht bald nach der übernahme auf.

das jahr 1947 erscheint mir daher etwas unrealistisch zu sein für den fund.
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26.01.2012 00:53 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@weimargg und custodios.vigilantes: @weimargg: Das nennt man wohl künstlerische Freiheit. Man sieht den Mann von hinten, also könnte man den vorne an der Jacke befestigten Davidstern nicht sehen. Da für die Szene aber wichtig ist, wer die handelnden Figuren im Bild sind, hat er den Stern auf den Rücken verlegt.
Solltest Du eigentlich im Kunstunterricht gelernt haben.


@custodios.vigilantes.
Normalerweise bin ich es, der hier immer gegen Ewiggestrige anschreibt.
In diesem Fall aber muss ich User wolfsburger Recht geben. Man kann nicht wissen, sondern nur vermuten, welche Intention der Künstler hatte. Auch ist nicht klar, welche Nationalität oder welche Konfession der Künstler hatte. Das als Tatsache hinzustellen, ist schlechter Journalismus.

Somit ist die Aussage, dass es genauso gut ein deutscher Soldat gewesen sein könnte, der das Geschehen aus Interesse oder Übung gezeichnet und den Block dann irgendwann einfach weggeworfen hat, korrekt. Man weiss es einfach nicht.

Es ist dem Widerstand gegen rechtsaußen nicht dienlich, mit unangebrachter Ironie und Ungenauigkeit aufzuwarten. Damit macht man es den Geschichtsverdrehern nur einfacher.

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