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Arbeitszeit in Deutschland deutlich höher als in anderen europäischen Ländern

Laut einer von dem Pariser Wirtschaftsforschungsinstituts Coe-Rexecode durchgeführten Untersuchung, arbeiteten 2010 die Deutschen bedeutend mehr, im Vergleich zu ihren EU-Kollegen. Im Durchschnitt verbrachten Deutsche Angestellte 1.904 Stunden und Selbstständige 2.459 Stunden am Arbeitsplatz.

Weit abgeschlagen lag Großbritannien, Spanien und Italien hinter Deutschland. Den letzten Platz belegt Finnland mit 1.670 Stunden, direkt hinter Frankreich.

Deutschlands Abstand zum vorletzten in der Liste, Frankreich (1.679 Stunden), beträgt hier 225 Stunden, etwa sechs Wochen Arbeitszeit. Lediglich in Ländern wie Rumänien (2.095 Stunden), Ungarn (2.021 Stunden) und sogar Griechenland (1.971 Stunden) wird länger als in Deutschland gearbeitet.


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WebReporter: Adrian79
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Europa, Land, Arbeitnehmer, Arbeitszeit, Selbstständige
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 19:08 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+18 | -3
 
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Franzosen arbeiten im Jahr sechs Wochen weniger: Hier nochmal aus einer anständigen Quelle (FAZ:) zusammengefasst, die speziell auf Frankreich Bezug nimmt und den krassen politischen Hintergrund verdeutlicht (...während uns die Agenda 2010 um die Ohren geschlagen wurde):

Arbeitnehmer in Frankreich gehen nicht nur viel früher in Rente, sondern sie arbeiten auch deutlich weniger als ihre deutschen Nachbarn. Ihre durchschnittliche Arbeitszeit zwischen Paris und Marseille nahm alleine zwischen 1999 und 2010, dank Einführung der gesetzlichen 35-Stundenwoche, um 271 Stunden ab.

Mit 1679 Stunden gehen französische Arbeitnehmer insgesamt sechs Wochen weniger im Jahr arbeiten als Beschäftigte zwischen Flensburg und Garmisch mit 1904 Stunden. Das ergab eine Studie der französischen Beratungsgesellschaft COE Rexecode auf Grundlage von Eurostat-Daten.

Drei Monate vor den Präsidentschaftswahlen sorgt das Ergebnis für politischen Diskussionsstoff in Frankreich. Insbesondere die Sozialisten bezweifeln das Ergebnis der Analyse. In Finnland ist die Arbeitszeit der Lohnabhängigen sogar noch kürzer.

Meine Meinung:
Rente mit 60 (ab 2018 ab 62 Jahren) bei ca. 50 Prozent höherem Rentenniveau, Mindestlöhne und 35-Stundenwochen – da werden Erinnerungen an die späten 80er Jahre wach. Ich hoffe, die Arbeiter in Frankreich verteidigen ihre Fortschritte gegen das verhartzte und Agenda-2010 gepeinigte Deutschland hartnäckig, auch wenn der Nachbar letztlich dieses System im untauglichen Euro-System wird stützen müssen. Nur so wacht der Deutsche vielleicht mal wieder auf.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.01.2012 19:12 Uhr von Klassenfeind
 
+20 | -0
 
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Das ist mir nicht entgangen Ich bin auch nur noch zum schlafen, zu hause...
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12.01.2012 19:15 Uhr von Adrian79
 
+7 | -0
 
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Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber ist den weniger Arbeitszeit nicht besser ?
Da so mehr Menschen Arbeit haben und es weniger Arbeitslose gibt.

Ebenso Dein Ansatz mit der früheren Rente, den finde ich gut.
Das würde auch mehr Platz auf dem Arbeitsmarkt schaffen.
Vorausgesetzt die "Rentner" können dann auch von ihrer Rente leben.

Und nicht wie jetzt z.B. das diese leere Flaschen sammeln gehen, wie ich in Berlin sehr oft sehe.
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12.01.2012 19:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -0
 
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Interessant am ntv-News-Titel: "Frankreich deklassiert: Deutsche arbeiten mehr"

Das musste ich mir nun zweimal durchlesen ;-)

Wer deklassiert hier wen? Was könnte die Position nTVs besser enttarnen? Hier wird lediglich die Arbeitgebersicht geäußert.

(News übrigens gut geschrieben)
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12.01.2012 20:28 Uhr von Phoenix87
 
+7 | -0
 
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Dafür dürfen wir schon mit 60 in Rente, während in Griechenland, Spanien, etc. bis 67 gearbeitet werden muss.

Halt, moment mal...
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12.01.2012 21:22 Uhr von d.greenleaf
 
+6 | -1
 
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So fortschrittlich wie Frankreich war einst: auch Deutschland. Bis Mitte der 90er konnte man hier relativ gut leben.
Nochmals herzlichen Dank an Rot/Grün.

PIRATEN FTW!
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12.01.2012 21:47 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+4 | -0
 
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Tja, Deutschland ist ja auch Niedriglohnland ^.^ Dafür können wir alle auch mal etwas mehr arbeiten gehen und solange sich keiner beschwert, bzw, alle noch der Politik hinterher hecheln und ernsthaft glauben, jene Damen und Herrn würden etwas an dieser Problematik ändern...oder aber jene, die nur an sich denken und auf die Gesellschaft sch******, sei gesagt: Selber schuld! Ihr könnt nur jammern, aber wirklich was ändern könnta nüsch! Aus Angst und Bequemlichkeit...
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13.01.2012 01:42 Uhr von Aggronaut
 
+6 | -0
 
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ein sprichwort sagt: der franzose arbeitet um zu leben und der deutsche lebt um zu arbeiten.
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13.01.2012 02:47 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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in griechenland: werden eher tätigkeiten ausgeübt die grundsätzlich höhere arbeitszeiten mit sich bringen.

taxi fahren, ackerbau und viehzucht und die gastronomie.

und bei 18 monatsgehältern kann man sogar von griechischen beamten 40 stunden + X verlangen =>

ich sehe das momentan noch mit etwas schwarzen humor, selbst wenn wir bis 90 arbeiten müßten...

das konstrukt eudssr kann bestenfalls nur noch kurzfristig von uns getragen werden.
entweder ziehen die anderen mit, mit entsprechenden zugeständnissen (gürtel enger schnallen), oder der sauladen fliegt innerhalb weniger jahre komplett auseinander.
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13.01.2012 07:43 Uhr von NinoSiegburg
 
+4 | -0
 
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mit den: dummen deutschen kann man eben alles machen ;)
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13.01.2012 14:26 Uhr von fromdusktilldawn
 
+1 | -0
 
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na und ? wir deutsche sind eben doch die fleissigsten .....
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13.01.2012 18:15 Uhr von neminem
 
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das klima: ist echt vergiftet in deutschland. unangenehm. man kann förmlich den stressschweis seiner mitmenschen riechen. und in china und japan bewundert man uns dafür. gruslig.

und wofür das alles? damit die da oben sich auf der weltbühne aufspielen können... na super.