12.01.12 15:58 Uhr
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Schweden: Sohn soll wegen schlechter Hockey-Leistung 70 Kilometer nach Hause laufen

Nachdem ein Vater mit der Leistung seines Sohnes beim Unihockey-Jugend-Turnier im schwedischen Uppsala unzufrieden war, fuhr er ohne diesen in die 70 Kilometer entfernte Heimat in Stockholm zurück, weil der Zehnjährige zur Strafe zu Fuß nach Hause laufen sollte.

Der Junge war bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lediglich mit einem T-Shirt und Shorts bekleidet. Als der Trainer des Erwachsenen-Teams Sirius, Conny Eriksson, das Kind zufällig vor der Fyrishov Arena vorfand, schickte er es zunächst nach drinnen.

"Das ist so grausam, das gibt´s doch gar nicht. Du lässt dein Kind doch nicht alleine in einer anderen Stadt zurück und gehst nach Hause", äußerte sich Eriksson. Nachdem sich der Vater geweigert hatte, umzukehren, holten die Eltern eines Mitspielers den Jungen ab. Die Polizei ermittelt.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Sohn, Leistung, Misshandlung, Hockey
Quelle: de.eurosport.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 15:58 Uhr von Sascha B
 
+9 | -0
 
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Der Sohn sollte vor solch einem Vater geschützt werden. Selbst wenn der Kerl in den Knast muss, ist der Sohn besser dran. Unglaublich.
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12.01.2012 16:46 Uhr von iarutruk
 
+4 | -0
 
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ich habe mich zu dem fall, wo ein 13 jähriger nach einem geschossenen tor tot zusammenbrach, geäußert. es gibt so dumme eltern, die ihre kinder zu höchstleistungen zwingen, die aber ihr körper nicht geben kann, da die organe, wie herz und lunge und muskeln unterschiedlich ausgebildet sind, bei dem einen kind mehr, bei dem anderen weniger. wenn den kindern der sport spass macht, dann geben die von alleine richtig gas.

ich war kommissär bei radrennen. da konnte man kindern sehen, die geweint haben, weil sie 1. so erschöpft waren, und 2. hinterher von ihren eltern so angeschrieen wurden. einem kind habe ich mal startverbot gegeben, da vorangegangenen wochenende und am vortag der vater sich unmöglich aufführte. der vater beschwerte sich beim verband in einer verbal entgleisenden form, dass dem kind, das ja unschuldig war, die lizens entzogen wurde.

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