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Kentucky: Amische Glaubensgemeinschaft hält Rücklichter an Pferdekutsche für Blasphemie

Einige Mitglieder der Amischen Glaubensgemeinschaft aus Kentucky sind im Gefängnis gelandet, weil sie sich partout weigerten, Rücklichter an ihre Pferdekutschen anzubringen.

Die Männer verweigerten zunächst Strafzahlungen, weswegen sie schließlich inhaftiert wurden.

Die Amischen halten diese Rücklichter für Blasphemie, denn diese seien geschmacklos: Man solle sich im Verkehr auf Gott verlassen, nicht auf Symbole. Insgesamt versucht die Glaubensgemeinschaft, ein einfaches Leben zu führen, fernab von aller modernen Technik.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Gefängnis, Sekte, Blasphemie, Kentucky, Rücklicht, Amischen
Quelle: www.telegraph.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 13:10 Uhr von xevii
 
+10 | -7
 
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Tjo, sympatische, drollige Fanatiker ohne jeglichen Bezug zu dem überwiegenden Leben auf diesem Planeten. I lol´d.

Stellt sich wieder die Frage, wär ich lieber glücklich aber dumm oder schlau und dadurch permanent depri/besorgt.
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12.01.2012 13:18 Uhr von farm666
 
+6 | -4
 
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Die menschheit: ist einfach nur lächerlich irre!
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12.01.2012 13:20 Uhr von architeutes
 
+19 | -2
 
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Sie können ja nun wirklich leben wie sie wollen , sie tun ja keinen
was , aber wer am Strassenverkehr teilnimmt muß die
Regeln respektieren . Das kann ja wohl nicht so schlimm
sein .
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12.01.2012 13:49 Uhr von Homechecker
 
+16 | -2
 
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ja das is ne gesund eeinstellung: Man solle sich im Verkehr auf Gott verlassen, nicht auf Symbole.

wenn ich im frankfurt verkehr unterwegs bin glaube ich das sehr viele autofahrer so denken ..... :/
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12.01.2012 13:54 Uhr von Neroll
 
+8 | -1
 
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Amish Paradise: (...)
If you come to visit, youll be bored to tears
We havent even paid the phone bill in 300 years
But we aint really quaint, so please dont point and stare
Were just technologically impaired

Theres no phone, no lights, no motorcar
Not a single luxury
Like robinson caruso
Its as primitive as can be

We been spending most our lives
Living in an amish paradise
Were just plain and simple guys
Living in an amish paradise
Theres no time for sin and vice
Living in an amish paradise
We dont fight, we all play nice
Living in an amish paradise
(...)

Eigentlich schade, dass die Amish nie diese schöne Parodie auf Colios Erfolgssong hören werden. Fehlt ihnen ja die Technik zu, hehe.
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12.01.2012 13:55 Uhr von 4thelement
 
+6 | -1
 
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Nen Nummernschild mit: " Amisch 666" kommt bei denen denn bestimmt auch nicht gut an ;-)
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12.01.2012 14:26 Uhr von aminosaeure
 
+3 | -2
 
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Wieso haben die Räder?
Ist das nicht auch fernab von Gottgegeben?

[ nachträglich editiert von aminosaeure ]
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12.01.2012 14:40 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -1
 
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ein: bischen beneide ich die amish, die brauchen den ganzen technischen schnickschnack nicht, wofür die resourcen der erde verbraucht werden, kümmern sich um sich selber, wie sie gut durchs leben kommen ohne dem staat auf der tasche zu liegen, bauen soweit möglich ihre lebensmittel selber an, ich sage nur ,,back to the roots,,..... das würde der ganzen menschheit gut tun
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12.01.2012 16:03 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -2
 
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" Man sollte sich im Verkehr auf Gott verlassen": Au-Weia ..... gut das sie weggesperrt wurden.

Eigentlich sind mir die Amis ja sogar symathisch mit Ihrem durchgeknallten Lebensweg.

Aber wir leben nunmal nicht mehr im 14 Jahrd. und das reale Leben hat sich schon "etwas" geändert und brauchte neue Regeln .....

Und nunja ?
Sind derren Pferdekutschen nicht auch Blasphemie dann ..... weil Jesus ist ja durch die Wüste gelaufen und nicht Roller gefahren ??

Wie man es halt braucht .... gelle
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12.01.2012 16:14 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
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@fromdusktilldawn ja - man möchte sie schon beneiden ..... ein bischen mehr "Stressfreiheit" und weniger Konsum-zwang würde unserer Gesellschaft bestimmt gut tun.

Wenn man sich allerdings mal genauer mit den Amish Gemeinden auseinandersetzt, bekommt man schnell raus, dass die ein grosses Problem haben und zwar heftige Erbkrankheiten und Gen-Defekte, weil sie seit bestehen sich nur in Ihren eigenen Dorf fortpflanzten und es oft Heiraten innerhalb der Familie gekommen ist.

Viele Kinder haben Missbildungen, Verhaltenstörungen und typische "Inzucht-krankheiten" - neues Blut kommt ja so gut wie nicht rein ..... und die Regeln lassen das auch kaum zu.

Ein weiteres Problem ist - das viele mit eingeschleppten Krankheiten nicht klarkommen und das Immunsystem sofort kolabieren würde, weil Sie ja auch moderne Medizin ablehnen.

Es wird wohl keine entlose Fortsetztung der Amish geben, weil sie sich selber ausrotten durch Ihre selbstbestimmte Isolation vom Rest der Welt.
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12.01.2012 17:36 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+3 | -0
 
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laut Quelle geht es um Reflektoren: die halten sie für zu grell und sagen man soll sich lieber auf Gott verlassen als auf blinkende Symbole.

Was wäre mit Öllampen oder Kerzen? Da ist der Dämon elektrischer Strom doch nicht beteiligt?

http://www.pfiff.com/...
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12.01.2012 17:53 Uhr von Noseman
 
+1 | -0
 
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Hört sich durchgeknallt an: ist aber wenigstens konsequent.

Viel irrer finde ich persönlich ja Blitzableiter an Kirchen; oder dass es Gottes Stellvertreter nötig glaubt, sich in einem gepanzerten Wagen kutschieren lassen zu müssen.
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12.01.2012 18:13 Uhr von iarutruk
 
+4 | -0
 
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diese glaubensnarren gehen ja ganz bestimmt bei sonnenuntergang ins bett. also brauchen sie auch keine lichter. ihnen ein generelles fahrverbot nach eintritt der dämmerung auferlegen und ruhe ist. in deutschland drückt man ja auch ein auge bei rennradfahrern zu, die keine beleuchtung haben, sofern sie nur vor der dämmerung am straßenverkehr teilnehmen.
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13.01.2012 11:54 Uhr von Knoffhoff
 
+1 | -0
 
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Eine naive Welt voller: Homer Simpsons

Natürlich ohne Duff-Bier ;-)
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27.02.2012 17:51 Uhr von sagnet23
 
+0 | -0
 
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@Noseman: Falls du meinst das es konsequent ist auf die Rücklichter zu verzichten, falsch.

Schließlich haben die Kutschen in der Regel auch (Kerzen/Öl)Lampen nach vorne weg.

Also müssten diese auch ausbleiben in der NAcht, denn schließlich lenkt ja Gott die Kutschen in Amischdorf zurück.

Allerdings, wenn sie wirklich Bibeltreu sind, dann werden sie sich nicht rausreden können:
"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“ (Markus 12:13)

Eigentlich auf die Steuern bezogen kann dieser Satz auch als synonym dafür herhalten, dass man sich an die Weltlichen Regeln halten soll (Sofern sie nicht gegen die Gebote verstoßen), also auch an die Regeln im Verkehr.
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27.02.2012 18:37 Uhr von Knoffhoff
 
+0 | -0
 
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Achja? Wenn wir schon bei nichtbeachtenswerten Symbole sind -

Wie verhält es sich dann mit dem Kruzefix ????
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09.04.2015 11:08 Uhr von sigmasix
 
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Tsss....

In den USA wird man doch erschossen, wenn das Rücklicht kaputt ist.... Das sollte den Amisch doch Warnung genug sein!!!!1

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