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Kontaktverbots-Verordnung: 5.000 Euro Strafe für Ansprechen einer Prostituierten (Update)

Am 24. Januar will der Hamburger Senat die geplante Kontaktverbots-Verordnung einführen. Sie verbietet Freiern eine Prostituierte anzusprechen.

"Das ist ein Ansatz, der sich nicht gegen die Frauen richtet, sondern gegen die Männer, denn das Problem sind in Wirklichkeit die Männer, die diese Dienstleistungen nachfragen", sagte Innensenator Michael Neumann.

Es werden mehr Polizisten im Stadtteil St. Georg eingesetzt, um Kontrollen durchzuführen.


WebReporter: joecool_RX
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Prostitution, Freier, Verordnung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 10:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+56 | -8
 
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Wäre ja noch schöner wenn das Volk sich durch den Verkauf des eigenen Körpers aus Sicht der Wirtschafts-Lobby lukrativer HartzIV-Zwangsarbeit entziehen würde. Das gefährdet das geamte Modell.

Der Paragraph hat sicher eine gewaltige Zukunft - siehe Lady Victoria.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.01.2012 10:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+71 | -8
 
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Nachtrag "Das ist ein Ansatz, der sich nicht gegen die Frauen richtet, sondern gegen die Männer, denn das Problem sind in Wirklichkeit die Männer, die diese Dienstleistungen nachfragen", sagte Innensenator Michael Neumann.

Nein, Herr Neumann. Das Problem sind nicht mehr existenzsichernde Löhne. Offenbar ziehen viele Frauen - übrigens immer mehr Studentinnen darunter - es vor, ihre Würde auf der Straße statt in einem Arbeitsamt abzugeben.

Und nun greifen sie schon nach Castro-Methoden - lach.
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12.01.2012 10:47 Uhr von Borgir
 
+51 | -2
 
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bleibt die Frage: wie "ansprechen" definiert ist.

Hält er einfach an und nimmt sie mit ohne ein Wort zu sagen ist das auch "angesprochen" oder nicht? Wäre das so, könnte man direkt ein Berufsverbot aussprechen.

Politiker sind sich doch für keine unsinnige Dummheit zu schade.
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12.01.2012 10:50 Uhr von bodensee1
 
+34 | -2
 
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??? Sorry haben die einen Stempel mit Nutte auf: der Stirn ? Oder muss das jeder so Wissen??


Da darfst dann wohl nur noch Männer nach dem Weg fragen wenn fremd bist. Oder wie ?

[ nachträglich editiert von bodensee1 ]
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12.01.2012 11:05 Uhr von Neroll
 
+12 | -3
 
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Alternativ wird halt jetzt dann mit Zeichensprache "angebaggert" - Gesetz umgangen, Die Dame hat ihren Kunden, der Kunde eine hoffentlich befriedigende Leistung - passt auch wieder!

Übrigens Münchhausen: Was dein Thema Würde angeht:
Ich würde jetzt mal sagen, dass die Mädels dort mehr davon besitzen als.. mmhh.. sagen wir mal ein .. Bundespräsident oder evtl seine Gattin (um Mal willkürlich jemanden zu nennen), weil seinen Körper an andere zu vermieten brauch ja auch eine starke Persönlichkeit - sonst hälste das nicht durch.
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12.01.2012 11:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
+25 | -3
 
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wieso is das überhaupt ein problem? eine frau bietet ihren körper gegen geld an...schonmal was von vertragsfreiheit und gewerbefreiheit gehört?
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12.01.2012 11:13 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -1
 
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12.01.2012 11:24 Uhr von U.R.Wankers
 
+21 | -3
 
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er: "wie viel?": sie: *doof kuck* "wie viel was?"

er: "Na, wie viel Uhr es ist!"
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12.01.2012 11:24 Uhr von UICC
 
+2 | -23
 
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12.01.2012 11:41 Uhr von Maedy
 
+5 | -2
 
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Hamburg: ist berühmt für seine Damen und ausgerechnet hier soll es so eine Verordnung geben?
Das ist,als wenn im Hotel Sacher der Verzehr der Sachertorte ,unter Strafe, verboten wäre.
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12.01.2012 11:50 Uhr von Hirnfurz
 
+9 | -2
 
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Und Herr Neumann: hat hier einen Account und verteilt überall ein Minus zu den Kommentaren, die nur aussprechen, was die Leute denken und logisch nachvollziehbar ist :D
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12.01.2012 11:56 Uhr von Berry21
 
+12 | -0
 
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Prostitution: ist doch ein offizielles Gewerbe oder?

dann verstößt das doch gegen die Gewerbefreiheit...
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12.01.2012 11:58 Uhr von Neapolitaner
 
+8 | -1
 
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Totalitarismus: ist sicherlich schön im Auge eines ehrgeizigen Menschens, nur führt dieser Weg fast immer an die Wand.

Kommt schon Leute, Prostitution wird seid Jahrtausenden bekämpft. Wenn man es noch tausend Jahre lang macht, wird es auch nicht funktionieren...

Was ein haufen Kleingeister...
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12.01.2012 12:21 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -0
 
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"Das ist ein Ansatz, der sich nicht gegen die Bäckereien richtet, sondern gegen die Leute, denn das Problem sind in Wirklichkeit die Leute, die nach Brot und Kuchen nachfragen", sagte Innensenator Michael Neumann.
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12.01.2012 13:15 Uhr von internet1985
 
+1 | -7
 
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@ Borgir: "Wäre das so, könnte man direkt ein Berufsverbot aussprechen."

Das Berufsverbot ist bereits existent. Und nicht erst seit gestern.

@ Berry21

Nein, es ist kein offizielles Gewerbe, da es nicht "erlaubt" ist.
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12.01.2012 13:46 Uhr von Cataclysm
 
+4 | -15
 
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12.01.2012 13:47 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+2 | -13
 
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12.01.2012 13:59 Uhr von buluci
 
+6 | -0
 
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Lachnummer: Einfach nur lachhaft. Oftmals spricht sowieso die Prostituierte den Freier an (Hallo Süßer, Na Kleiner), jetzt muß sie es eben immer tun. Derjenige, welcher sich einer Prostituierten nähert, ist sowieso ambitioniert angesprochen zu werden. Das Nachfragen erübrigt sich, da die "Dienstleistung" ja angeboten bzw. angetragen wird, da genügt häufig sogar ein Kopfnicken. Zeugen für den korrekten Ablauf sind auch vorhanden, nämlich mindestens 2, Freier und Prostituierte. Damit ist also die Prostitution beileibe nicht abgeschafft.
Und das wiederum bringt uns auf den Gedanken, warum eigentlich dann so eine Verordnung. Ganz klar, im Grunde will der Senat gar nicht die Abschaffung der Prostitution, muß/will sich aber nach außen hin den Anschein geben, dies zu wollen. Denn die Prostitution ist für den Senat natürlich eine beachtliche Einnahmequelle.

[ nachträglich editiert von buluci ]
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12.01.2012 14:01 Uhr von Ghostdivision
 
+7 | -1
 
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@Catalysm: Auch wenn ich dir in vielen Dingen zustimme, denke ich, dass du ziemlich einseitig bist. Ehen gehen durch viele Dinge in die Brüche, inanspruchnahme einer sexuellen Dienstleistung ist jedoch kein häufiger.
Außerdem machen viele Frauen das tatsächlich freiwillig. Aber auf dem Straßenstrich dürften wenig freiwillig sein.

@Alois
Die Kirche als Synonym für Moral zu benutzen zeugt von Intelligenz.
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12.01.2012 14:08 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+2 | -16
 
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12.01.2012 14:14 Uhr von NoBurt
 
+5 | -0
 
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Jeder wie er will: Der Eine fürchtet Gott, der andere liebt ihn ... (gottesfürchtig, was ein Wort...)

Zum Thema:
Das sind fast schon amerikanische Verhältnisse. Jetzt muss nur noch der Polizei erlaubt werden, die Straftat zu provozieren (wie bei den Amis, wo Polizistinnen Nutten spielen, um die Freier dann festzunehmen). Dann weißte nie, ob du eine Nutte oder Polizistin ansprichst.

Es ist eh besser, das Gewerbe zu legalisieren. Ausmerzen kann man es nie, nur kontrollieren ...
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12.01.2012 14:30 Uhr von einzigabernichtartig
 
+7 | -0
 
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zum glück: ist berlin da weitaus toleranter....eig mag ich ja hamburg...aber die spinnen doch die fischköppe....um es mit obelix zu sagen...
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12.01.2012 14:34 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -1
 
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was haben diese abgehalfterten dorf-sheriffs nur immer gegen prostitution?

ist eine dienstleistung wie jede andere auch.
dem einen sind die haare zu lang und er geht zum frisör.
der nächste geht seiner libido nach und bezahlt dafür eine prostituierte.

wahrscheinlich fühlen leute wie neumann sich auf ihren bunga-bunga-partys nicht elitär genug, wenn hinz und kunz das gleiche für ein wenig kohle auch haben können. armselig.
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12.01.2012 14:35 Uhr von HarryL2
 
+1 | -0
 
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* gelöscht *

[ nachträglich editiert von HarryL2 ]
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12.01.2012 14:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Am Steintorweg bin ich angesprochen worden. Das ist ein Verstoß gegen Artikel 3 Grundgesetz.

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