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Anstieg seit 2005 um 700 Prozent: Behörden prüfen vermehrt Privatkonten

Die Abfragen von Privatkonten durch das Finanzamt und andere deutsche Behörden nehmen vermehrt zu. 2011 sei die Zahl um zehn Prozent auf 63.000 Abfragen gestiegen, ist in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zu lesen.

Im Jahr 2005 wurde das automatisierte Abrufverfahren für Name, Geburtsdatum oder Adresse des Kontoinhabers eingeführt. Zum damaligen Zeitpunkt begrenzten sich die Abfragen auf 9.000 Bürger pro Jahr, inzwischen sei diese Zahl um 700 Prozent gestiegen

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert, dass dies nicht zur Gewohnheit werden dürfte und fordert eine stärkere Begründungspflicht für das Abfragen der Daten. Geplant war das System als Ausnahme zur Prüfung der Steuerehrlichkeit und um Sozialleistungsmissbrauch vorzubeugen.


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WebReporter: studyitsecurity
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Daten, Behörde, Datenschutz, Konto, Abruf
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2012 09:09 Uhr von studyitsecurity
 
+30 | -0
 
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Auch hier sollte langsam Einhalt geboten werden, sonst ist es zum gläsernen Bürger nicht mehr weit...
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12.01.2012 09:29 Uhr von MC_Kay
 
+28 | -2
 
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Der "kleine Mann" wird total transparent, sodass man ihn für jede Kleinigkeit belangen kann. Bestimmt von vielen Hartz IV Empfängern, um zu prüfen ob die Leistungen wirklich zustehen.

Aber die wirklichen "Bonzen", die Mist bauen bis zum geht nicht mehr, werden geschont.

Nicht nur die Konten werden überprüft, sondern auch die Schließfächer.
Habe von meiner Schwester (Bänkerin) erfahren, dass einige Banken schon Listen über die Einlagen in den Schließfächern führen (müssen) und diese dann an die Behörden weiterzuleiten.

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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12.01.2012 09:31 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
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Sollte dort nicht eher auf 700 % stehen? Die ersten 100 % können wieder abgezogen werden, bzw. die Anzahl ist auf 700 % gestiegen oder hat sich versiebenfacht.
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12.01.2012 09:57 Uhr von achjiae
 
+2 | -10
 
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Wen wundert es? Unsere Gesellschaft baut immer mehr auf Lug und Betrug auf. Dass ich solch eine Überwachung nicht gut heißen kann ist eine Sache, aber Verständnis habe ich trotzdem (so traurig es auch ist).
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12.01.2012 09:58 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -4
 
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@T¡ppfehler: Wenn man die Abfragen aus dem Jahre mit 9.000 beziffert und nun (2011) 63.000 tätigt, ist das wirklich eine Versiebenfachung.

Also ist deine Argumentation mit Anstieg "auf 700%" richtig.
Ein Anstieg um 700% wäre eine Verachtfachung, was zu einem Wert von 72.000 führen würde.

Anstieg auf [%] = 100% / Altwert * Neuwert
100% / 9.000 * 63.000 = 700%

Anstieg um [%] = 100% / Altwert * Neuwert - 100%
100% / 9.000 * 63.000 - 100% = 600%
ODER
Anstieg um [%] = 100% * ( Neuwert / Altwert - 1 )
100% * ( 63.000 / 9.000 - 1 ) = 600%

Liste:
Gleichbleibend: Anstieg um 0% auf 100%
Verdopplung: Anstieg um 100% auf 200%
Verdreifachung: Anstig um 200% auf 300%
....
Versiebenfachung: Anstieg um 600% auf 700%
Verachtfachung: Anstieg um 700% auf 800%

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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12.01.2012 10:01 Uhr von verni
 
+16 | -0
 
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So kommts: wenn man als Staatssklave nicht mehr für seine Rechte einsteht....die Deutschen sind versklavt unter einer Parteiendiktatur die sie ausbeutet, belüght, betrügt und gnadenlos ausbluten lässt.

Weiter so Germany.....man kann ein Land auch ohne Krieg total zerstören! "Wir sind das Volk" gibts nicht mehr...
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12.01.2012 10:07 Uhr von KnechtRootrecht
 
+10 | -4
 
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Ich bin erstaunt Wo sind die Kommentare der "Ich habe nichts zu verbergen - ist mir egal - Hauptsache die Moslems werden überprüft" User?

Was habt Ihr denn alle? Ist doch nur zu unserem Besten, oder?

@Verni: Das "Wir sind das Volk" gibt es noch - nur das nächste Mal wird es keine friedliche Revolution :-(
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12.01.2012 10:08 Uhr von HansDampf7
 
+18 | -0
 
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Übrigens zu Abfragen zu Behörden Gestern war ich das erste mal in diese Jahr beim Hausarzt. Das Wartezimmer ist nicht weit von der Anmeldung mit und man bekommt mit wenn die Arzthelferinnen mit den Patienten etwas besprechen.

Folgendes hat sich ereignet:

Die Arzthelferin fragte bei einer Patientin nach ob Sie Berufstätig wäre, die Patientin verneinte. Die Arzthelferin fragte nun nach ob die Patientin bei der Arbeitsagentur gemeldet wäre und die Patientin bejahte diese Frage und fragte direkt nach warum die Arzthelferin solche Fragen stellt.

Die Arzthelferin erklärte der Patientin freundlich, dass die Arztpraxis seit beginn des neuen Jahres eine neue Software hätte wo sie der Arbeitsagentur melden müsse inwiefern ein Patient krank ist, ob Arbeiten im stehen/sitzen/gehen möglich sind - bettlägerig krank/ansteckend.

Bestimmt wird noch einiges mehr abgefragt, für mich stellt das klar einen Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht dar.

Wer Erwerbslos ist und bei der Arbeitsagentur gemeldet ist, der sollte in Zukunft bei seinem Arzt nachfragen ob seine Daten über Krankheiten oder ähnliches an die Arbeitsagentur übermittelt werden. Sollte dem Arzt schriftlich dies untersagen oder besser gleich eine Strafanzeige gegen den Arzt/Ärztin wegen Verstoßes gegen die Ärztliche Schweigepflicht stellen.


Die Überwachung in der BRD ist mittlerweile 3-4x schlimmer als bei der Stasi und hier brauchen sie noch nicht einmal Privatleute zum ausspionieren, sie machen einfach Gesetze...
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12.01.2012 10:15 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -20
 
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12.01.2012 10:23 Uhr von studyitsecurity
 
+8 | -1
 
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@fromdusktilldawn: Quelle?
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12.01.2012 10:38 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -10
 
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...Sozialbetrüger werden meist durch den automatisierten Datenabgleich enttarnt. Dabei werden vierteljährlich die persönlichen Daten von Leistungsempfängern mit denen anderer Behörden oder etwa aus Freistellungsaufträgen bei Banken abgeglichen. So lasse sich ermitteln, "ob Kunden neben der Grundsicherungsleistung weitere nicht gemeldete Einkünfte beziehen oder über Vermögen verfügen, das auf das Arbeitslosengeld II anzurechnen ist", heißt es in dem Bericht der BA. Durch den Datenabgleich wird auch erfasst, wie viel die Grundsicherungsstellen etwa aufgrund von falschen Angaben der Hilfebedürftigen zu viel ausbezahlt haben. Danach ergab sich in 137.000 Fällen eine Überzahlung mit einem Volumen von etwa 72 Millionen Euro. Diese Geld wird von den Hartz-IV-Empfängern zurückgefordert

sry, hab mich geirrt mit 500%, ging mir eher darum, das die behörden die ,,konten,, abgleichen, daher der 700% anstieg, und wie in der quelle steht, wird dies ,,automatisch,, abgeglichen, also noch einmal ,,sry,,

[ nachträglich editiert von fromdusktilldawn ]
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12.01.2012 10:39 Uhr von KnechtRootrecht
 
+8 | -3
 
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fromdusk: Quelle? Oder mal wieder nur ein Kläffer am Werke? Wie armselig muss man sein um sich über H4ler aufzuregen - schau mal auf deinen Lohnzettel - da siehst Du was die wirklich hohe Abgabe ist - das ist NICHT die Arbeitslosenversicherung. Sondern das Geld für den nörgel-Rentner gegenüber.

Was sind denn Sozialbetrüger? :) 72 Mio sind ein WITZ im Vergleich zu dem was uns die "Business-Äffchen" kosten die Steuern hinterziehen wo es nur geht - der Schaden geht in die Milliarden. DAS ist aber ein Kavaliersdelikt - während H4ler als Feinde empfunden werden. Dieses Land hat den Untergang mehr als verdient.

[ nachträglich editiert von KnechtRootrecht ]
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12.01.2012 10:51 Uhr von fromdusktilldawn
 
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12.01.2012 11:26 Uhr von KnechtRootrecht
 
+5 | -3
 
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72 Mio < mind. 10 Milliarden: 72.000.000 vs (min)10.000.000.000.

einen zweistelligen Milliardenbetrag! Soviel kosten uns die Steuerzecken :)

Rechnen ist nicht deine Stärke wie es aussieht - aber was soll man schon erwarten bei jemandem der offensichtlich sowieso nur die Schlagworte aus den Medien zusammensammelt und sich daraus seine eigenen Realität erfindet.

http://blog.zeit.de/...
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12.01.2012 13:32 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -6
 
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ich: liebe euch alle, besonders die h4ler in diesem forum ;-PPP
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12.01.2012 13:36 Uhr von 1234321
 
+6 | -1
 
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Ich gehe mal davon aus, das diejenigen, die was zu verbergen haben, ihr Konto im Ausland haben.

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