12.01.12 06:22 Uhr
 2.176
 

Studie zeigt: Internet kann junge Gehirne wie Kokain und Alkohol schädigen

Eine Studie aus China hat nun gezeigt, dass Internetabhängigkeit Gehirnverbindungen zerstört. Vergleichbar sind die Zerstörungen mit Auswirkungen von Kokain-, Alkohol- und Cannabiskonsum.

An einer Internetabhängigkeit zu leiden ist demnach ähnlich gefährlich für den Körper wie eine Drogenabhängigkeit. Die "Internet Addiction Disorder" ist gekennzeichnet durch ungezügelte Internetnutzung.

Erkrankte hatten meist eine unnatürlich lange Zeit im Internet verbracht, so dass es ihr Leben beeinträchtigte. Einmal vom Computer gelöst, kam es zu Entzugserscheinungen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Internet, Studie, Alkohol, Kokain, Sucht
Quelle: www.huffingtonpost.co.uk

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Stadt klebt Demenzkranken QR-Codes auf Fingernägel
Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.01.2012 07:02 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+19 | -4
 
ANZEIGEN
Oh weh ^^: Vieleicht sollten wir schnell das Internet löschen, zum Wohle der Menschheit *g
Kommentar ansehen
12.01.2012 07:51 Uhr von lokoskillzZ
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
was für ne bescheuerte Hetze, noch mehr Zensur inc?
ich habe alles konsumiert und nicht gerade wenig, und bin mit meinem Abi auch locker durch, von daher^^ shit happens!
Kommentar ansehen
12.01.2012 08:17 Uhr von tafkad
 
+16 | -1
 
ANZEIGEN
Ahh ja: und Menschen die Tagelang Bücher lesen und darüber das trinken und essen vergessen sind gesund... Will man da wieder schauen das die Leute weg vom PC kommen um in China sich nicht so gut informieren können....

Also das einzige was mein Gehirn massiv angreift ist diese extrem dumme und dämliche Politik in fast allen Ländern. So viel Dummheit und Arroganz verkraftet mein Hirn nämlich nicht.
Kommentar ansehen
12.01.2012 09:50 Uhr von Borgir
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
ich glaube: schon, dass Internet abhängig machen kann und damit dann auch zu Problemen führt (sozialer Natur, Gesundheit usw.)

Aber den gleichen Schaden wie Heroin oder Konsorten glaub ich jetzt wiederum nicht.
Kommentar ansehen
12.01.2012 10:35 Uhr von Smoothi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@lokoskillzZ: hättest du kein Internet gehabt, hättest du mit 18 vermutlich schon einen Doktor-Titel gehabt ;)

(Ein bißchen Spaß muss sein ;) )
Kommentar ansehen
12.01.2012 13:00 Uhr von Fabion
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@Borgir: wär doch schön, wenn die schädigung im gehirn gleich wäre wie bei heroin. die ist übrigens gleich null. das gleiche gilt übrigens auch für das in den news erwähnte cannabis. bei kokain ist es unsicher, ob tatsächlich ein hirnschaden verursacht wird. um nur mal kurz am rande die lächerlichkeit des vergleichs zu zeigen.

was die studie angeht, absoluter bullshit. von china braucht man sowieso nichts ernstzunehmendes erwarten.

edit: internetabhängigkeit ist übrigens unmöglich. höchstens eine sucht bzw psychische abhängigkeit, kurz willensschwäche.

[ nachträglich editiert von Fabion ]
Kommentar ansehen
12.01.2012 13:38 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Fabion: Kokain & Amphetamin

Beide Substanzen sind Psychostimulanzien mit starken (und ähnlichen) Nebenwirkungen. So
kann z.B. Kokain Schlaganfälle und Blutungen oder Gefäßveränderungen im Gehirn bewirken
und damit zu schweren kognitiven Defiziten führen.

Cannabis

Cannabis kann z.B. über Atrophie der Hippokampus-Neuronen , irreversible kognitive
Defizite verursachen.



Umgangssprachlich wird zwar von einer „Sucht“ gesprochen. Da es sich allerdings hier nicht um eine stoffgebundene Abhängigkeit handelt, welche in der Klassifikation der ICD-10 erfasst sind, behilft man sich in der Wissenschaft mit der Klassifikation als Störung der Impulskontrolle.
Dennoch ist der Begriff "Internetabhängigkeit" absolut gängige Praxis und in der Medizin eine anerkannte Begrifflichkeit. Nur bei der Differenzierung auf die Einzelsymptome bezieht man sich auf die psychischen Faktoren.

Wikipedia; google; ICD10
Kommentar ansehen
12.01.2012 14:15 Uhr von Aldaros
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Franka: >Cannabis kann z.B. über Atrophie der Hippokampus-Neuronen , irreversible kognitive
Defizite verursachen


Quelle?
Kommentar ansehen
12.01.2012 14:46 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
puhhh, ich bin 45, da kann mir ja nix passieren, ..noch einmal richtig schwein gehabt,
Kommentar ansehen
12.01.2012 15:00 Uhr von Fabion
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
ach, verstehe, es wird also unterstützt, dass leute, die schwach und dumm sind sich als krank ausgeben? das ist doch bullshit. die effektivste heilmethode für jemanden, der internetsüchtig ist, ist der "herunterfahren"-button. frechheit was sich heut alles als krank bezeichnen lässt. vielleicht sollte ich einfach nichts mehr tun nur um dann zu behaupten ich sei nichtstusüchtig, vielleicht steckt man mich dann in therapie und ich lass mich vom steuerzahler durchfüttern.
man darf nicht einfach jede willensschwäche als krankheit klassifizieren. es ist was komplett anderes, wenn jemand nicht von irgendeiner substanz wegkommt, weil er (körperliche) höllenqualen leidet, wenn er nicht konsumiert, oder ob jemand es nicht schafft, den pc auszuschalten, weil ihm sonst langweilig wird, oder aus was für fadenscheinigen gründen auch immer. immer das selbe mit diesen undisziplinierten idioten.
Kommentar ansehen
12.01.2012 15:08 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Aldaros: "Einführung der Neuropsychologie"
Erich Kasten; 2007
ISBN 978-3-8252-2862-0

ebenso:

"Grundlagen der Biopsychologie"
Prof. Dr. Kristian Folter; 2005
Universität Hildesheim/ Universität Göttingen


ebenso:

"Scanning Drugs"
Michael Posner, 199X
Universität von Oregon


1. kannst du dir kaufen oder es sicher online irgendwo herunterladen.

2. kannst du herunterladen, wenn du das Passwort kennst, oder den Mann einfach anrufen und ihm kurz diese Frage stellen. Er ist wirklich sehr nett und einer der bekanntesten, deutschen Jungprofessoren auf diesem Gebiet.
Sprechzeiten im letzten Semester waren von 13-15 Uhr am Dienstag, von 18-20 Montag gibt es die Vorlesung auf english. Falls du hingehen möchtest, ich komme gerne mit.

3. Die erste MRT-Studie zu dem Thema gibt es in vielen Universitätsbibliotheken und war Grundlage einer Forschungsreihe, die wir an der Universität in Vancouver selber durchgeführt haben.

Ich schicke dir gern auch weiteres Material zu interessanteren Themen in Bezug auf Stereotype von Cannabisabusern und deren Akzeptanz in der Arbeitswelt.
Kommentar ansehen
12.01.2012 15:13 Uhr von FrankaFra
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Fabion: In der News und der Quelle steht genau etwas über jene Höllenqualen, die du vermutlich nicht gesehen hast.

Ich zitiere:

"Sufferers spend unhealthy amounts of time "online" to the extent that it impairs their quality of life.

Denied access to their computers, they may experience distress and withdrawal symptoms including tremors, obsessive thoughts, and involuntary typing movements of the fingers."


Und dort steht auch die Erklärung, WARUM es als Krankheit eine Klassifikation findet. Denn psychische Störungen haben einen Definitionspfeiler, der die "Qual für das Individuum" bei gleichzeitigem "Negativeinfluß auf das Leben" beschreibt.

Auch wenn du es nicht möchtest, hat sich die Fachwelt bereits darauf geeinigt. Es steht dir natürlich frei, das anzuzweifeln, aber wenn du keine Belege hast, nimm es doch bitte so hin.
Kommentar ansehen
12.01.2012 15:23 Uhr von Fabion
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
das is doch einfach nur eine arschkriecherei. eine krankheit ist etwas biologischen ursprungs, aber doch sicher keine willensschwäche. das ist ein fehlen von selbstdisziplin. ich kann ja auch nicht ankommen und sagen ich kann nicht arbeiten weil mich meine fehlende selbstdisziplin daran hindert. aber ich will selbstverständlich dafür verhätschelt werden, ich bin ja schließlich krank, das hat ja einen negativen einfluss auf mein leben, also lieber herr steuerzahler, bitte finanzier mir meine dummheit.
Kommentar ansehen
12.01.2012 15:43 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Fabion: Jetzt wird es aber langsam etwas kindisch.

Aber okay, ein letztes Mal:

Eine Störung (eine psychische Krankheit heisst Störung) hat auch einen biologischen Ursprung. Die Forschung ist so weit, dass man selbst eine Depression mit Medikamenten behandeln kann.
Diese Störungen sind dann nicht durch einen Nagel im Kopf oder durch ein Bakterium ausgelöst, sondern durch chemische Abläufe im Gehirn. Soviel also zum biologischen Ursprung.

Fehlende Selbstdisziplin kann ihren Grund auch in einer Störung haben. Was jedoch auf jeden Fall eine solche ist, wenn du nicht mehr nicht nur zur Arbeit gehst, sondern gar nicht mehr aus deinem Bett aufstehst.

Zahlen muss das in jedem Fall nicht der Steuerzahler, sondern die Krankenkasse, und verhäthschelt wird auch niemand.

Bevor du nun noch weiter deinen Frust ablässt, hier erstmal etwas zum lesen:

http://en.wikipedia.org/...

http://en.wikipedia.org/...

Und hier eine humorvolle Auflistung von 6 Störungen, die alle durch das Internet hervorgerufen werden:

http://www.cracked.com/...

Viel Spaß.
Kommentar ansehen
12.01.2012 16:05 Uhr von Fabion
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
natürlich kann fehlende selbstdisziplin ihren ursprung in einer störung haben, und wenn es so ist, dann muss natürlich die zugrundeliegende störung behandelt werden, aber das ist doch eher die ausnahme. was psychische krankheiten angeht, hab ich selbst genug erlebt, um zu wissen, wovon ich rede. mein problem ist, dass es gleichgesetzt wird, eine psychische störung zu haben, die tatsächlich durch fehlerhafte biochemische abläufe im gehirn entsteht, oder einfach nur eine andere ansicht zu haben, und zu blöd oder zu schwach zu sein, selbst mit den konsequenzen umzugehen.
ich hab übrigens unter anderem seit 12 jahren depressionen und schaffs auch, ohne psychoquacksalber und antidepressiva damit umzugehen. also versteh bitte meine ansicht, wenn ich es als beleidigung gegenüber jedem ernsthaft psychisch kranken menschen sehe, das nach und nach jede form von schwäche als krankheit klassifiziert wird.

[ nachträglich editiert von Fabion ]
Kommentar ansehen
12.01.2012 19:14 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wer zu lange im Internet rumhängt: kommt vielleicht auf die Idee, das mit unserer jetzigen Welt und unseren Politischen Systemen, sei es im Westen, in der arabischen Welt oder in China, etwas nicht stimmt. Das ist in der Tat äußerst "Schädlich" für unsere Eliten.
Kommentar ansehen
29.01.2012 20:37 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hehehe, ob es bald Psychopharmaka gegen die, durch zu viel Internet ausgelösten, Halluzinationen geben wird? Sind denn endlich bald alle von dem Pharmazeugs abhängig? Ups, ich meine natürlich: werden bald alle durch das unglaublich präzise wirkende Pharmazeugs geheilt? *hust*
Yeah, tanzen wir den wilden Neurotransmitter-Dance *trigger*

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht
Fußballstar Cristiano Ronaldo nahm 2015 600.000 Euro pro Tag ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?