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Deutsche Energiewende: Hochsee-Windenergie wird schleichend erschlossen

Die Energiewende in Deutschland geht nur sehr schleichend voran. Von den bis 2030 geplanten 10.000 Hochsee-Windrädern sind erst 27 gebaut und geben bislang nur 135 Megawatt. Der Ökostrom aus Hochseewind ist besonders lohnend, da auf dem Meer stetig Wind weht.

Gründe für die Verzögerung sind unter anderem die Komplikationen, die der Bau weit ab vom Festland mit sich bringt: Dieser ist zeitaufwendig und die Leitungen zu verlegen, ist ebenfalls schwierig.

Investoren für den risikoreichen Bau zu finden, stellt eine weitere Herausforderung dar. Daher erhöhte die Bundesregierung die Förderung pro Kilowattstunde und zog so einige große Investoren an.


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WebReporter: Nilkaras
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Energiepolitik, Windenergie, Windrad, Alternative Energie
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2012 21:56 Uhr von shadow#
 
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"Komplikationen" Stromleitungen kosten Geld, das in der Bilanz stattdessen gestern als Gewinn auftauchen könnte.
Das scheint den Konzernen wichtiger zu sein als günstige Stromerzeugung in der Zukunft.
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12.01.2012 14:53 Uhr von Seb916
 
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@wok! genau aus dem Grund würde ich es auch bevorzugen die Energie näher am Verbraucher zu erzeugen, durch was auch immer.
Diese riesigen Transportwege sind teuer und sehr aufwändig.
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13.01.2012 03:26 Uhr von hofn4rr
 
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@wok: bei einer privaten firma stehen kosten und nutzen natürlich im fordergrund, anders kann eine firma auch garnicht existieren.

aber von dem abgesehen, wäre man von sogenannten investoren überhaupt nicht abhängig.

telekommunikation oder das bahnnetz entstanden durch die öffentliche hand, sowie auch die energieversorgung.

das das verscherbeln unseres tafelsilbers überwiegend nachteile für die allgemeinheit gebracht hat, steht wohl außer frage.

von daher wäre es garnicht so abwegig, zumindest den regenerativen teil der energieversorgung wieder der öffentlichen hand zu übergeben.

die gewinne würden der allgemeinheit zu gute kommen...

da bei verlusten ohnehin sozialisiert wird, egal ob privat oder öffentlicher hand, kann man das auch genauso gut wieder selbst in die hand nehmen ohne gefahr zu laufen, sich in abhängigkeiten zu begeben.

@Seb916
die dezentrale energieversorgung eignet sich m. e. hervorragend bei regenerativer energiegewinnung, weshalb ich da auch absolut dafür wäre.

leider gibts keine wählbare partei dazu, die sich von der konzernlobby lösen könnte.

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