Nach Brustimplantate-Skandal - Medizinprodukte sollen stärker überprüft werden
Nach dem Skandal um die Brustimplantate der französischen Firma PIP sollen Medizinprodukte strengeren Prüfkriterien unterworfen werden. Vor allem die Produkte mit einer hohen Risikoklasse wie Herzschrittmacher oder Hüftprothesen müssten stärker überprüft werden.
Dies sagte der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Jürgen Windeler. Man müsse diesen Produkten die gleichen Marktzugangsvoraussetzungen geben wie die von Arzneimitteln.
Im deutschen Bundestag erntete Windeler Zustimmung. Carola Reimann, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, sagte, dass man sich dafür einsetzen werde "Medizinprodukte der höheren Gefahrenklasse" stärker zu überwachen.