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Hamburg: Graffitisprayer wurde von S-Bahn getötet

Zwischen den Hamburger Haltestellen Sternschanze und Dammtor ist am Montagabend gegen 22:50 Uhr ein 26 Jahre alter Sprayer von der S-Bahn erfasst worden.

Der Lokführer leitete noch eine Schnellbremsung ein, doch für Norman Z. war es zu spät. Als die Ärzte eintreffen, kann der junge Mann nur noch reanimiert werden. Eine Stunde später verstarb er im Krankenhaus.

Im Rucksack des Mannes, der schon zwei Mal wegen Graffitidelikten aufgefallen war, fand die Bundespolizei später Utensilien zum Sprühen. Der 26-Jährige ist dieses Jahr bereits der dritte Tot auf Hamburgs Bahnanlagen.


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WebReporter: Sang_il
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Hamburg, S-Bahn, Graffiti, Sprayer
Quelle: www.mopo.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2012 22:05 Uhr von Ah.Ess
 
+26 | -6
 
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Da hats: keinen falschen getroffen.

Warum müssen die auch jede freie Fläche mit ihren hässlichen Gekritzel verschandeln!
Wenns gut gemacht Bilder sind, sag ich nichts, aber das meiste neue Zeug ist nur noch widerwärtig! Wenn man beim Bahnfahren mal aus dem Fenster schaut, kann ja nur noch kotzen (innerhalb der Städte) Da freut man sich dann schon, wenn man nen schon deutlich älteres Bild sieht, da das wenigstens noch Ansätze von Kunst beherbergt!
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10.01.2012 23:07 Uhr von Hatox
 
+9 | -2
 
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Ein totgefahrener Igel: hätte von mir mehr Mitgefühl bekommen.

Wenn ich sehe wie alles mögliche vollgesprühtund vollgeschmiert wird, dann hab ich mit solchen Typen kein Mitleid.

Immerhin ist es das meist Eigentum anderer Leute, Kunst hin oder her, die Entfernung kostet dem Eigentümer ein Heidengeld und wenn sie mal erwischt werden, ist die Strafe lächerlich, zudem ist meist eh nix zu holen.

Wir haben früher nur mit Kreide an die Hauswand gekritzelt: "Paul ist doof", aber das war mit Wasser wegzuwischen und wir waren gerademal 8-10 Jahre alt.
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11.01.2012 01:26 Uhr von Python44
 
+3 | -1
 
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Darwin: regelt das immer ;o)
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11.01.2012 02:30 Uhr von iarutruk
 
+2 | -1
 
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natürliche auslese von guten und bösen. der meistgeschädigte ist für mein dafürhalten, der straßenbahnschaffner, der sich vielleicht zeit seines lebens vorwürfe macht.
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11.01.2012 02:54 Uhr von F.Steinegger
 
+3 | -1
 
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@iarutruk: Ja, und grade die Lokführer werden nicht richtig unterstützt. Sie machen sich immer Vorwürfe, ob sie es nicht hätten verhindern können.
Die werden absolut im Stich gelassen, nur wegen solcher Arschlöcher (man kann es nicht anders ausdrücken). Keine richtige psychologische Behandlung, nichts.

Aber wenn dann mal ein Streik ansteht, wegen Tarifproblemen, dann regt sich Gott und die Welt drüber auf:

"Wie können die nur streiken? Wir müssen doch irgendwo hin..."

Oder bei Selbstmördern, die sich vor den Zug werfen, die benutzen die Fahrer nur als Mittel zum Zweck! Was die damit anrichten, interessiert die nicht. Einfach Scheisse!
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11.01.2012 02:56 Uhr von kingoftf
 
+4 | -1
 
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S-Bahn 1
Sprayer 0

Mein Mitleid hält sich in Grenzen
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11.01.2012 05:32 Uhr von kingmax