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Google: Geldstrafe für gemeine Ergänzung der Suchanfrage

Das französische Versicherungs-Unternehmen "Lyonnaise de Garantie" beklagte sich darüber, dass beim googeln nach der Versicherung automatisch der Begriff "escroc" ergänzt wurde - auf deutsch bedeutet das "Gauner" oder "Hochstapler".

Google musste in Frankreich deshalb nun wegen Rufschädigung 50.000 Euro Schadensersatz an das Unternehmen zahlen. Außerdem wurde Google dazu verpflichtet, Personal zu beschäftigen, das die automatische Ergänzung von Suchanfragen kontrolliert.

In der Vergangenheit kam es bereits häufiger vor, dass die Google-Suche für kuriose Missverständnisse sorgte. Bei der Suche nach "vatican" schlug Google eine Pädophilie-Seite vor, gab man "trou du cul" - ein französisches Schimpfwort - ein, gelangte man auf die Seite von Sarkozy.


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WebReporter: dylkto87
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Google, Google+, Geldstrafe, Nicolas Sarkozy, Suchanfrage
Quelle: german.ruvr.ru

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2012 18:28 Uhr von dylkto87
 
+3 | -6
 
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Manchmal ist es wohl sehr einfach, ein schlechtes Image auszunutzen und damit Geld zu verdienen. Ich gehe davon aus, dass Google einfach häufiggesuchte Wortkombinationen anzeigt. Direkt mal ausprobiert: Müllermilch zum Beispiel wird an erster Stelle um NPD ergänzt. Ob Müller wohl als nächstes vor Gericht zieht?
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10.01.2012 19:20 Uhr von Findolfin
 
+5 | -0
 
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Alter Hut Das mit Sarkozy gab es schon mit George W. Bush. Da haben Leute, welche gegen George W. Bush waren überall das Wort "Asshole" so verlinkt, dass man auf die Homepage des Präsidenten kam.

Da Google immer wieder auf die gleiche Kombination traf, hat es irgendwann die Seite von George an erster Stelle angezeigt, wenn man das obige Wort bei der Suche eingegeben hat.

Glaube aber, dass es diverse Massnahmen gab, um sowas in Zukunft zu verhindern....

Mag mich auch irren.
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10.01.2012 19:37 Uhr von MBGucky
 
+31 | -1
 
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Bei der Suche nach "vatican" schlug Google eine Pädophilie-Seite vor.

Ja und? Stimmt doch :)
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10.01.2012 19:38 Uhr von prototype0815
 
+3 | -5
 
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@MBGucky: YMMD xD
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10.01.2012 19:42 Uhr von SeriousK
 
+16 | -0
 
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dafür kann google nix, sowas nennt man algorithmus?
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10.01.2012 19:45 Uhr von The_Outlaw
 
+10 | -0
 
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Google liefert: nur die Ergebnisse, die viele Menschen (je nach Land) ebenfalls mit bestimmten Begriffen verbinden und auch ja selbst eingeben. Die Vorschläge kommen ja nicht aus von den Google-Mitarbeitern oder aus dem Nichts.
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10.01.2012 20:25 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -0
 
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gibt es auch ´ne vernünftige quelle? bisher ist diese dubiose russenseite die einzige, die darüber berichtet. als ob google sich nicht vernünftige anwälte leisten könnte, die eine verurteilung für solchen unsinn zu verhindern wüssten...

als suchmaschinenanbieter haftet man nicht dafür, dass dritte damit beleidigungen generieren. shortnews würde auch bestenfalls indirekt haften (störerhaftung), wenn ich jetzt herrn wulff verunglimpfen würde.

fazit: nachricht ist meiner meinung nach eine ente.
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10.01.2012 22:42 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -0
 
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Zensur: In meinen Augen ist das eine Form der Zensur!

Immerhin versucht so die Bank über die Suchmaschine eine "Weiße Weste" zu bekommen.
Schließlich gibt es sicher einen Grund, WARUM diese ergänzenden Vorschläge vorkommen. Wenn nun keine wirklich brisanten Treffer bei diesen Begriffen gefunden werden sollten, ist das doch ein gutes Zeichen, welchse FÜR die Bank spräche.

Da aber diese Form der "Zensur" angewendet wird, verstärkt sich meine Vermutung, dass die verdammt viel Dreck am Stecken hat und diese versucht auf diese Weise zu verschleiern.
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11.01.2012 03:34 Uhr von dommen
 
+0 | -1
 
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"Bei trou du cul wurde aud Sarkozy verwiesen": Hahaha das ist fabelhaft :D
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11.01.2012 04:33 Uhr von d1pe
 
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Verräterpartei: Diese Fälle sind nicht die einzigen. Die SPD muss abseits der Öffentlichkeit auch eine Beschwerde eingereicht haben. Wenn man den Begriff "Verräterpartei" eingab, war das erste Suchergebnis die Internetseite der SPD. Das habe ich nach dem Lesen der News ebenfalls gemacht, und die Seite der SPD ist weit und breit nicht mehr zu sehen.
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11.01.2012 10:33 Uhr von slax91
 
+0 | -0
 
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Googlesuche: Die Googlesuche scheint doch besser zu sein als gedacht. Naechstes mal suche ich einfach nach "Schocker" und lande vielleicht bei Merkel :D
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12.01.2012 03:20 Uhr von iarutruk
 
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@dommen das ist eben nicht fabelhaft. sonst müsste man bei bei angie merkel auch auf das eine oder andere verlinken. nein, auf alle deutschen politiker. sarkosi macht eine perfekte außenpolitik, was unsere regierung nicht vorweisen kann. seine innenpolitischen entscheidungen sind aufgrund der unterschiedlichen mentalität der beiden völker frankreich und deutschland nicht vergleichbar.
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12.01.2012 03:38 Uhr von iarutruk
 
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--- Außerdem wurde Google dazu verpflichtet, Personal zu beschäftigen, das die automatische Ergänzung von Suchanfragen kontrolliert. ----

was für schwachköpfe saßen da als richter, um dieses urteil zu verkünden, zu gericht. man muss sich mal vorstellen wieviele suchbegriffe es gibt und das sollen noch mitarbeiter kontrollieren können, dass manche idioten solch blösinnige verlinkungen generieren. da kommen ja täglich neue begriffe dazu, bzw müsste man ja die alten begriffe täglich kontrollieren. machbar wäre eines: der betroffene, der zu einem negativen beitrag verlinkt wird, sollte die möglichkeit haben bei goggle den sachverhalt zu melden. aus amen.

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