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Wohlstandsgewinne: Österreich ist Hauptprofiteur des Euro

Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey konnten alle Euro-Länder von der gemeinsamen Euro-Währung profitieren, am meisten davon allerdings Österreich.

Aber auch Deutschland konnte beim Wohlstandszuwachs kräftig punkten. Dieser Gewinn schadete jedoch keineswegs wirtschaftlich schwachen Ländern, wie Portugal oder Griechenland.

"Unsere Studie belegt: Nicht nur Deutschland hat vom Euro profitiert, andere Länder haben in Relation zu ihrer Wirtschaftskraft sogar noch mehr gewonnen. Es ist deshalb im Interesse aller Euro-Staaten, die Währungsunion zu verteidigen", so McKinsey-Chef Frank Mattern.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Studie, Gewinn, Österreich, Wohlstand, McKinsey
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2012 13:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+21 | -5
 
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Und BUMMS wird wieder eine Lobby-Studie unkritisch auf SN verbreitet, die einzig den Zweck erfüllt, als Aufhänger für die Springer-Positiv-Berichterstattung zu dienen.

Eingekauft wurde die Studie seitens der üblichen Euro-Lobby bei der üblichen Unternehmens-Beratung McKinsey, die auch schon durch die Energiewirtschaft bestellte Auftrags-Gutachten für den" Ausstieg aus dem Atomausstieg" oder 2009 aufgelegten 100-Milliarden-Subventionsplan für die deutsche Wirtschaft (bezahlt durch den Steuerzahler) präsentiert hat.

Egal, wie desaströs ein Projekt aufschlägt, ein wohlwollendes Honorar-Gutachten erstellt McKinsey allemal. Ob Verfall der Reallöhne oder Währung, Kaufkraft- und Konsumschwund, horrende Bürgschaften, Garantien und Barüberweisungen im Rahmen der Schuldenunion - selbstverständlich profitiert "Deutschland" - wer immer das auch ist - auch aus diesem Fass ohne Boden.

Freilich betrifft diese Diagnose 95% der Gesellschaft nicht und wenn die Mär des "Euros"selbst ein Prof. Hans-Werner Sinn heutzutage in Abrede stellt, sollte das die Redaktion von Welt-Online eigentlich zu denken geben.

Meine Prognose: 2012 kommt der Springerverlag wieder auf die Euro-Schiene zurück - nichts anderes war nach der Pseudo-Kritik in 2011 - welches offenbar allein auf verloren gegangene "Glaubwürdigkeit" abzielte -  zu erwarten.

Vor diesem Hintergrund ist auch das Wulff-Bashing zu bewerten, der die Sandburg des Euros und insbesondere den EMS mit seinem Veto zu bedrohen scheint.
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10.01.2012 13:49 Uhr von DirtySanchez
 
+5 | -8
 
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bevor der gewöhnliche euro-bash losgeht, ergreife ich mal die chance auf der ersten seite zu stehen, um allen kritikern des euros und der eurozone mal eine andere sichtweise darzulegen: im zukünftigen kampf der großen wirtschaftsmächte usa, china, indien, brasilien u.a. können einzelne europäische länder mit ihren im vergleich winzigen bevölkerungen kaum den bedarf an ressourcen rechtfertigen, den eine moderne industrie hat. nur ein gemeinsames und geschlossenes europa kann dafür sorgen, in zukunft nicht in wirtschaftlicher bedeutungslosigkeit zu versinken.
gerade deshalb brauchen wir noch mehr europa, noch mehr brüssel, um alle eurostaaten wirtschaftlich und vorallem politisch anzugleichen.
und dabei redet niemand davon seine kultur aufzugeben.

[ nachträglich editiert von DirtySanchez ]
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10.01.2012 13:52 Uhr von DirtySanchez
 
+3 | -4
 
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lohnunterschiede wird es immer, in jeder gesellschaft, zeit und regierungsform geben. wohlstand wird leider nicht durch meine tante aus dem penny-laden erzeugt, sondern durch großunternehmen. der wohlstand wird immer von oben nach unten verteilt, daran kann man nichts machen. und selbst du kannst nicht leugnen, dass es allen deutschen im internationalen vergleich recht gut geht, und das nicht auf kosten der zukunft (siehe piigs-staaten).

[ nachträglich editiert von DirtySanchez ]
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10.01.2012 13:56 Uhr von TausendUnd2
 
+5 | -3
 
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@Baron: Danke!
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10.01.2012 14:14 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -2
 
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Natürlich, es gibt nur Gewinner: Wer soll denn das glauben?

War auch GoldmanSachs, die Griechenland bei der Fälschung ihrer Zahlung beraten haben.
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10.01.2012 14:25 Uhr von mustermann07
 
+3 | -2
 
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Genau: Deshalb gibt es auch so ein tolles Sparpaket,.. das heißt Kürzungen bei Familien, Arbeitslosen, Arbeitern, Pensionisten usw... Danke Eu,... ihr bringt der Menschheit nur Wohlstand und Glückseligkeit, Halleluja...
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10.01.2012 15:03 Uhr von Petaa
 
+3 | -2
 
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"Aber auch Deutschland konnte beim Wohlstandszuwachs kräftig punkten."

Die Reallöhne sinken immer weiter aber wir haben einen Wohlstandzuwachs?! Habe ich irgendwas verpasst?
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10.01.2012 15:51 Uhr von verni
 
+3 | -2
 
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LOOOL: Die 3. Reichspropaganda geht wieder los...ähhh ich meine Europroaganda.

1.) Jeder Bürger weiss was er heute in der Tasche hat und was vor etwa über 10 JAhren drin war!!! Da hilft auch keine Volksverarsche...Weniger bleibt weniger und teurere Preise bleiben teurere Preise. Egal welche Studie da wieder was sabbelt!

2.) Was bringt dem Bürger diese Exportmärchen? Wir müssen anderen Ländern doch eh erst mal die Kohle schicken damit die unseren Dreck importieren können.

3.) Der Euro wurde undemokratisch und wie in einer Diktatur eingeführt und Sparer wie auch Anleger, betrogen und belogen. Eigentlich alle!!!

4.) Dieser Scheiss Euro und ebenso diese EU haben mehr Probleme gebracht als Recht ist, wesentlich mehr als Vorteile!!!

5.) Es wird langsam Zeit dass die MEnschen sich erheben und wenn nötig RICHTIG und nicht vor einem Gebäude rumgammeln. Was hier mit uns gemacht wird, grenzt an Diktatur und böswilliger Täuschung......ich hoffe die Elitenbastarde werden eines Tages dafür die Faust des Volkes zu spüren bekommen.
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10.01.2012 16:55 Uhr von Banning
 
+3 | -1
 
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Absoluter schwachsinn: Wer damals im Jahr 2000 ca. 20000 Schilling im Monat verdient hatte ca. den durchschnittstverdienst -----> was verdient man heute ?? Richtig, dank Euro, Leasing usw. 1300-1500 € im Monat aber dabei hat man wohl auf die hohe Infation in den letzten 10 jahren vergessen. Nicht umsonst ist die Kaufkraft um 93 % gesunken seit der Einführung von (T)Euro. Aber wie oben schon beschrieben alles nur Probaganda damit man die dummen beruhigen kann.

Anbei ein guter Link dauert nur 4 min

http://www.youtube.com/...

bitte anschauen

[ nachträglich editiert von Banning ]
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11.01.2012 03:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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@bertl058: Genau so sieht es aus.

Die FAZ hatte dazu erst am 5.11.2011 deutlich Stellung bezogen (siehe: http://is.gd/...), indem sie den "Wohlstandszuwachs" der großen Masse von jenem der 5 Prozent der Wirtschafts"elite", Bankern, Anteilseigener und Zockern trennte, die durch das Euro-Betrugssystem gigantische Gewinne in ihren Büchern "erwirtschafteten" - wobei die Politik gerade dabei ist zu überlegen, wenn man für diese Ponzi-Zahlenspiele nun im Gegenzug enteignen könnte.

Ich könnte Dutzende Links zu dem Thema "Wohlstandszuwachs" und "Euro" nennen. Ein ziemlich übler ist dieser:
- http://www.rp-online.de/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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11.01.2012 12:09 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
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Ist schon richtig!!! Österreich und Deutschland haben sehr stark vom Euro profitiert. Aber bestenfalls ein paar deutsche/österreichische Firmen und Banken, sowie die Politiker beider Länder, die diesen Unfug eingefädelt haben.

Der Großteil der Deutschen/Österreicher hatte nichts davon. Eher das Gegenteil: SIE DÜRFEN DARF ZAHLEN!!!

Beide Länder sind NETTOZAHLER, bekommen also WENIGER zurück als sie einzahlen. Wieviel der einzelne Bürger davon hat, kann sich jeder selbst ausrechnen. Für den einfachen Bürger ist der Euro ein TEURO, egal wie oft das die Politiker abstreiten oder schönreden.

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