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"WulffPlag": Diskussionsplattform zu Christian Wulff gegründet

Auf der Webseite WulffPlag sollen alle Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff gesammelt und ausgewertet werden. Als Vorbild stand die Internetplattform GuttenPlag Pate, die sich um die Plagiate des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg drehte.

Bei WulffPlag sollen sich alle interessierten User zu Wort melden können. Die Webseite will sich außerdem mit der Präsidenten-Gattin beschäftigen. Medienberichte und Stellungnahmen des Bundespräsidenten sowie Berichte über alle beteiligten Personen um die Affäre Wulff sollen aufgelistet werden.

Die Mailboxnachricht an BILD-Chef Kai Diekmann wird hier nachgestellt und von Christopher Lauer von der Piratenpartei vorgelesen. Der Name WulffPlag stiftete indes Verwirrung, da sich die Webseite nicht mit Plagiaten beschäftigt.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Affäre, Vorwurf, Christian Wulff, Diskussion, Plattform, Bettina Wulff
Quelle: www.focus.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2012 12:51 Uhr von Kodiak82
 
+11 | -2
 
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Langsam nervt das Thema: Das was dieser Punk gemacht hat, fällt in den Bereich Korruption. Geschenke annehmen und dafür Gefallen für die Sponsoren durchführen.

Medien nutzen, aber nur solange es ihm dient, wehe sie stellen sich gegen ihn.

Dieser Mann hat das oberste Amt im Staat dermaßen beschmutzt, er sollte sich was schämen.
Wenn man unseren Bundespräser jetzt sieht, dann sieht man nur noch den Clown der korrupt ist.
Er soll endlich zurücktreten und sich irgendwo verkriechen.
Die 200k Ehrensold kriegt er doch eh bis lebensende, also soll er endlich verschwinden.
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10.01.2012 13:10 Uhr von Pssy
 
+6 | -2
 
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Die ganze Aktion ist eh nur dazu da, um von Europa abzulenken.

Oh mein Gott, er hat Geld angenommen!
Dass uns allen in der Zeit Geld in sehr, sehr großer Menge abgenommen wird, will ja keiner wissen...
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10.01.2012 13:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -1
 
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Steht der Bundespräsident dem EMS im Weg? @Pssy - möglicherweise richtig erkannt...

Folgende News nun als Posting, das sie von Checker "Matin" mit der nicht wirklich tiefsinnigen Begründung „Quelle fragwürdig, da sie weniger als drei Monate lang berichet“, abgelehnt wurde.

Zugegeben, die Quelle war nicht BILD oder Promiflash - daher folgelogisch unseriös, da die Seite sich speziell mit der jüngsten Wulff-Kampagne auseinandersetzt.

Wie ich meine, ein trauriger Rückschlag in Sachen gebotener Meinungspluralität, welche sich SN ursprünglich doch eigentlich auf die Fahnen schreiben wollte und nun doch zum Handlanger der monopolistischen Hofpresse avanciert?

Hier also die News als Posting: (Quelle: http://is.gd/...)

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Wulff-Bashing und Euro-Rettung: Steht der Bundespräsident dem EMS im Weg?

Beobachter halten einen Zusammenhang zwischen der jüngsten Medienkampagne gegen Christian Wulff und der 2011 mehrfach geäußerten Kritik des Bundespräsidenten am verfassungsrechtlichen Kurs Berlins in der Eurofrage für nicht unwahrscheinlich.

Wulff hatte in einer September 2011 gehaltenen Rede zum 60-jährigem Bestehen des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vor dem Entzug der Beiteilungsrechte des Parlaments gewarnt. Wichtige Entscheidungen würden unter dem Vorwand der Dringlich- und Alternativlosigkeit immer häufiger auf externe Kommissionen ausgelagert.

Vor dem Hintergrund der beabsichtigten Verlagerung der Budget-Hoheit nach Brüssel sowie der Aussage des BVG-Vorsitzenden Andreas Voßkuhle "mehr Europa lässt das Grundgesetz kaum zu", drohe Wulffs Forderung nach einer Verfassungsrevision zu einem politischen Hindernis auf dem Weg zum EMS zu werden.
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Angesichts dieses Spiegel-Artikels vom 24.08. (siehe: http://is.gd/...) zu der Lindauer Rede Wulffs in der Tat kein unwahrscheinlicher Einwand.

Wulff verhält sich auffällig bedeckt in Sachen Euro-Euphorie, so dass man mittlerweile schon mehrfach den alten Schmidt als Volkspädagoge wiederholt rekrutieren musste, um das Volk von der vermeintichen „Alternativlosigkeit“ der absehbaren Transfer-Schuldenunion zu überzeugen. Die oben genannte Quelle ergänzt Gesagtes eindrücklich.

Andreas Voßkuhle: "Mehr Europa lässt das Grundgesetz kaum zu" - hier nochmal zur Erinnerung der Link zum FAZ-Bericht vom 25.09.2011: http://is.gd/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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10.01.2012 13:51 Uhr von Weedysmoker
 
+7 | -0
 
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Traurig: wie wir Bundesbürger und "unsere" Politiker solch einem Treiben zuschauen.
Da wird betrogen, besch....., geschmiert und wir lassen uns das Schmiergeld auch noch aus der Tasche ziehen.
Abdanken und fertig.....allerdings würde ich seinen Rentenbezug auch kürzen. Aber mit so etwas hat man ja keine Chance, denn ne Petition gegen nen Rentenanspruch von Guttenberg ist auch vom Bundestag auch abgelehnt worden, obwohl er meines Erachtens nach den Rentenanspruch durch vortäuschung falscher Tatsachen erwirtschaftet hat.

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