Kosten des Euros: Wolfgang Schäuble plant Überlistung der eigenen Schuldenbremse
Einsam plädiert die Bundesregierung in der Eurozone für eine verbindliche Schuldenbremse nach dem Vorbild Deutschlands. Selbige scheint Berlin jedoch nun im Wege zu stehen und Wolfgang Schäuble arbeitet nach einem Bericht der BILD-Zeitung bereits an einer Überlistungsstrategie für die Zeit nach ihrem Inkrafttreten.
Demnach soll für den Fall der Verletzung der Schuldenbremse ein Schuldentilgungsplan vorgelegt und durch den Bundestag verabschiedet werden. Ab 2016 sieht die Schuldenbremse eine maximale Neuverschuldung von zehn Milliarden Euro vor, doch die Rettungskosten für den Euro drohen aus dem Ruder zu laufen.
Insbesondere das öffentliche Eingeständnis einer griechischen Pleite, der Austritt Griechenlands aus dem Euro-Verbund sowie weitere Bankenstützungsprogramme in den kommenden Monaten drohen den Bundeshaushalt zu sprengen.