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Christian Wulff: Weiterer windiger Geschäftsmann taucht in Freundesliste auf

Bei der Wahl seiner Freunde hat Christian Wulff in der Vergangenheit offenbar kein glückliches Händchen bewiesen. Nach Recherchen der ARD unterhielt Wulff eine fragwürdige Beziehung zu dem windigen Geschäftsmann Ali Memari Fard.

Fard gehörte auch mehrfach der Wirtschaftsdelegation Christian Wulffs an. Gegen den Geschäftsmann ermittelt mittlerweile die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Betrug und Insolvenzverschleppung. Auf Veranstaltungen von Fards Unternehmensgruppe Cemag war Wulff als Gastredner eingeladen.

Dort lobte er das Unternehmen Fards aufs Äußerste: "Jetzt können Sie damit rechnen, dass nicht mehr jede vierte Woche ein Fest bei Cemag stattfindet, sondern dass wir noch häufiger eingeladen werden von Ali Memari Fard, weil er weiß, dass gerade in der Krise auf Netzwerke, auf Verbindungen, auf Gespräche gesetzt wird."


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Partner, Christian Wulff, Verbindung, Geschäftsmann
Quelle: www.welt.de
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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2012 08:38 Uhr von s3xxtourist
 
+15 | -3
 
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In der Quelle sind noch einige andere interessante Zitate zu finden. Da Fard offenbar auch Hotels in der ganzen Welt besitzt, würde es mich nicht wundern, wenn da der nächste unbezahlte Luxusurlaub zum Vorschein kommt... ;-)
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10.01.2012 08:44 Uhr von dasbrot85
 
+8 | -58
 
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10.01.2012 08:50 Uhr von usambara
 
+27 | -1
 
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beste Kontakte in den Nahen Osten...die Firma wurde auch wegen Geldwäsche und Waffenhandel durchsucht.
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10.01.2012 08:55 Uhr von Alh
 
+21 | -7
 
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OMG: noch mehr Dreck am Stecken als man ahnt.
Denke ich auch, dass das was wir jetzt scheibchenweise serviert bekommen nur die Spitze eines Eisberges ist.
Und nochmal: Weg mit Wulff! Weg mit Wulff!!
Er hat dieses Amt aufs Äußerste entwürdigt und hat sofort seinen Stuhl zu räumen.
Kein Wunder gröhlt dieser Typ rum, dass ein Islam zu D gehören soll.........elendiges, korruptes Politikergesindel.
Die Huren der Wirtschaft. Pfui Teufel!
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10.01.2012 08:55 Uhr von DerS
 
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@dasbrot: Ist das dein Ernst? Bist du wirklich der Meinung, dass er rein gar nichts getan hat?
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10.01.2012 08:58 Uhr von Kodiak82
 
+23 | -3
 
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@DasBrot: Ich weiß nicht in welcher Bananenrepublik du lebst, aber hier nenne ich das was unser höchsten Würdenträger macht / gemacht hat:

KORRUPTION !!!

Und jeder der das anders nennt und ihn deckt hat genauso Dreck am Stecken. Kein vernünftiger Mensch wird glauben dass unser toller Volksverräterpräsident all diese Gefälligkeiten und tollen Geschenke nur so bekommen hat.

Der Mann muss weg !!!

[ nachträglich editiert von Kodiak82 ]
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10.01.2012 09:09 Uhr von DerMaus
 
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Wer versucht die Pressefreiheit einzuschränken (und wenn es nur die der Blöd-Zeitung ist) hat auf dem Platz des Bundespräsidenten nichts verloren.
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10.01.2012 09:29 Uhr von Wompatz
 
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@dasbort85: DU erinnerst mich an den einen Typen, der vor der Kamera geheult hat und gesagt hat, wir sollen Britney Spears in Ruhe lassen....;-) Machst du bitte auch so ein Video für Wulffi?

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Wompatz ]
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10.01.2012 09:31 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -3
 
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Pressefreiheit und Bloedzeitung immer so ne Sache, wenn ich die Mittel haette, diese Zeitung einzustampfen, ich wuerde sie nutzen. Sie arbeitet viel zu sehr Meinungsbildend und ist alles andere als Objektiv und kann von Aussen gelenkt werden.
Daher sehe ich auch diese Kampagne immer noch mit einem kritischen Auge, so dass ich nur hoffen kann, dass zumindest ein Grossteil wirklich wahr ist und ein kleiner Teil, der mir belanglos erscheint, was Wulffs Frau angeht zum Beispiel, hoffentlich auch folgenlos bleibt.
Solange der Rest der Wahrheit entspricht und das entsprechende Folgen nach sich zieht, ist das schon legitim.
Die Frage ist nur, haetten andere Zeitungen/Medien dieses Thema auch aufgegriffen oder hat Springer die Finger soweit ueberall drinn, dass man sich genau ueberlegen muss, ob man sie als Freund oder Feind haben moechte..

Was dasBrot und Konsorten angeht...ihr akzeptiert auch weiterhin die Tatsache, dass offensichtlich korrupte (Wulff, Schroeder, Westerwelle und Co, die ihre WirtschaftsFREUNDE und zukuenftigen Arbeitgeber mit auf Reisen nehmen) und offensichtlich unfaehige (Guttenberg, Roesler, Merkel und Co) Politiker weiterhin am laengeren Hebel sitzen und das vom Volk wohlwissen toleriert wird? Na denn viel Spass...
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10.01.2012 09:34 Uhr von -canibal-
 
+3 | -7
 
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Stück um Stück: kommen die kleinen Geheimnisse ans Tageslicht...

gestern wars der Baukredit....
heute die Verbindung zur arabischen Unterwelt....
....morgen hat er ein uneheliches Kind mit einer Prostituierten....
übermorgen wurde er als 12jähriger erwischt wie er bei Oma Bolte im Laden um die Ecke Bonbons geklaut und auf dem Pausenhof fürs Doppelte verkauft hat...
und zu guter letzt...es soll auch mal sexuelle Übergriffe auf eine Stute in einem Pferdegestüt in der Nähe von Hamburg gegeben haben, aber da wurde damals wild herumspekuliert und genaues wusste nie irgendjemand...ausser der Bildzeitung, die von Anfang an alles wusste und bis heute geschwiegen hat...uswuswusw...blablabla...^^^^
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10.01.2012 09:36 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+18 | -1
 
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Wulff MUSS weg !!! Wulff ist kein Mann des Volkes sondern der Industriellen und Wirtschaftsbonzen.

Als nds. Ministerpräsident gehörte er dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG an,
er setzte sich für die Atomlobby ein, indem er sich für die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke einsetzte,
ließ sich gerne neben Wirtschaftsgrößen wie Carsten Maschmeyer (von dem lässt man sich auch gerne mal den Wahlkampf finanzieren),
Egon Geerkens – der auch gerne mal nen günstigen BW-Bank-Kredit für ihn aushandelt,
oder Wolf-Dieter Baumgartl (dem Talanx-Aufsichtsrat von dem man sich auch gerne mal in den Urlaub einladen lässt) ablichten.

Das alles passt wunderbar zu seinem Auftritt bei „Studio Friedman“ - dort verteidigte er die überhöhten Managergehälter in einer Rhetorik, die einen rot werden lässt.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie er 2000 gegen den damaligen Bundespräsidenten Rau wegen der Düsseldorfer Flugaffäre gewettert, dafür aber 2009 bei einem Air-Berlin-Flug gerne eine kostenlose Hochstufung in die teurere Businessklasse angenommen hat.

Der größte Witz war die ARD-Berichterstattung während der Wahl zum Bundespräsidenten.
Es gab eine heitere und freudige Stimmung in der Menschenmenge vor dem Reichstagsgebäude, nachdem es in den ersten beiden Wahlgängen nicht gelungen ist, die nötige Mehrheit für Wulff zu beschaffen. Nachdem dann nach dem 3. Durchlauf endlich klar war, dass Wulff der neue Bundespräsident werden würde, war die Stimmung in der Menschenmenge eher verhalten, so nach dem Motto: „Musste ja so kommen.“ Weil aber solch eine Stimmung nicht zu der Wirkung passte, die man bei der ARD erzeugen wollte, blendete man kurzerhand die Freudenstimmung nach einem der vorangegangenen Wahlgänge ein – und tat so, als handele es sich hierbei um eine Live-Übertragung.

Und zu guter Letzt versuchte er auch noch die Pressefreiheit von BILD und Welt am Sonntag zu unterdrücken.

Der Typ ist korrupt und verlogen – und somit eine Beleidigung für das höchste Amt, das man in Deutschland bekleiden kann.

Er hat selbst die letzte Chance, endlich mal ein wenig Größe zu zeigen und zurückzutreten, verpatzt.
Sein Fernsehauftritt (bei dem er sich auch nicht der gesamten Presselandschaft stellen wollte – sondern nur ARD und ZDF) war das reinste auf die Tränendrüse gedrücke, das man sich nur vorstellen kann. Und vor ein paar Tagen der Auftritt eines befreundeten Ehepaares bei Jauch: Irgendwie scheinen die, die ihn rehabilitieren wollen, nicht begriffen zu haben, worum es hier geht: Niemand wirft ihm vor, dass er mal bei Freunden übernachtet. Hier ist der Versuch unternommen worden, die Sachen zu überblenden, indem man ihn von der „bodenständigen und menschlichen“ Seite zeigen wollte. DAS, lieber Präsident, ist misslungen!

Joachim Gauck hätte das Amt sicherlich mit mehr Würde führen können.
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10.01.2012 09:45 Uhr von -canibal-
 
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@Abdul_Tequilla: *Der Typ ist korrupt und verlogen*....sign!
...rhetorisch geschliffene Blenderei...
das ist das, was ich eigentlich immer gesehen habe von diesem Wichtel...Staffage
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10.01.2012 10:04 Uhr von machi
 
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Korruption: Korruption an Staatsbeamten ist in Deutschland kein Straftatbestand.
Frontal21 hat da schon vor Jahren ermittelt und mal versucht rumzufragen warum ein solches Gesetz immer noch nicht im Bundestag ist und verabschiedet wird. Offenbar gibt es da auf breiter Front Widerstand gegen.

@Vorredner:
Natürlich ist er korrupt und ein Schmierlappen, aber das wusste man ja vorher schon (also dass er ein Schmierlappen ist, dass er korrupt ist konnte man nur ahnen).
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10.01.2012 11:12 Uhr von Klecks13
 
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@ machi: "Korruption an Staatsbeamten ist in Deutschland kein Straftatbestand."

Jein.... Es gibt auch für Staatsbeamte den Straftatsbestand der Vorteilsnahme. Das Problem dabei: Man muss erst beweisen, dass es auf Gegenseitigkeit beruhte, also für jede Gefälligkeit / jedes Geschenk auch eine Gegenleistung erbracht wurde.
Und genau da wird´s schwer. Politiker in Spitzenpositionen achten bei den gewünschten politischen Entscheidungen schon sehr darauf, dass keine direkte Bevorzugung ihrer "Freunde" nachweisbar ist. Da werden dann Gesetze zwar allgemein gültig formuliert, im Detail aber so zugeschnitten, dass gewisse Leute mehr davon haben als die Allgemeinheit.
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10.01.2012 12:12 Uhr von WalterJoergLangbein
 
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Immer schlimmer! Es ist zu befürchten, dass noch so mancher "Geschäftsmann" der dubiosesten Art als Freund von Herr Wulff geoutet wird. Der Skandal weitet sich aus...
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10.01.2012 12:28 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Freundesliste? Wo gibtsn die zu kaufen? Alter, führt der echt ´ne Freundesliste? In seinem Tagebuch oder was? ^.^

Ich würd´ ja gern mal die Freundesliste von der Merkel, Sarkozy oder Obama sehen ^^
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10.01.2012 12:41 Uhr von Kappii
 
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am schlimmsten: und traurigsten an der Sache, finde ich, dass Wulff sich überhaupt zur Wahl des Bundespräsidenten hat aufstellen lassen. Ich meine, er wusste selber, dass sein Freundeskreis zumindest den Anschein erweckt als sei er käuflich/nicht unabhängig.

Denn selbst, wenn viele diese Freunde, schon seit Jahren mit ihm befreundet sind und es sich wirklich nur um Freunde im eigentlichen Sinne handelt, hätte ihm klar sein sollen, dass Politiker mit solchen Beziehungen, dem Amt des Bundespräsidenten nur schaden können.

Und das ist für mich der Knackpunkt, jemand der weiß dass er für das Amt ungeeignet ist und sich dennoch zur Wahl aufstellen lässt, ist einfach nicht mehr vertrauenswürdig.
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10.01.2012 13:07 Uhr von JesusSchmidt
 
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todesstrafe auf korruption! einfache probleme erfordern einfache lösungen.

:)
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10.01.2012 13:16 Uhr von Weedysmoker
 
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@ das Brot: Kein Problem, würd ich gerne machen, wenn er denn endlich abdankt und seine schmierigen Kollegen mitnimmt......
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10.01.2012 16:01 Uhr von FranK.
 
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ihre position ausnutzen würden 90% aller Bürger, er hat nichts verbotenes gemacht ! Ein richtiger Präsident hätte den Schmierfinken in den Arsch getreten, gut das hat er versucht aber der Mob lässt sich ja von einer inhaltslosen Hetzkampange anfeuern und unterstützt kompromisslos die Seite die seit jahrzenten wirkliche Lügen verbreitet. Da muss ein Präsident angekrochen kommen und 400 persönlichste Fragen beantworten, lächerlich für Deutschland !!
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10.01.2012 18:15 Uhr von Klecks13
 
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@ FranK. "ihre position ausnutzen würden 90% aller Bürger"

Richtig. Weshalb auch nur wenige aus den restlichen 10% für ein derart hohes Amt geeignet sind.

"er hat nichts verbotenes gemacht !"

Du bist genauso ein Schnellspanner wie Wullf selbst und alle anderen, die ihm hinterher hecheln. Es geht nicht darum, ob es verboten war, es geht um den moralischen Hintergrund und um den Umgang damit!

Das Amt des Bundespräsidenten ist die höchste Repräsentätion Deutschlands, jede Verfehlung des Amtinhaber hat auch Auswirkungen auf das Ansehen unseres Landes. Zudem hat ein Bundespräsident weit mehr Vorbildfunktion als jeder andere Politiker. Er repräsentiert nicht nur die rechtlichen sondern noch viel mehr die moralischen Werte dieses Landes; er ist gewissermaßen die Statue auf dem Sockel, die die Fahne dessen hoch hält, was wir Anstand nennen.

Entsprechend hat sich der Amtsinhaber zu verhalten: Er darf vor allem moralisch nicht angreifbar sein. Und wenn ihm doch mal ein Fehltritt passiert ist -wir sind ja alle nur Menschen- dann hat er dafür einzustehen und notfalls die Konsequenzen zu tragen. Das ist er der Würde seines Amtes schuldig und nebenbei auch die einzige Möglichkeit, seine eigene zu erhalten. Was Wullf dagegen treibt, ist schlicht unwürdig; sich in einem solchen Fall auf eine rein juristische Position zurückzuziehen ist zutiefst unanständig.

Rechtlich ist Wullf weder für den Kredit noch für den Urlaub zu belangen; zumindest nicht, solange seine "Freunde" keinen erkennbaren Vorteil daraus ziehen konnten.
Die Umstände und das Verhalten in diesen Punkten sind moralisch allerdings höchst fragwürdig. Das Fängt damit an, dass er von Anfang an alles zur Verschleierung dieser Gefälligkeiten getan hat, geht über sein Verschweigen als er es eigentlich hätte offenlegen müssen bis hin zum scheibchenweisen Eingestehen, erst nachdem es bekannt wurde und immer nur so viel, wie er nicht mehr abstreiten konnte. Das alles hinterlässt einen sehr schalen Beigeschmack.

Hätte Wullf alles bereits als Ministerpräsident offengelegt -wie er es eigentlich hätte müssen- dann wäre das Thema schnell gegessen gewesen. Die Opposition hätte ein paar Tage versucht, das ganze hoch zu spielen, was aber keiner besonders ernst genommen hätte. Die ganze Geschichte wäre als normaler Umgang unter Freunden angesehen worden, den niemand zu verschweigen braucht.
Selbst wenn er nach den ersten Berichten gleich die Karten auf den Tisch gelegt hätte, wäre der Skandal nur ein Sturm im Wasserglas gewesen. Der Springer-Presse wäre die Munition ausgegangen, noch bevor sie richtig hätte loslegen können.

Mit seiner Salamitaktik vermittelt er aber das Gefühl, dass das nur die Spitze des Eisbergs war und er noch viel mehr, evtl. auch juristisch nicht ganz so sauberes, zu verbergen hat. Dass er dazu noch versucht, mit Drohungen eine weitere Berichterstattung zu unterdrücken, verstärkt nicht nur dieses Geühl sondern wäre schon für weit niedrigere Amtsträger unanständig, für einen Bundespräsidenten ist es ein unverzeiliches Verhalten. Sich dann noch an seinem Amtsstuhl festkrallen und sich als armes kleines Opferlein hinzustellen, das ja nichts illegales getan hat, vermittelt nicht den Eindruck eines diesen Amtes würdigen Menschen. Es ist eher das Bild eines kleinen, wenig geschickten Gauners, den man erwischt hat.

Ich bin wirklich kein besonders konservativer Mensch. Aber ein solches Verhalten im höchsten Amt dieses Landes zu tolerieren käme für mich einem moralischen Offenbarungseid Deutschlands gleich. Mit Anstand ist es in unserer Politik sowieso nicht mehr weit her. Aber damit würden wir den letzten Rest davon auch noch aufgeben.

Ein Bundespräsident hat Souveränitat und Rückrat zu zeigen, für seine Werte einzustehen und zumindest in Sachen Anstand ein gutes Stück konservativ zu sein. Bei Wullf ist nichts davon zu erkennen, am allerwenigsten Rückrat und Anstand.
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10.01.2012 18:41 Uhr von FranK.
 
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@Klecks13: keiner der dort in Berlin rumsitzt hat eine komplett reine Weste, sonst wär er niemals dort angekommen ! Wo soll das aufhören als nächstes bekommt irgendwer mit das die Merkel einen günstigen Kredit bekommen hat, sie will natürlich der Presse nicht alles zum zerreissen und hirnlosen aufbauschen auf dem goldenen Tablett präsentieren und schwupps ist sie auch nicht mehr haltbar ??
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11.01.2012 09:38 Uhr von Klecks13
 
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@ FranK. *seufz* nochmal zum gaaaanz laaaaangsam lesen und dann hoffentlich verstehen:

Es geht nicht darum, ob er völlig frei von Altlasten ist; das ist so gut wie keiner. Es geht um die Art und Weise, wie er damit umgeht, und die ist definitiv eine Zumutung!

War es nicht Wulff selbst, der einmal schonungslose Offenheit von einem Bundesspräsidenten gefordert hat? Hätte Wulff gleich mit offenen Karten gespielt, dann wäre die Kampagne ins Leere gelaufen und er stünde souverän darüber. Mit seiner Salamitaktik hat dagegen jeder das Gefühl, da steckt mehr dahinter als er zugeben will. Das alleine kratzt schon gewaltig am Image seinens Amtes.
Dass er dann noch versucht, mit Drohanrufen eine weitere Berichterstattung zu unterdrücken, disqualifiziert ihn endgültig als Bundespräsidenten.

Mit seinem Verhalten schadet er seinem Amt und damit auch dem Ansehen Deutschlands. Wenn er nur noch ein bisschen Anstand hätte, würde er die Konsequenzen ziehen. Das haben abdere vor ihm schon aus weit geringerem Anlass getan, um das Amt zu schützen.
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13.01.2012 07:42 Uhr von NinoSiegburg
 
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was soll das: Theater ?

Wulff -> Rücktritt weil Scheiße gebaut und gut ist.

Jeder normal sterblich könnte sich sowas nicht erlauben...

Schafft den Scheiß Promi Bonus endlich ab....Wer Fehler macht soll dafür bezahlen egal ob Politiker oder nicht.

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