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Köln : Richterin erhält zündfähige Briefbombe - Durch Polizei entschärft

Köln - Am Montag ist im Kölner Amtsgericht ein blauer Brief ohne Absender eingegangen. Adressiert war er an eine Richterin des Zivilgerichts.

Die Mitarbeiter der Poststelle des Gerichts öffneten den Brief ein kleines Stück und konnten einen Metalldraht im Inneren erkennen.

Daraufhin informierten sie die Polizei, welche den Kampfmittelräumdienst verständigte. Dieser entschärfte die Bombe. Im Umschlag soll sich weißes Pulver und eine elektrische Sprengvorrichtung befunden haben.


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WebReporter: jospaghetti
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Richter, Entschärfung, Briefbombe
Quelle: www.spiegel.de

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10.01.2012 11:08 Uhr von custodios.vigilantes
 
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das Foto ist vom 21.01.2009: und zeigt die Attrappe einer Briefbombe:

http://www.kleinezeitung.at/...

Diese ähnelt der Briefbomben von Franz Fuchs:

"Von 1993 bis 1997 verübte der mutmaßliche Einzeltäter Franz Fuchs im Namen einer sogenannten "Bajuwarischen Befreiungsarmee" (BBA) rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Anschläge durch zahlreiche Brief- und Rohrbomben. Opfer und Adressaten der Bombenanschläge waren Migranten, Angehörige der österreichischen einheimischen Minderheiten sowie Personen und Organisationen, die sich in diesen Bereichen engagierten. Die Anschlagserie forderte vier Todesopfer, 15 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Bei einer Verkehrskontrolle durch Gendarmeriebeamte am 1. Oktober 1997 – zufällig der Tag des Beginns der Rasterfahndung in Österreich – zündete Fuchs eine Rohrbombe, weil er glaubte, man hätte ihn entlarvt. Der Selbstmordversuch schlug fehl, trennte ihm jedoch beide Hände ab und verletzte die Beamten teilweise schwer.

Bereits am ersten Verhandlungstag blockierte Fuchs den Prozessbeginn durch unentwegt skandierte Parolen, wie etwa „Es lebe die BBA!“ und ausländerfeindliche Hasstiraden.

Am 10. März 1999 fällte der Schwursenat sein Urteil in Abwesenheit des Angeklagten. Franz Fuchs wurde wegen vierfachen Mordes sowie zahlreicher Mordversuche und Körperverletzungen zu einer Freiheitsstrafe auf Lebensdauer verurteilt. Gleichzeitig wurde seine Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher angeordnet.

Am 26. Februar 2000 beging Fuchs in seiner Zelle in der Justizanstalt Graz-Karlau Suizid, indem er sich mit dem Kabel seines Rasierapparates erhängte. Zum Zeitpunkt seines Selbstmordes verfügte Franz Fuchs über zwei Plastik-Prothesen anstelle seiner fehlenden Arme"

Quelle: Wiki http://de.wikipedia.org/...

Zur News:
Die Dame in der Poststelle hat sich bestimmt zu Tode erschrocken. Pakete ohne Absender sollte man mit grösster Vorsicht behandeln.

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]

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