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"So viel Hitler war selten": Neues Buch beschreibt die Banalisierung des Bösen

Adolf Hitler ist in unseren Medien, unserer Sprache immer noch allgegenwärtig. Das Magazin "Der Spiegel" wuchtet ihn immer noch aufs Titelbild und beim Online-Versandhaus Amazon bekommt man 20.802 Treffer.

Der Journalist Daniel Erk hat sich diesem Phänomen in seinem Buch "So viel Hitler war selten" angenommen und beschreibt darin die Banalisierung des Bösen.

Zu finden sei diese in alltäglichen Redewendungen wie zum Beispiel "Ab 22:35 Uhr wird zurückgesoffen" oder "Du alter Rechtschreibnazi!".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Adolf Hitler, Literatur, Alltag
Quelle: wissen.dradio.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2012 14:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+27 | -7
 
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Klar Soviel Türkei war selten: "Bei RTL wird doch alles getürkt!"

Soviel Gott war selten: "HimmelHerrgott nochmal!"

Soviel Asterix war selten: "Beim Theutates!"

Soviel Cäsar war selten: "Ich kam, ich soff, ich fiel untern Tisch!"

Soviel Bäckerei war selten: "Mach das nochmal und ich Semmel dir eine!"

Soviel Brüderliebe war selten: "Ey! Produzier mich ned, sonst hol isch mein Brüder!"


Promotion für ein unnützes Buch?
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09.01.2012 14:33 Uhr von architeutes
 
+3 | -9
 
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Dann dürfen wir in Zukunft am besten nicht mehr den Nahmen
aussprechen , aber dann wirft mann uns vor die Vergangenheit zu ignorieren . Ja was den nun ?????
Vieleicht möcht uns Herr Erk auf sein Buch aufmerksam
machen , wo die Lösung drinnsteht
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09.01.2012 17:28 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Trotzdem verdienen sie alle Kohle mit dem: böhmischen Gefreiten, inklusive des Journalisten der da jetzt sein Buch promotet.
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09.01.2012 18:41 Uhr von ThehakkeMadman
 
+1 | -2
 
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Nur 20741 Treffer: bei Amazon. Kein guter Tag für Banadolf Hitler :(
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09.01.2012 19:19 Uhr von Failking
 
+8 | -0
 
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ja ja: weil es unamerikanisch und politisch unkorrekt ist, die Amis als massenmordende Kriegstreiber, und folternde Tyrannen bloßzustellen, wird das beliebteste Feindbild immer wieder neu aus dem Keller geholt, auch von unseren Nachrichtensendern und der Boulevardpresse. 4-5 ermüdende "Dokus" jede Woche, errinnern an "unsere" historische Schuld, während der Verfassungsschutz die NPD leitet, Killer-Nazis beschützt und finanziert, um eine Politik der Spannung aufrecht zu erhalten, und um die Meinung der Bürger EU-gemäß weichzuspülen.
Denn wir sind SCHULD und müssen dafür bezahlen, für immer. AMEN
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09.01.2012 21:37 Uhr von buluci
 
+0 | -2
 
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Hitler, Adolph: Hitler ist schon längst ein Mythos, wer das abstreitet ist blind. Ich habe in der Vergangenheit beispielsweise häufig mit "Arabern" gesprochen, die eine hohe Meinung von Herrn Hitler äußerten. Dabei ist das eigentliche Problem nicht mal die Mystifizierung des Herrn Hitler, da dieser lediglich als Galionsfigur benutzt wird. Es ist dasselbe, wie damals. Dahinter breitet sich der Faschismus aus und wir stellen fest, daß der schon wieder omnipräsent ist in unserm zunehmend versklavten Dasein innerhalb der sogenannten Demokratie. Die Hitlerfigur dient da lediglich der Ablenkung. Geherrscht wird heutzutage viel diffiziler unter dem Deckmantel welcher Regierungsform oder Religion auch immer. Es ist ja weithin bekannt, daß auch damals schon der Vatikan den Faschismus gestützt hat.
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10.01.2012 10:27 Uhr von Akaste
 
+0 | -0
 
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schön wenn man Feindbilder hat: und vorallem so einen tollen Sündenbock, Hitler war und ist nicht das Problem, der war nur ein armer kranker Mann der eigentlich zu bedauern ist. Das Problem waren doch die die auf ihn und hörten und den Befehlen gedankenlos Folge leisteten.

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