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Entfernung der PIP-Implantate sollen die Kassen zahlen

Das Bundesgesundheitsministerium hat verkündet, dass die Krankenkassen die Kosten für die Entfernung der PIP-Brustimplantate übernehmen müssen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte äußerte zuvor, dass von den Implantaten, auch wenn sie nicht reißen, eine Gefahr ausgehe.

Eine Sprecherin des Ministeriums sagte weiter, dass die Patienten einen Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen hätten, wenn von den Implantaten eine Gefahr ausgeht. Ob die Kissen aus medizinischen oder ästhetischen Gründen eingesetzt wurden spiele dabei keine Rolle.

Allerdings hat die Barmer GEK bereits verkündet, dass sie nicht in jedem Fall für die entstehenden Kosten aufkomme. Wenn es sich bei den Implantaten um rein aus ästhetischen Gründen eingesetzte handelt, würde die Kasse die Kosten nicht übernehmen. Man müsse den Einzelfall prüfen, so ein Sprecher.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Entfernung, Implantat, PIP
Quelle: www.tagesschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2012 17:39 Uhr von Borgir
 
+25 | -4
 
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Ich denke, dass eine Implantation von solchen Silikonkissen immer ein Risiko besteht. Das weiß auch eine Frau, die es aus rein ästhetischen Gründen hat einsetzen lassen. Sprich: Sollen sie selbst zahlen.
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08.01.2012 17:48 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -33
 
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08.01.2012 18:02 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -24
 
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08.01.2012 18:11 Uhr von SNnewsreader
 
+16 | -3
 
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Wenn! das keine "rein kosmetische OP" war, so ist es richtig das die Kassen in Vioreistung gehen.

Kosmetische OP sollen die doch einklagen von dem Typ.

Ich werde es erfragen und sogar klagen, wenn diese von uns bezahlt werden.

Ich bezahle für eine "Krankenkasse und ganz bestimmt nicht für eine "Kosmetikkasse".
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08.01.2012 18:50 Uhr von ted1405
 
+12 | -3
 
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Irgend eine französische Firma baut Riesenscheiße und unsere Krankenkassen sollen dafür aufkommen?

Da sag´ ich aber mal sowas von "Nö!"

Richtig wäre:
Unsere Krankenkassen übernehmen in allen Fällen die Kosten für den Austausch und verdonnern die Hersteller dieses Mists gerichtlich zur Kostenübernahme.
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08.01.2012 20:23 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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@Bleissy: Sie wurden vorher auf das Risiko hingewiesen das ein Hersteller anstatt med. Silikon einfach Bausilikon benutzt und das es deswegen zu Krebs kommen kann?

Wow du scheinst erkenntnisse zu haben.

Im übrigen ist keine BrustOp mit Silikonkissen notwendig, jede ist kosmetischer Natur.
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08.01.2012 22:25 Uhr von ted1405
 
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@globi: aha ...
und nur, weil mir dieses (zugegeben nicht unbedeutende) Detail mit der Insolvenz entgangen ist fühlst Du Dich genötigt, mir so einen Spruch drücken zu wollen?
Danke, sehr freundlich von Dir.

Es ändert dennoch nichts an meiner Kernaussage, daß es richtig wäre, wenn der Hersteller den verbockten Mist wieder gerade rücken müsste.

Okay ... kann/will er nicht ... das ist zum Kotzen und ich kann nur hoffen, daß sie den Inhaber finden und für viele Jahre einbuchten.

Die hier häufiger zu lesende Forderung jeder solle seinen Schaden selbst tragen ist dennoch für´n Arsch: so ein Mist bleibt leider bereits viel zu oft am schwächsten Glied der Kette hängen und gerade die tragen wohl die geringste Schuld daran und haben meist die schlechtesten Möglichkeiten, den Schaden abzufedern.
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08.01.2012 23:44 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+2 | -2
 
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lol: keiner will zahlen wenn sie rausgenommen werden aber die meisten würden trotzdem dran nuckeln auch wenn sie sich beschwerren das sie zahlen mussten beim einbau .. is das geil

1. ihr zahlt das nicht ;) oder kann einer nachweisen wo genau euer geld für ausgegeben wurde??? nee na doof das
2. hallo lebensgefahr ihr wollt die frauen also verrecken lassen wieso auch helfen wegen ein paar kröten (wirft ein interssantes licht auf euren charakter)

3. das der herr kein geld mehr hat dürfte klar sein insolvent eben also werden die kassen ewig warten und das kostet auch geld da hinter her zu rennen .. aber dafür würdet ihr also zahlen

seltsame moral...
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09.01.2012 10:20 Uhr von scRs
 
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es ist überall das selbe Schauspiel: Ganze Branchen verbocken etwas und die Allgemeinheit darf es löhnen. Ob Banken oder Silikonhersteller... es NERVT
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09.01.2012 10:40 Uhr von maretz
 
+3 | -0
 
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lustig: wie schön die Leute das hier sehen... Selbst wenn eine Frau das gemacht hat weil die sich dann schöner findet - dann hat sie das einsetzen vermutlich schon selbst bezahlt. Dabei wurde ihr aber dann vom Arzt mit großer Sicherheit gesagt das dieses Zeug soweit sicher ist,... Dabei hat dann irgendein Institut die Kissen abgenommen - und gesagt das die sicher sind.... Jetzt stellen die aufmal alle fest: Ups, wir haben uns geirrt, die sind ja doch nich so sicher wie wir dachten... Warum soll die Frau das also jetzt bezahlen? Wenn dann müssten das die Ärzte bzw. die Hersteller übernehmen, wenn man die nicht drankriegt dann hat eben die allgemeinheit das Pech. Die alternative wäre das man die Krankenkassen komplett abschafft. Warum soll ICH denn zahlen weil sich jemand beim Sport (nicht mal extremsport) z.B. nen Arm bricht? ICH habe den Sport nicht angefangen... Warum muss ich mitzahlen wenn nen Autofahrer beim Unfall verletzt wird? ICH habe weder nen Fahrfehler gemacht (sofern ich nicht daran beteiligt war) noch habe ich demjenigen gesagt er soll sich in nen Blechkasten setzen und losfahren. Hätte ja auch zu Fuß gehen können... Ich finde garantiert für JEDEN Arztbesuch eine Begründung warum ICH dafür nicht zahlen müsste weil ich damit ja nix zu tun habe... andersrum heult aber jeder rum wenn er denn beim Arzt noch 10 Euro zahlen muss weil das eh alles so teuer is...

Von daher: Wenn sich ein Mädel meint die Brust vergrößern lassen zu müssen dann is klar das die das erstmal selbst zahlt sofern es nur wegen schönheit o.ä. ist. Wenn die das aber dann beim zugelassenen Arzt macht, das Implantat selbst auch zugelassen ist und NACHTRÄGLICH festgestellt wird das es doch nich soo sicher war - dann müssen wohl auch alle zahlen. Denn die kann da auch nix für - oder wer hier versteht alles was einem der Doc erzählt und kann das sicher bewerten?
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09.01.2012 10:48 Uhr von scRs
 
+1 | -2
 
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@maretz: Was ein dämlicher Vergleich.

Ein chirurgischer Eingriff ist im Fall einer Brustvergrößerung lediglich ein kosmetischer Eingriff. Anders natürlich bei rekonstruierenden Eingriffen nach einem Unfall.

Dies mit einem Knochenbruch im Sport zu Vergleichen ist nicht nur völlig daneben, sondern auch falsch. Allgemein ist bekannt das Sport für Körper und Geist sehr positiv ist.

Auch beim Autofahrer ist dieser Vergleich dämlich, da der Straßenverkehr auch als Nicht-Autofahrer immer ein Unfallrisiko bietet, welches ich (im Gegensatz) zu einer BrustOP nicht (oder oftmals wenig) beinflussen kann.
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09.01.2012 12:30 Uhr von Peter323
 
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silikonkissen: unterliegen umfangreichen Prüfungen bei der Zulassung und wurden sogar TÜV geprüft.

Darauf sollte man als Patient vertrauen können!

Staat und der TÜV haben bei der Zulassung gepfuscht und nicht ordnungsgemäß geprüft, daher sind die Kosten anstandslos zu tragen und nicht auf die Patienten abzuwälzen, die auf diese Prüfungen vertraut haben.

Es wäre ein leichtes für die Zulassungs-Prüfer gewesen, dass Bausilikon zu identifizieren...
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09.01.2012 12:47 Uhr von scRs
 
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@Peter323: Was der TÜV prüft, und was der Hersteller im Endeffekt zusammenbackt sind zwei unterschiedliche Dinge, das sehe ich jeden Tag in meinem beruflichen Alltag im Elektrobereich.

Ginge es nach den VDE Normen könnte man ganze Bürolandschaften wegreissen, weil diese nicht valide bebaut wurden.

In dieser Geiz ist GEIL Gesellschaft wundert mich das allerdings auch nicht. Wer billig käuft, käuft immer zweimal - oder stirbt sogar daran.

Ein schönes Zitat von Rushkin erinnert mich stets an das wichtige:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
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09.01.2012 13:06 Uhr von Peter323
 
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@scRs: Im medizinischen Bereich gelten viel strengere Vorschriften als auf dem Bau.

Der TüV und der Staat, der die Zulassung erteilt, sollten normalerweise regelmäßig (Zeitraum erstmal egal) Stichproben nehmen und da fällt Betrug immer auf.

Man fragt ja nicht beim Hersteller: Darf ich ein Implantat zwecks Prüfung erhalten ? Sondern holt sich das regulär über den normalen Vetriebsweg als "Arzt".

Du kriegst als Hersteller es einfach nicht hin, da massenhaft falsche Ware abzusetzen, die Prüfer checken das normalerweise, besonders bei solchen Verkaufszahlen nicht.

In dem Fall wurde einfach gepfuscht bzw. gar nicht geprüft und deshalb muss der TÜV und die Zulassungsstelle zweifellos zahlen, da die Patienten und die Ärzte auf diese Organe vertrauen können müssen.
Der einzige der was falsch gemacht hat, waren also diese Organe und diese müssen nun dafür latzen!

Krankenkassen sollen unkompliziert vorlegen und sich das durch die medizinischen Prüfungsorgane zurückgeben lassen.

Im Endeffekt sind diese Beträge einfach nur lächerlich im Gegensatz zu den ganzen Vorstands-Gehälter und Pensionen, die die Krankenkassen da zahlen und dann auch noch massenweise ?

Wenn sich hier einer über Verschwendung von Geldern bei Krankenkassen aufregt, weil ein paar OPs rückgängig gemacht werden, dem iss nicht mehr zu helfen. Wieviel Krankenkassen und damit auch Vorstände haben wir ?
Bitte an der richtigen Stelle anfangen zu sparen, niemand braucht über 150 Kassen und Vorstände und Verwaltungen, die alle dasselbe leisten...

zahlen sollen ja nichtmal die Krankenkassen, sondern nur vorlegen, die Prüfungsorgane sollen latzen!
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10.01.2012 22:41 Uhr von there4you
 
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wieso die Kasse? die Schönheits-OP (Silikonkissen implantieren)wird doch vorher von der Kasse gar nicht übernommen...warum sollte diese dann für eventuelle Folgeschäden(bzw OP,zu deren Verhinderung)aufkommen??

Wenn eine Frau komplexe wegen ihrer kleinen Brüste hat,braucht sie eher eine Therapie......es gibt genug Männer,die kleine Titten mögen!



[ nachträglich editiert von there4you ]
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17.01.2012 12:07 Uhr von Ingefisch
 
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in USA seit 12 Jahren verboten: Die haben die DRECK-Dinger einfach mal geprüft, und nicht wie der deutsche TÜV ihren Besuch 10 Tage vorher angemeldet.

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