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Altbundespräsident Horst Köhler meldet sich zu Wort

Altbundespräsident Horst Köhler hat sich auf einer CDU-Parteiveranstaltung in Meckenheim indirekt zur Affäre um Bundespräsident Christian Wulff geäußert.

"Politiker haben einen schweren Job. Wir sollten deshalb auch ein bisschen Verständnis haben, wenn es manchmal knirscht", sagte Köhler.

Köhler vermied auf der Parteiveranstaltung allerdings den Namen von Wulff zu nennen.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, CDU, Bundespräsident, Christian Wulff, Wort, Horst Köhler
Quelle: www.spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2012 17:50 Uhr von Noseman
 
+35 | -2
 
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Seh ich nicht so wie Köhler: Wenn jemand im Job einen Fehler macht - na klar kann das passieren.

Bei Politikern wäre ein Fehler z. B. das falsche Einschätzen einer Situation und/oder einer daraus resultierenden verkehrten Entscheidung.

Wulff hat aber keinen nur jobbezogenen "Fehler" gemacht*, sondern sich im persönlichen Bereich falsch verhalten. Also so in etwa, als wenn ein Fahrlehrer besoffen Auto fährt.

Und es dann nichtmal einräumen, sondern relativieren will und im Zuge dessen weitere Fehltritte begeht.

Charakterlich ungeeignet für den Job.

*= im Unterschied zu Köhler selbst. Dessen "Fehler", eine falsche (wenn überhaupt) Wortwahl bei der Amtsausübung war mMn verzeihbar und hätte keineswegs einen Rücktritt zur Folge haben müssen.
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08.01.2012 19:46 Uhr von Serverhorst32
 
+10 | -1
 
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Korruption, das Volk belügen und die Presse Korruption, das Volk belügen und die Pressefreiheit einschränken bzw. Journalisten bedrohen sind wohl keine Kleinigkeiten über die man mal wegsehen kann.

Aber klar ... ein CDU Politiker redet über einen anderen CDU Politiker natürlich nicht schlecht ... klar Eine Krähe hackt der anderen ... ihr wisst schon.
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08.01.2012 19:47 Uhr von meisterthomas
 
+10 | -0
 
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Politische Arroganz zerknirscht die Bürger: Auf das Knirschen hat Wulff aber mit der gleichen politischen Arroganz reagiert, wie damals schon Gutenberg. Anstatt mit all seinen Fehlern das Wagnis der Öffentlichkeit offen und ehrlich einzugehen, versuchte er seine Fehler zu vertuschen und klein zureden.

Es sind viel weniger seine Fehler als vielmehr seine herrschaftliche Arroganz, die mündige Bürger nicht mehr tolerieren wollen.
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08.01.2012 23:07 Uhr von Nothung
 
+4 | -0
 
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Horst soll seinen Fehler einsehen: und wieder das Amt des Bundespräsidenten übernehmen. Das wäre kostenneutral und würde Horsts Ansehen gut tun.

[ nachträglich editiert von Nothung ]
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08.01.2012 23:19 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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super wir haben auch schwere Jobs, aber wenn es bei uns so "knirschen" würde wie bei Wulff, säßen wir schon längst entweder im Knast oder beim Arbeitsamt, keinesfalls aber in einem Luxushäuschen.
Unsere Ferien würden wir dann auf dem Balkon im sozialen Wohnungsbau machen, nicht in der Karibik auf Kosten schwerreicher "Freunde".

Offensichtlich ist die Politik ein rechtsfreier Raum, wo "die hohe Arbeitsbelastung" sowohl Betrug als auch Korruption rechtfertigt. Man sah das bei Kohl, Guttenberg, Koch-Mehrin, nun bei Wulff- wieviel Verständnis soll man denn noch haben?
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09.01.2012 00:24 Uhr von 1234321
 
+1 | -1
 
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Aber nicht, wenn es um habgier und Geld geht! Da hört mein Verständnis auf.
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09.01.2012 05:34 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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schlimmer und eine weitere Sache stößt mir sauer auf:

einerseits wird von Köhler die "hohe Arbeitsbelastung" für die Politiker beklagt.

Wo hat Wulff dann die Zeit hergenommen, als Ministerpräsident im Aufsichtsrat von VW herumzusitzen, wenn er von seiner Arbeitz fürs Volk ja anscheinend sooo überlastet war, wie Guttenberg mit seiner Doktorarbeit?

Hat er diesen Posten eigentlich aufgrund seiner beruflichen Qualifikation bekommen, oder hat man hier ebenfalls die Meinung eines Ministers eingekauft?

Wie kann es ein, daß ein Großteil der Politiker jeglicher Couleur noch gutbezahlte Nebenjobs haben, wenn sie ja doch "so überlastet sind", daß ihnen regelmäßig ein Gesetzesverstoß, Amtseidsbruch oder Volksverrat durchrutscht?
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09.01.2012 06:50 Uhr von wussie
 
+2 | -0
 
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Klar haben wir Verständnis dafür: wenn es mal knirscht. Aber sicherlich nicht dafür sich nach so einem "Knischer" hinzustellen und zu LÜGEN.
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09.01.2012 08:07 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Parashut, sowie "Vorteilsnahme im Amt in mehreren Fällen", "Bestechlichkeit", "Mißachtung des Amtseids" und Betrug an Kleinaktionären.

Ansonsten gilt halt: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Köhler ist gerade ein paar Meter in meiner Wertschätzung abgesackt- was treibt den Mann dazu, sein eigenes Ex-Amt so zu verunglimpfen?
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09.01.2012 10:19 Uhr von Alh
 
+0 | -0
 
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Wow: wie kann sich dieser Mann hinstellen und Wulffs Lügen, korrupte Taten, Betrügereien, Unterbinden der Pressefreiheit und telefonische Nötigung als "knirschen" bezeichnen?
Der leidet doch genau wie alle unsere Volksverräter an totalem Realitätsverlust.
Ansonsten könnte kein Wulff ein Salär von 40.000 Euro monatlich einstreichen und zusätzlich noch einen Privatkredit für ein Haus benötigen.
Und dann sträubt man sich nicht mal, wenn die Bank einem Sonderkonditionen einräumt von denen ein Normalo nur träumen kann. Pfui Teufel!
Und man kann damit endlos weitermachen. Die Ehefrau bekommt Klamotten angehängt von exclusiven Modemarken, obwohl diese Frau diese Klamotten sehr gut bezahlen könnte. Nochmal Pfui Teufel!
Und das sind die Dinge die wir wissen, nicht auszumalen sind wahrscheinlich die Dinge die wir nicht wissen dürfen.
Ein Volksverräter darf keine weiteren Positionen nebenher haben, dies kann nicht angehen.
Nein, ich denke nicht dass ein ehemaliger, zurückgetretener Mann sich zu diesem Fall äußern sollte, da er sich dadurch nur noch lächerlich macht.
Wo sind die ehrlichen, aufrichtigen, vernünftigen Menschen hin???

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