08.01.12 12:28 Uhr
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Privatversicherte fliehen in gesetzliche Krankenversicherung

Viele Privatpatienten wollen wieder zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung. Bei den Kassen häufen sich die Anfragen von Privatversicherten.

Grund sind die stark gestiegenen Beiträge in der PKV. Viele Versicherungen haben ihre Prämien zu Jahresbeginn um bis zu 50 Prozent erhöht.

Der Wechsel könnte jedoch für viele Versicherte schwierig werden. Der Gesetzgeber hat eine Rückkehr so gut wie ausgeschlossen. Manche Krankenkassen versuchen zu helfen und bieten Schlupflöcher an.


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WebReporter: news_catcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rückkehr, Prämie, Krankenversicherung, Privatversicherung
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2012 12:28 Uhr von news_catcher
 
+10 | -18
 
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Die Rückkehr tut den gesetzlichen Krankenversicherungen gut und stabilisiert das Gesundheitssystem. Schade nur, dass der Wechsel so schwierig ist. Was sich wohl der Gesetzgeber dabei gedacht hat?
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08.01.2012 13:00 Uhr von culturebeat
 
+15 | -3
 
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Pispers erklärt die Welt: http://www.youtube.com/...
(Beitragsbemessungsgrenze)

Die Schweiz ist gerechter.
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08.01.2012 13:02 Uhr von Tattergreis
 
+46 | -19
 
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news_catcher: Warum ist die Rückkehr so schwer?
Ganz einfach wenn die Leute noch jung sind können sie sich billig mit bei den Privaten versichern und später wenn es in der Privaten dann (viel) mehr Geld kostet kommen sie wieder angekrochen.
Nach meiner Meinung soll es keine Rückkehr für diese Personen geben die gegen die Solidargemeinschaft verstossen. (Sozialschmarotzer)
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08.01.2012 13:03 Uhr von sicness66
 
+8 | -23
 
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08.01.2012 13:07 Uhr von artefaktum
 
+32 | -2
 
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@ news_catcher: "Was sich wohl der Gesetzgeber dabei gedacht hat?"

Ganz einfach: Um Rosinenpickerei auf Rücken der gesetzlichen Krankenkassen zu verhindern (Die müssen(!) jeden nehmen im Gegensatz zu den Privaten)
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08.01.2012 13:23 Uhr von sünder
 
+46 | -2
 
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Ich bin: sowieso der Meinung, dass jeder, mit Betonung auf jeder gesetzlich krankenversichert sein müsste. Zusatzleistungen wie Chefarzt oder Einzelzimmer könnte man einzelnen dazu buchen. Jeder so wie er kann. Das wäre um einiges sinnvoller wie das jetzige 200 Kassensystem. Die Grundversorgung würde sich deutlich verbessern und wenn jemand noch ein paar Bugs übrig hat, kann er aufstocken.
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08.01.2012 13:51 Uhr von Ich_denke_erst
 
+23 | -5
 
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Richtig so! Erst günstig privat versichern und dann zurück in die gesetzliche wollen - das ist Rosinenpickerei. Was nämlich die wenigsten wissen und es auch meistens in ihren Verträgen überlesen - es gibt bei den privaten KV`s nämlich auch Leistungsgrenzen für Krankheiten d.h. einem Dialysepatienten steht für diese Krankheit ein Betrag x zur Verfügung. Wenn dieser aufgebrauucht ist muss er die weitere Behandlung auf eigene Rechnung bezahlen. Das gibt es in der gesetzlichen Kasse nicht. Es kann nicht sein dass wenn ich jung und gesund bin ich mich privat versichere, Geld spare und dann im Alter wenn ich dicke Leistungen benötige diese auf Kosten der Solidargemeinschaft bezahlt bekomme. Diese Einstellung hat unser Sozialsystem in Schieflage gebracht weil es nämlich immer wieder solche "Schlaumeier" gibt die auf Kosten der Allgemeinheit leben wollen.
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08.01.2012 17:48 Uhr von Petabyte-SSD
 
+10 | -4
 
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Zurück zur Gesetzlichen geht immer: Man muss nur aufhören zu arbeiten und Hartz4`ler werden, dann bekommt man diese wieder bezahlt :)
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08.01.2012 18:36 Uhr von rolf.w
 
+10 | -3
 
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@Ich_denke_erst: Ganz so einfach darf man es sich jedoch auch nicht machen. Wenn jemand in jungen Jahren entsprechend verdient und nicht zur GKV muss sondern sich privat versichert, ist dies sein gutes Recht. Das ist alles gesetzlich geregelt und somit legitim. Wenn nun aber jemand älter wird oder/und sich sein Verdienst negativ entwickelt und er sich die private Versicherung nicht mehr leisten kann, soll er lieber verrecken? Denn die GKV muss ihn ja nicht aufnehmen(??). Es muss einen Weg geben, um auch wieder in die GKV zu kommen, ansonsten dürfte sich der Sozialstaat nicht so nennen. Das man als Mensch immer irgendwie versucht seinen Vorteil zu finden ist natürlich. An den Pranger gestellt gehört aber der Gesetzgeber, der es früher versäumt hat, die privaten Versicherungen zu zwingen einen Teil ihrer Einnahmen auch in den Sozialtopf einzuzahlen.
Sicher sind zwischen GKV und PV Ungerechtigkeiten, aber diese sind nicht von den Kunden/Patienten sondern vom Gesetzgeber gemacht worden.
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08.01.2012 20:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -2
 
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@rolf.w: @Das man als Mensch immer irgendwie versucht seinen Vorteil zu finden ist natürlich.

Wenn man seinen Vorteil um jeden Preis sucht, da gehört dann halt dazu sich notfalls nicht mehr auf die Sozlidargemeinschaft verlassen zu können. Ich finde es abgrundtief verkommen, erst die Günstige PKV zu nutzen und dann wenn man ins Alter kommt und die Kosten steigen wieder bei der GKV unterkommen zu wollen.

Rückkehr nur bei Nachzahlung des Ersparten der letzten 10 Jahre!
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08.01.2012 20:03 Uhr von d.greenleaf
 
+4 | -4
 
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es gibt auch kleine selbstaendige die sich: privat KV versichert haben weil die gesetzliche schlicht zu teuer ist.

da in diesem drecksland aber eine versicherungspflicht eingefuehrt wurde, kann man sich leider nicht von die private abmelden wenn man sich diese einfach nicht mehr leisten kann!
gaaanz toll. nur deshalb versuchen die leute über die ihr herzieht in die gesetzliche zu wechseln!

die schweiz hat imo das beste system.
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08.01.2012 20:21 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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Ich würde mich eher fragen wieso es für Studenten billiger ist sich in der PKV zu versichern anstatt in der Gesetzlichen und das bei besserer Leistung.
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08.01.2012 22:11 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -2
 
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@rolf w: Doch so einfach kann man es sich machen - es wird niemand gezwungen sich privat zu versichern. Man hat auch die Möglichkeit sich freiwillig gesetzlich zu versichern oder seine Versicherung weiterlaufen zu lassen. So habe ich das gemacht und bin jetzt richtig froh dass ich es so gemacht habe. Wenn sich jemand in jungen Jahren privat versichert fehlen seine Beiträge der gesetzlichen Kasse. Im Alter will er dann zurück und seine teuren Behandlungen soll die gesetzliche Kasse - also die Allgemeinheit - bezahlen? Damit verbraucht er deutlich mehr Geld als er eingezahlt hat - das ist für mich Schmarotzertum. Von daher ist es o.k. wenn es kein zurück gibt. Im übrigen kann man nicht einmal als Hartz4 Empfänger zurück - dass man übrigens auch nur bekommt wenn man sich entsprechend versichert hat. Es fehlen dann nämlich die s.g. Vorversicherungeungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung.
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08.01.2012 22:14 Uhr von Floppy77
 
+4 | -2
 
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Sollen sie die Leute zurück nehmen, gegen eine: kleine Aufwandsentschädigung welche die fehlenden Beiträge der "gesunden" Jahre abdeckt um dann damit die kommenden "kranken" zu finanzieren.
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09.01.2012 19:45 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -0
 
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@d.greenleaf: falsch ! .... Es gibt keine Kranken-Versicherungspflicht in Deutschland !!!

Du musst dich einfach aus der Gesetztlichen abmelden und halt keine Private abschliessen und die Private kannst du eh jederzeit kündigen.

Wenn du halt krank wirst oder einen Unfall hast - musst du das dann halt "selber zahlen"

Du verwechselst das glaube ich mit der PKW-Versicherungm hier hat der Gesetztgeber deshalb gehandelt, damit bei einem Unfall der Schaden des "Opfers" bezahlt werden kann.
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09.01.2012 20:05 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -1
 
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@rolf.w Ich verstehe dein Problem gerade nicht wirklich :) und du hast dir es doch eigentlich auch schon selbst beantwortet --->

Wer sich "in jungen Jahren" und bei einem hohen Gehalt privat versichert macht das vollkommen freiwillig. Wenn man allerdings so naiv ist und denkt man ist immer "nur gesund" und das "Alter" kann einem nichst anhaben - ist leider selber Schuld wenn Ihn seine PK dann demensprechend auch zu Kasse bittet.

Wer privatversichert ist hat übrigends immer die Möglichkeit wieder zu einer anderen PK zu wechseln, die Ihn vieleicht wieder zu günstigeren Konditionen nimmt ...... das wird mit zunehmenden Alter halt leider immer schwieriger und besonders wenn seine Kranken-History den Versicherer darauf hinweisst - oh-je - der wird bald teuer !

Wer aus einer Solidargemeinschaft in ein "Kapitalistisches System" wechselt - sollte auch derren Schattenseiten kennen ! Deshalb habe ich da wenig Verständiss jetzt für
und finde es schon eine Frechheit das überhaupt jemand zurückwechseln kann (abgesehen natürlich - sollte man wirklich dann arbeitslos werden und auf HarzIV angewiesen sein)

Ich kenne übrigends die "Sprüche" der Leute die unbedingt und so schnell wie möglich in die Privaten wechseln wollten und die sind allesamt "unsolidarisch" und "asozial"

Die Beliebeste wäre =
- Ich bezahle doch nicht für "Alle" mit

Das ist aber leider der "Grundgedanke" bei einer Solidargemeinschaft, das der Stärkere dem Schwächeren hilft ! und genau aus diesem "besserem System" haben sich die "Privaten" verabschiedet !

Also jetzt nicht auf einmal nach "Solidarität" heulen !
wo man vorher keine eigenen Solidarität geben wollte sondern nur seinem Ego und Gier folgte !

Vieleicht denkst du mal darüber nach !

PS ...... ich selber hätte mich schon vor 15 Jahren aus der Gesetztlichen verabschieden können - nur war mir bewusst das man nicht immer "kerngesund" ist und man "altern" nicht weg-diskutieren kann.

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]

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