Graz: Forscher prüfen die Durchlässigkeit der Mundschleimhaut für Nanopartikel
Wissenschaftler am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Graz prüfen derzeit, inwieweit die menschliche Mundschleimhaut durchlässig für Nanopartikel ist. Bis Ende 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Nanopartikel besitzen eine Größe von einem bis hundert Milliardstel Meter. Sie sind in vielen alltäglichen Materialien vorhanden, zum Beispiel Zahnpasta, Zuckerglasuren und medizinischen Produkten. Zudem prüfen die Forscher, wie diese Partikel auf den Organismus wirken.
Mit Hilfe eines In-Vitro-Modells prüften sie Karzinomzellen der menschlichen Wangenschleimhaut. Partikel mit einer Größe von 200 Nanometer passierten die Schleimschicht bishin ins tiefere Gewebe. Für die Aufnahme ist auch die Oberflächenladung und Hydrophobie von Bedeutung.