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08.01.12 10:12 Uhr
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Ägypten: Islamisten stehen vor Wahlsieg

Die der Muslimbruderschaft nahestehende Partei konnte auch die letzte von drei Wahlrunden für sich entscheiden. So sicherte sie sich in sieben von neun Provinzen die Mehrheit. Die Wahl wurde in drei Etappen in je neun Provinzen des Landes abgehalten.

In den beiden vorangegangen Wahlrunden hatte sich die Partei schon zwei Drittel der 498 Sitze im Parlament sichern können.

Mit einem amtlichen Endergebnisses ist erst in zwei Wochen zu rechnen, da die Vergabe von 43 Direktmandaten durch eine Stichwahl entschieden wird. 50 Millionen Ägypter waren zur ersten freien Wahl seit dem Sturz Hosni Mubaraks aufgerufen worden.


WebReporter: jospaghetti
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Ägypten, Islamist, Wahlsieg, Muslimbrüder
Quelle: derstandard.at
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2012 10:40 Uhr von usambara
http://www.tagesschau.de/...
Muslimbrüder nicht gleich Salafisten
Kommentar ansehen Bald wird der Suez-Kanal dicht gemacht!   
 
+2 | -3
 
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08.01.2012 11:01 Uhr von culturebeat
Und dann wird in Europa alles teurer!
Kommentar ansehen Ägypten ist Bestandteil der arabischen Welt ...   
 
+3 | -2
 
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08.01.2012 11:21 Uhr von Abdul_Tequilla
... - warum sollte man sich also davor fürchten, wenn dort eine konservative islamische Partei regiert?! Die Ägypter haben für eine Absetzung des alten Regimes gekämpft - und jetzt haben sie sich eine neue Regierung gewählt. Die Wahlen sind, soweit man das von hier aus beobachten kann, scheinbar relativ korrekt abgelaufen (auch wenn man das über den Wahlkampf sicherlich nicht ganz sagen kann) - und die Islamisten haben nunmal gewonnen. Und wenn die es nicht besser machen, werden die halt wieder abgewählt.

Sorgen mache ich mir immer erst dann, wenn die Meinungs- und Pressefreiheit oder das Demonstrationsrecht in irgendeiner Weise eingegrenzt wird. Solange das nicht geschieht, kann man, insbesondere im Zeitalter von Web 2.0, jederzeit die Machthabenden an den mediellen Pranger stellen, sobald sie ihre Kompetenzen überschreiten. Bevor das nicht passiert, gibt es keinen Grund, die Alarmglocken erklingfen zu lassen.
Kommentar ansehen @Abdul_Tequilla   
 
+1 | -3
 
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08.01.2012 11:29 Uhr von culturebeat
Nach den demokratischen Wahlen sind Demonstrationen unnötig.

Die von der Mehrheit des Volks gewählten Islamisten bestimmen die nächsten paar Jahre alleine, in welche Richtung sich Ägypten entwickelt.

In Tunesien wird es ebenso sein, in Syrien irgendwann auch. Nur das von den USA angegriffene Libyen wird wie der Irak in Anarchie enden. Das zeigt, dass Araber ihre Angelegenheiten besser selbst in die Hand nehmen.
Kommentar ansehen Christlich Demokratische Union   
 
+1 | -2
 
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08.01.2012 12:12 Uhr von memo81
sagt euch das was?

Es geht hier nicht um radikale Islamisten (das Wort "Islamist" ist sowieso mit Absicht gewählt, aus ihrer Sicht werden wir von "Christizisten" regiert), sondern um gemäßigte Muslime.
Die Radikalen, die Salafisten, haben nur 20 % Stimmen, die gemäßigten 41%.

Ist nur dumme Panikmache, immerhin können Sie selbständig nach nur einem Jahr Umsturz wählen und entscheiden.
1000 mal besser als z.B. das von den USA demokratisierte Afghanistan.
Klar, weil damit Papa USA nicht noch schlechter dasteht, werden die Wahlen in Ägypten natürlich schlecht gemacht hierzulande und bei den anderen Lakaien der USA.
Kommentar ansehen @   
 
+3 | -1
 
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08.01.2012 12:33 Uhr von AktenJoe
an alle christen in ägypten-
das ist der anfang vom untergang.
an alle deutsche-
verkauft euer eigentum und meidet das land.
Kommentar ansehen memo81   
 
+1 | -0
 
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08.01.2012 15:53 Uhr von atze.friedrich
Warten wir es ab. Immerhin ist ja auch in Ägypten schon eine Religionspolizei geplant. Es wird sich zeigen wie moderat diese Bruderschaft ist.
Dein Vergleich hinkt, da die hiesige CDU deutlich säkularer ist als dort die Moslembruderschaft. Die CDU ist auch viel säkularer als die AKP in der Türkei, der Parteiname ist nur noch reine Makulatur.
Und Salafisten sind nun wirklich Islamisten, aus deren Reihen die meisten Terroristen kommen. Minderheiten haben da nichts zu lachen. 20 % für die Salafisten sind schlimm genug, das ist ungefähr so wenn hier die NPD 20 % Stimmen bekommen würde. Dazu muss man noch erwähnen, dass die Salafisten massive Unterstützung aus Saudi Arabien bekommen.

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