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Nach Genozidgesetz: Türken drohen mit Angriff auf französische Internetseiten

Wie kürzlich auch auf ShortNews berichtet, sorgte ein französisches Gesetz, nach dem die Leugnung des Genozids am armenischen Volk durch das Osmanische Reich unter Strafe gestellt wird, in der Türkei für sehr großen Unmut. Türkische Hacker drohen nun Racheaktionen an.

Sollte das Gesetz nicht wieder zurückgenommen werden, so wollen sie Cyberattacken gegen französische Internetseiten ausführen. Im Zuge der Unstimmigkeiten wurden sogar schon Morddrohungen gegen eine französische Politikerin ausgesprochen.

Die Androhung der Cyberattacken weist eine starke Doppelmoral auf. In der Türkei ist das Hacking per Gesetz verboten und wird mit Haftstrafen geahndet. Die Hacker der französischen Seiten genießen jedoch eine Art Amnestie, da das kritisierte Gesetz angeblich die türkische Moral angreife.


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WebReporter: s3xxtourist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Angriff, Hacker, Gesetz, Genozid
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2012 19:58 Uhr von architeutes
 
+18 | -4
 
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Das macht keinen Franzosen nervös . Eher wenn man nichts mehr
hört aus Nahost .
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07.01.2012 20:53 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -5
 
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Andere Länder andere Gesetze. Ich weis nicht was die Türken für ein Problem haben. Wenn es ihnen nicht passt steht es inen doch frei in ihr geliebtes Heimatland zurück zu kehren wo es kein Strafbestand ist.
Der Angriff kommt einer Nötigung gleich.
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08.01.2012 02:01 Uhr von supahstar84
 
+1 | -12
 
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08.01.2012 02:52 Uhr von Justus5
 
+6 | -3
 
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Lasst mal die türkischen Hacker machen. Bringt die Türkei bloss weiter weg von Europa.
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08.01.2012 05:50 Uhr von sabun
 
+3 | -4
 
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Ist es den: jetzt durch das französische Gesetz erwiesen worden, dass es einen Genozid gab?
Die Türkei behauptet, dass es in diesem Zeitpunkt einen Krieg gab, wo die Armenier für die Russen gekämpft haben.
Haben endlich die Türkei und Armenien ihre Historischen Archieve geöffnet, dass diese Historie bearbeitet wurde?
Woran scheitert das den? Bzw. an wen scheitert es den?

Oder spielen wir die Vorurteiler die Verurteilen?
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08.01.2012 14:20 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Der Witz ist dass das gar kein speziell "türkisches" Gesetz ist., sondern ganz grundsätzlich das Leugnen eines in Frankreich anerkannten Völkermordes unter Strafe stellt. Hört man da irgendwas in der Art, wie von türkischer Seite reagiert wird, von anderen, ebenso davon betroffenen Staaten? Wenn es auch eine gezielte Provokation an die Türkei sein sollte, endlich mal historisch aufzuräumen, hat es ja eine gewisse Wirkung erzielt - da kann sich die Welt ein Bild machen.

Empfehlenswerte Literatur zum Thema:
Franz Werfel: "Die vierzig Tage des Musa Dagh“

Auch ein nachschlagenswertes Schlagwort:
"Komitee für Einheit und Fortschritt"
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10.01.2012 11:49 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
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Finde den Satz: "ICH kann selber entscheiden was stattgefunden hat und was nicht.."


nicht wirklich plausibel


Persönlich mag das stimmen (was du hören möchtest oder nicht), aber wenn es wirklich einen Genozid gab (und ich habe leider keine Beweise, da ich nicht in diesm Thema bewandert bin) sollte die Regierung den Arsch in der Hose haben und dazu stehen.

Die Nazi- oder die Propagandekeule zu schwingen, nur weil einem die Meinung des anderen nicht passt, empfinde ich gleichermaßen falsch.

Habe ein paar Fakten im Internet aufgestöbert.
Alleine der Wikieintrag dazu ist schon erschreckend zu lesen:
http://de.wikipedia.org/...

"Einem der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts fielen bei Massakern und Todesmärschen, die im Wesentlichen in den Jahren 1915 und 1916 stattfanden, je nach Schätzung zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. "

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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