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Stephen Hawking über Zeit, überlichtschnelle Neutrinos und das Multiversum

Der Sender "Radio 4" lud Stephen Hawking anlässlich seines 70. Geburtstags ein, wobei dieser auch Fragen der Zuhörer beantwortete. Einer wollte etwa wissen, ob es eine Zeit gab, als es noch "Nichts" gab. Hawking meint, dass die Zeit durch das Universum definiert ist und ohne Universum sinnlos ist.

Eine aktuellere Frage bezieht sich auf die Möglichkeit überlichtschneller Neutrinos und wie diese mit der Relativitätstheorie zusammenpasst. Hawking gibt an, dass solche Neutrinos die Relativitätstheorie widerlegen würden, er aufgrund bestimmter Messungen aber nicht an ihre Existenz glaubt.

Des Weiteren spricht Hawking über einen möglichen Nachweis anderer Universen in der kosmischen Hintergrundstrahlung. Hier könnte man Anzeichen von lange vergangenen Kollisionen mit anderen Universen finden. Außerdem äußerte er sich zur Kolonialisierung des Alls und zum Thema Außerirdische.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zeit, Stephen Hawking, Multiversum
Quelle: news.bbc.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2012 20:53 Uhr von Clockworkorange
 
+13 | -0
 
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Multiversen: Ein sehr spannendes Thema. Heut zu Tage deutet vieles in der Astronomie auf die Existenz mehrerer Universen hin.
Die nächsten Jahre werden wahrscheinlich vieles zu diesem Thema beitragen.
Wir dürfen gespannt sein..
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07.01.2012 21:20 Uhr von J.Fossil
 
+14 | -1
 
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Wenigstens mal eine interessante News und nicht immer dieser crap.
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07.01.2012 22:15 Uhr von Again
 
+5 | -0
 
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1984: "cern hat zweimal bewiesen das es überlichtschnelle geschwindigkeit gibt"
Es wurden zwei Messungen durchgeführt die derzeit mit keinem anderen Experiment bestätigt werden können, daher ist man klarerweise vorsichtig! Wenn man es bestätigen kann wird das ganze auch akzeptiert.

"nur tut man natürlich lieber so als ob die erde eine flache scheibe ist, weil das ja jahrzehntelang so von den wissenschaftlern propagiert wurde und ihre gesamten wissenschaftlichen arbeiten auf einsteins relatvitätstheorie basieren."
^^ Jaja. Die Mär von der dogmatischen Wissenschaft. Hast du dir schon mal überlegt, dass auch Einstein das gesamte Weltbild über den Haufen geworfen hat und man ihm schnell geglaubt hat, weil seine Formel einfach durch Experimente bestätigt wurden? Jetzt ist es genauso, nur dass die Neuigkeiten von den Experimentalphysikern und nicht von den Theoretikern kommen.

"sich einzugestehen das alles auf einer widerlegten theorie basiert, würde ihr gesamtes lebenswerk zunichte machen, also tut man einfach so als ob alles nur "messfehler" sind :) "
Warum haben wir eigentlich die QM und die ART? Sollte man denn an den Unis dann nicht nur Newton lehren?
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07.01.2012 22:35 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -0
 
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"Hawking gibt an, dass solche Neutrinos die Relativitätstheorie widerlegen würden..."

Warum?

Per se werden superluminare Geschwindigkeiten durch die Gleichungen der Relativitätstheorie nicht kategorisch ausgeschlossen, lediglich das Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit ist nicht möglich. Sprich die Neutrinos müßten sich immer superluminar fortbewegen und hätten eine imaginäre Ruhemasse.
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07.01.2012 22:40 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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K.T.M. "Sprich die Neutrinos müßten sich immer superluminar fortbewegen und hätten eine imaginäre Ruhemasse. "
Naja, Hawking spricht ja auch davon, dass die Opera Messung anderen Messungen widerspricht. Außerdem sind imaginäre Ergebnisse nicht sonderlich beliebt ;-)
Kann also sein, dass es keinen mathematischen Widerspruch zur Relativitätstheorie gibt, aber eine Widerspruch zu dem was man sonst so über die Theorie weiß.
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07.01.2012 22:58 Uhr von Dufte
 
+5 | -0
 
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Wie Fossil schon schrieb, endlich mal wieder eine wirklich spannende News, die ich offen gestanden ohne SN wohl kaum bemerkt haette.

Danke an den "Autor"!
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08.01.2012 00:16 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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