CSU-Chef Horst Seehofer - Parteirevolution gegen Edmund Stoiber war ein Fehler
Der ehemalige CSU-Chef Edmund Stoiber ist nunmehr vor fünf Jahren "gestürzt" worden. Damals hatte die Landrätin Gabriele Pauli Spitzelvorwürfe gegen den damaligen Parteichef Stoiber in den Raum gesellt. Stoiber wollte bleiben, aber die Landtagsfraktion rebellierte.
Nachfolger von Stoiber wurden dann Günther Beckstein und Erwin Huber gemeinsam. Der heutige CSU-Chef, Horst Seehofer, hat diesen als "Königsmord" von Kreuth bezeichneten Sturz Stoibers nun als Fehler bezeichnet.
Eine Partei mit sinkenden Umfragewerten würde häufig zu solchen Kurzschlussreaktionen tendieren, so Seehofer weiter. Allerdings würden Personalrochaden keine Garantie für einen Erfolg beinhalten. "Eine erfolgreiche Persönlichkeit" wie Edmund Stoiber auszuwechseln sei ein Fehler gewesen.