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EFSF: Nun fordern auch die Niederländer eine erneute Aufstockung des Rettungsschirms

Bislang lehnte Den Haag an der Seite Berlins eine weitere Aufstockung des EFSF-Rettungsfonds ab, doch nun schlägt die niederländische Zentralbank neue Töne an: Notenbankchef Klaas Knot forderte Berlin auf, einer erneuten Aufstockung des europäischen Rettungsfonds zuzustimmen und die Blockadehaltung aufzugeben.

Erst im Herbst wurde der Rettungsschirm nach hitziger Diskussion im Bundestag auf 440 Milliarden Euro Schlagkraft aufgestockt und weitere Zahlungen kategorisch abgelehnt. Doch mittlerweile hegt auch EFSF-Chef Klaus Regling Zweifel, ob das im Dezember beschlossene, durch Berlin favorisierte, Hebelmodell taugt.

Da aus den EFSF-Bürgen Italien und Spanien demnächst potenzielle Rettungskandidaten werden könnten, rücken die Niederlande auf Platz drei der wichtigsten Hafter-Staaten vor. Unklar ist, wie die Ratingagentur Standard & Poor´s eine erneute Aufstockung des EFSF in ihren laufenden Prüfungen berücksichtigen würde.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Niederländer, EFSF, Aufstockung
Quelle: www.ftd.de

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07.01.2012 15:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Die Niederlande exportieren 75 Prozent ihrer Waren in europäische Länder. Die Schuldenkrise bleibt folglich nicht ohne Auswirkungen, zuletzt schrumpfte die Wirtschaft des Nordsee-Staates um 0,2 Prozent. Freilich setzt auch die niederländische Exportwirtschaft die Fortsetzung ihres Absatzes "auf Pump", was die Problematik extrem divergierender Handelsbilanzen nur noch weiter verschärft, es sei denn, die EFSF und EMS gehen - was von der Logik unvermeidlich scheint - systematisch in eine Transferunion über.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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