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Berlin: Ein-Euro-Jobber sollen privaten Wachschutz in Schulen ersetzen

Berliner Langzeitarbeitslose sollen die Möglichkeit bekommen, sich zu Wachleuten weiterzubilden. Als Ein-Euro-Jobber sollen sie dann die Anfang 2012 entlassenen privaten Wachleute ersetzten.

In 16 von Gewalt- und Drogenkriminalität betroffenen Schulen wurden aus Kostengründen 20 Wachschutz-Stellen gestrichen. Eltern bestehen darauf, dass ihre Kinder geschützt werden.

Im Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium waren vor wenigen Tagen zwei Drogenabhängige auf der Toilette gefunden worden.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Schule, Neukölln, Langzeitarbeitslose, Ein-Euro-Job, Wachschutz
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2012 11:09 Uhr von culturebeat
 
+7 | -26
 
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07.01.2012 11:18 Uhr von CoffeMaker
 
+32 | -3
 
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@culturebeat du glaubst doch wohl nicht das jeder 1€ Jobber unqualifiziert ist?
Ich hab 2 Berufe, etliche Lehrgänge und hab auch schon als 1€ Jobber gearbeitet :)

Man merkt so richtig deine Vorurteile. Wenn die Eltern Unqualifizierte hinstellen ist es ok weil dann ist er Profi, aber ist es ein Harzer ist er vornerein schon ein Dummbrot.
Mann Mann Mann , bekommen wir dich auch noch mal erwachsen?
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07.01.2012 11:24 Uhr von artefaktum
 
+30 | -1
 
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"Berliner Langzeitarbeitslose sollen die Möglichkeit bekommen, sich zu Wachleuten weiterzubilden. Als Ein-Euro-Jobber sollen sie dann die Anfang 2012 entlassenen privaten Wachleute ersetzten."

Das ist doppelt Quatsch:

1. Wenn jemand zu etwas weitergebildet wird und dann in dem Job arbeitet ist er Arbeitnehmer und eben kein Ein-Euro-Jobber mehr. (Was ja schon daran deutlich wird, dass die, die das momentan machen, auch Angestellte sind)

2. Ein-Euro-Jobs dürfen andere Jobs in der Wirtschaft nicht ersetzen.

@culturebeat

"Ich denke nicht, dass unqualifizierte Arbeitslose dafür die Richtigen sind."

Liest du deine eigenen News nicht? Die Leute sollen dazu weitergebildet werden, wie du selbst schreibst.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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07.01.2012 12:09 Uhr von culturebeat
 
+4 | -18
 
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07.01.2012 12:12 Uhr von artefaktum
 
+18 | -0
 
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@culturebeat: "Wenn irgendein Arbeitsloser zufällig dazu ausgewählt wird, ohne sich für so was zu interessieren, kann er die Arbeit nicht gut machen."

Da gebe ich dir sogar recht. Du hast aber nicht über die Motivation, sondern über die Qualifikation argumentiert.
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07.01.2012 12:17 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -3
 
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die: h4er sollen ja auch nicht hoheitlich eingreifen, sondern nur nach dem rechten sehen und bei bedarf dann mit handy(eigenes natürlich) qualifiziertes personal(lehrer ect) anfordern, dafür werden sie extra qualifiziert
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07.01.2012 12:26 Uhr von culturebeat
 
+15 | -1
 
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@fromdusktilldawn: Wenn es eine Messerstecherei gibt oder ein Amokläufer unterwegs ist, sollte ein Wachmann schon mehr als beobachtend tätig sein. Deshalb ist das kein trivialer Job.

Wer körperlich oder geistig nicht die Voraussetzungen mitbringt, kann den Job nicht machen. Schon wenn ein Junkie mit der Spritze auf einen losgeht, wären die meisten überfordert.
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07.01.2012 12:40 Uhr von dajus
 
+6 | -3
 
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Gehen wir mal von dem "Ein Euro Jobber" weg.

Schauen wir das Bild von einer anderen Seite an:

Ist es nicht traurig, dass es überhaupt notwendig ist, einen Wachschutz in einer Schule einsetzen zu müssen?

Ist es nicht seltsam, dass gerade in den sog. "Problembezirken" die Notwendigkeit eines Wachschutzes am Größten ist?
Mal ehrlich:
Es ist völlig egal, in welchem Stadtteil, in welcher Stadt auch immer, man in einem Kindergarten geht:
Kein Kind hat mit der Nationalität, dem Aussehen oder religiösen Haltung eines anderen Kindes ein Problem.
Es beginnt erst, wenn diese Kinder in die Schule kommen. Und je älter die Kinder werden, um so grösser werden die Unterschiede gemacht.
Sollten wir alle nicht mal uns in unserer Einstellung umdrehen und uns ein Beispiel an den Kleinsten in unserem Land nehmen.
Denn dort begegnen sich alle Kinder untereinander mit Respekt.

[ nachträglich editiert von dajus ]
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07.01.2012 13:05 Uhr von sooma
 
+5 | -0
 
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Ad absurdum "Berliner Langzeitarbeitslose sollen die Möglichkeit bekommen, sich zu Wachleuten weiterzubilden. ..."

Meinung des Autors zum Thema:
"Ich denke nicht, dass unqualifizierte Arbeitslose dafür die Richtigen sind. ..."

*facepalm*
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07.01.2012 14:33 Uhr von culturebeat
 
+1 | -4
 
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@dajus: Wer kein Respekt hat, kriegt schnell von Stärkeren auf die Fresse und hat dann Respekt.

[ nachträglich editiert von culturebeat ]
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07.01.2012 14:52 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -0
 
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@culturebeat: Ach...diese 1€-Wachleute ersetzen niemanden ? Nun,dann lies dir mal den 1.Satz im 2.Absatz der von dir eingelieferten News durch. Wenn einer gefeuert wird,weil seine Stelle gestrichen wird und ein anderer diesen Job in Zukunft auf 1€-Basis diese Arbeit übernimmt...dann wurde der Vorgänger nunmal *ersetzt*. Hier werden also definitiv Vollzeitjobs durch 1€-Jobs verdrängt. Das verstößt gegen den Grundsatz,daß 1€-Jobs keine Vollzeitstellen verdrängen dürfen. Und dadurch,daß diese Arbeit auch vorher durchgeführt wurde,ist gleichzeitig bewiesen,daß sie nicht zusätzlich ist....auch eine Bedingung für den Einsatz von 1€-Jobbern.
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07.01.2012 15:05 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -0
 
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lol: das is ungefähr so, wie wenn man einen, der kurz vorm verhungern ist, seine speisekammer bewachen lässt...
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07.01.2012 17:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Dazu brauchen Sie den Kurs 34a der die Wachleute über ihre Rechte und Pflichten aufklärt. Das geht weiter über den Umgang mit Feuerlöscher, Deeskalation mit aufgebrachten Leuten usw. Sowie Bedienung der Brandmeldeanlage usw. usw.
Wenn das Arbeitsamt diesen Kurs bezahlt ist ja alles in Ordnung (rund 600.- Euro).
Mit dem 34a kann sich dann aber jeder danach bei einer Sicherheitsfirma als Volljob bewerben. Den 34a braucht man vom Pförtner bis zur Empfangsdame, bis zum Wachmann. Personenschutz fordert einen weiterführenden Kurs.

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